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Beefer – der 800 Grad Grill

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Beefer – der 800 Grad Grill

Technische / weitere Informationen

  • Grillen mit 800 °C Oberhitze
  • Das Steak Inferno
  • Kein Fettbrand
  • Stufenlos verstellbare Höhe des Rostes
  • Edelstahlteile für einfache Reinigung
  • Perfekte Kruste in 30 Sekunden

Bei dem Beefer handelt es sich um den sogenannten 800 Grill. Er erzeugt mithilfe eines Keramikbrenners eine Infrarot-Oberhitze von über 800 Grad Celsius. Betrieben wird er mit Gas. Die Kernkompetenz des Beefers liegt, wie der Name schon sagt, beim Grillen von Steaks. Dabei geht es primär um die Erzeugung von Röstaromen und einer Kruste.

Das 800 Grad Höllenfeuer

Der große Vorteil des Beefers gegenüber anderer Infrarot Hitzezonen wie der Napoleon Sizzle Zone ist die Erzeugung von Ober-, statt Unterhitze. Dadurch wird Fettbrand am Fleisch ausgeschlossen. Außerdem liegt die mit der Hitze versehene Seite des Steaks nicht auf einem Rost, sodass euer Steak eine durchgängige Kruste, statt eines Brandings (Grillmuster) erhält. Nebenbei ist der Beefer im Einsatz auch ein richtiger Hingucker bei jedem Grillevent. Wenn erstmal ein Steak von den Flammen geküsst wird und das Fleisch anfängt zu brodeln, wird definitiv jeder auf den Beefer schauen.

Das Höllenfeuer küsst das Fleisch

Das Höllenfeuer küsst das Fleisch

Von 0 auf 800 Grad in 5 Minuten

Den Beefer zu entfachen ist eigentlich ganz einfach. Gasflasche anschließen, Hahn aufdrehen, den roten Drehknauf auf dem Beefer auf Maximum stellen und nach unten drücken. Jetzt hört man zumindest wie das Gas ausströmt, doch wie geht er nun an? Tatsächlich wurde bei diesem Gerät kein Piezozünder verbaut. Vermutlich aufgrund der großen Hitze. Ein kleiner Draht würde unter dem Höllenfeuer des Beefers einfach schmelzen. Es hilft also nichts. Nehmt am besten ein langes Stabfeuerzeug und entzündet das Gas. Dabei bitte vorsichtig vorgehen. Unbedingt hitzebeständige Grillhandschuhe tragen und mit dem Kopf weit weg vom Beefer. Ist vor dem Zündvorgang bereits viel Gas ausgetreten (durch Drücken des roten Drehknaufs), so kommt eine Stichflamme aus dem Herzen des Beefers. Legt den Grillrost unbedingt zur Seite. Im Gegensatz zu herkömmlichen Grills soll der Rost in diesem Fall nicht vorheizen. Wird der Rost zu heiß, so brennt sich das Steak daran fest und lässt sich nur schwer lösen.
Nun heißt es warten. Wer allerdings gewohnt ist, seinen Grill eine viertel Stunde vorzuheizen, der sollte sich beim Beefer nicht zu viel Wartezeit einplanen. Es dauert nur ca. 5 Minuten bis die maximale Temperatur von etwa 800 Grad anliegt.

30 Sekunden pro Seite und das Steak ist gebräunt

Nun ist der Beefer also auf 800 Grad vorgeheizt, doch was nun? Bei der Zubereitung von Steaks gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ihr könnt es beispielsweise vor dem Anrösten mit dem Beefer bis zur gewünschten Kerntemperatur vorgaren. Siehe dazu folgende Beiträge: „Ein Steak rückwärts grillen“ und „Wie grille ich ein Steak?“. Es besteht aber auch die Möglichkeit euer Steak komplett im Beefer zuzubereiten. Dafür könnt ihr es zu Beginn von beiden Seiten ordentlich bräunen. Achtung, es dauert nur ca. 30 Sekunden pro Seite und das Steak ist gebräunt. Ihr werdet die Kruste und die entstandenen Röstaromen lieben.
Nun könnt ihr über einen schwarzen Drehknauf an der Front des Beefers den Rost stufenlos nach unten fahren. Oftmals ist die Hitze auf der niedrigsten Stufe allerdings noch zu hoch. Dann empfehlen wir das Steak einfach in die Abtropfschale auf den Boden des Innenraumes zu legen und dort garziehen zu lassen. Da ihr nach wie vor nur eine Hitzeeinwirkung von oben habt, solltet ihr das Steak ab und zu drehen, sodass ihr es von beiden Seiten gleichermaßen gart. Sofern euer Steak am Knochen ist, könnt ihr es auch auf den Knochen Stellen. So bleibt die Kruste schön knusprig.
Ihr solltet übrigens beim Einkauf die Größe des Steaks beachten. Kauft ihr beispielsweise ein Porterhouse Steak, kann es passieren, dass dieses zu breit ist und nicht unter die Haube passt. Das ist übrigens auch der größte Nachteil des Beefers. Wer mehr Platz braucht, sollte sich den deutlich günstigeren und breiteren WeGrill einmal genau anschauen. Dieser realisiert ähnlich hohe Temperaturen, hat aber einige andere Nachteile wie eine ungleichmäßige Hitzeverteilung.

Pizza in unter einer Minute – das kann nur der Beefer

Für den Beefer gibt es mittlerweile einiges an nützlichem Zubehör. Neben einer qualitativ hochwertigen Abdeckhaube, einer Transportkiste und einem Burgergrillrost, gibt es auch einen Beefer Pizzastein. Mithilfe des Pizzasteins und 800 Grad Oberhitze ist es möglich in unter einer Minute eine Minipizza zu backen. Dazu müsst ihr den Pizzastein auf maximaler Grillrosthöhe einige Minuten vorheizen. Dreht ihn danach auf minimale Höhe runter und gebt eure Pizza auf den Stein. Nach etwa 40 – 50 Sekunden ist die Pizza von unten kross und von oben schön verlaufen. Perfekt!

Dank Spezialreiniger bleibt er immer sauber

Wer viel „beeft“ wird auch viel Fettablagerungen an seinem Sportgerät feststellen. Mithilfe des hauseigenen Powerreinigers lässt sich der Beefer bequem reinigen. Einfach aufsprühen, einige Minuten einwirken lassen und drüber wischen. Die Ecken und Kanten machen die Reinigung an einigen Stellen etwas schwierig. Aber wenn wir das mit unseren Fingern hinbekommen, dann sollte das für euch ein Klacks sein. Achtet beim Grillen allerdings auf den Standort. Ist der Beefer leicht geneigt, wird euch das ganze Fett, das an den Seiten des Beeferinnenraums runter läuft, auf den Boden bzw. die Ablage tropfen.

Schaut euch in diesem Video den Beefer in Aktion an

Unser Fazit

Für uns hat der Beefer mit seinen 800 Grad Oberhitze definitiv eine Berechtigung auf dem Markt. Er überzeugt mit vielen tollen Eigenschaften. Unserer Meinung nach könnte er gerne etwas breiter sein, damit auch breite Steaks darunter Platz finden. Die Röstaromen werden sensationell, insbesondere die knusprige Kruste auf dem Steak hat uns völlig überzeugt. Auch für andere Gerichte wie Muscheln, Fisch, Schwein oder sogar Pizza ist das Gerät geeignet.
Wer das Geld übrig hat und auf der Suche nach einer Höllenmaschine ist, sollte definitiv mehr als einen Gedanken an diesem Gerät verlieren.

Viel Spaß beim beefen,
eure SizzleBrothers

Optionales Beefer Zubehör und Reiniger:

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10 Kommentare zu “Beefer – der 800 Grad Grill”

  1. Christian Sturm sagt:

    Ich habe mir den Beefer um 799.- geleistet. Mein Fazit das hätte ich mir sparen sollen.
    Der Beefer hat sich schon bei der ersten Verwendung am Boden verformt. Die Hitze hat nicht nur dem Fleisch sondern auch dem Beefer nicht getaugt.
    Es handelt sich meiner Meinung nach um sogenannten Wohlstandsmüll.
    Das Fett des Ribeye steaks hat sich derart am Rost verkrustet das man diesen nur mit erhöhtem Kraftaufwand herausziehen konnte. Mit einem Gas, Holzkohlengrill ist das Resultat mit Sicherheit besser.
    Nach dem beefen überlegt man wirklich ob man das Gerät gleich entsorgt oder sich ein paar Stunden mit der Reinigung beschäftigen soll.

    1. Hannes sagt:

      Hi Christian,

      nach deinen Ausführungen hast du irgendwas falsch gemacht. Boden bei uns nach langer und sehr ausgiebiger Nutzung nach wie vor nicht verformt. Fettkruste am Rost? Auch das kennen wir nicht. Nach dem beefen kommt der Rost in die Spülmaschine. Falls dafür keine Zeit ist, einfach 3 – 4 Minuten nach dem beefen direkt unter den Brenner und jegliches Fett sowie Fleischreste sind weg. Selbst, wenn du ihn nach dem benutzen einfach hast stehen lassen, konnten wir nie diese Probleme feststellen. Ein Manko ist sicherlich die Reinigung im Innern, da er doch recht eng ist. Mit einem guten Krusten – / Fettlöser aber in 5 Minuten erledigt. WIr sprechen aus Erfahrung. Bei richtiger Anwendung ist die Kruste auf dem Steak besser als von jedem Kohlegrill oder Standardgasgrill. Das ist sicher auch der Grund, warum sogenannte Salamander in der Gastronomie schon lange Standard sind!
      Teuer ist er, aber absolut kein Schrott.
      Liebe Grüße
      Hannes

  2. Baersch, Gerlinde sagt:

    Hallo,Habt Ihr schon mal einen elektrisch betriebenen Infrarotgrill getestet ?
    Habe gerade einen Katalog von Astes in der Hand, mich interessiert der Steaker, weil man ihn indoor
    betreiben kann !
    Viele Grüße Gerlinde

    1. Hannes sagt:

      Hi Gerlinde,

      den Asteus kannst du dir in einem der neueren Videos von Klaus grillt bei Youtube anschauen. Schau einfach mal nach. Wir selber haben leider keinerlei Erfahrung damit.

      Liebe Grüße
      Hannes

  3. Pierre Wagener sagt:

    Eure Kommentare sehen für mich so aus als ob Ihr ein wenig von Beere gesponsert werdet. Wenn Ihr wirklich den WeGrill getestet habt, wo ist dann bitte der Bericht hierzu? Ist doch echt komisch das Ihr einen Blog betreibt und dann nicht alle Sachen veröffentlicht…
    Zu einem Blog gehört es nämlich auch die nicht so tollen Sachen zu erwähnen!

    1. Hannes sagt:

      Hi Pierre,

      den WeGrill hatten wir auf dem Ruhrpott BBQ 2015 einige Stunden im Einsatz, allerdings haben wir keinerlei Bilder und auch kein Video von dem Gerät machen können. Wir waren dort gebucht um zu grillen, nicht zu filmen oder fotografieren. Aus diesem Grund gibt es auch keinen ausführlichen Testbericht von uns, nur unsere Meinung zu der 2015er Version. Mittlerweil ist die 2017er Version auf dem Markt, es wird sich sicherlich einiges getan haben gerade in punkto Hitzeverteilung.
      Falls wir das Gerät nochmal in unsere Hände bekommen, wird definitiv ein Testbericht folgen, versprochen.
      Liebe Grüße
      Hannes

  4. Dennis sagt:

    Hi, habt ihr schon den Steakreaktor von Klarstein in den Händen gehabt? Durch die Indoor tauglichkeit sicher interessant!

    Grüße aus Ostfriesland
    Dennis

    1. Hannes sagt:

      Hi Dennis,

      selbst noch nicht testen könne, aber schon von vielen Grillern gehört und gesehen, dass er nicht das Gelbe vom Ei ist. Sollten wir ihn mal in die Hände bekommen, wird es ein Video geben.

      Beste Grüße
      Hannes

  5. Lutz sagt:

    Hallo!

    Könnt ihr nicht auch einmal den WE-Grill testen?

    Ich denke, dass dieser theoretisch noch besser als der Beefer ist, da er eine breitere Keramikfläche hat.

    Zudem scheint er für mich noch besser zu reinigen zu sein, da man die Einzelteile einweichen oder sogar in die Spülmaschine packen kann.

    Der Preis ist zudem auch noch geringer.

    Für mich theoretisch der bessere Deal.!

    Wobei mich eure Meinung auch noch dazu sehr interessieren würde!

    Danke und Gruß!

    Macht weiter so!!!

    Lutz

    PS: wenn ihr diese Argumente beim Hersteller anführt, stellt er euch vielleicht ein Testgerät zur Verfügung, da er über euch gute Werbung im Vergleich zum Original Beefer erhält!

    1. Hannes sagt:

      Hi Lutz,

      wir hatten den We Grill schon im Einsatz, hat uns nicht überzeugt. Schlechte Hitzeverteilung, man hat auf einem großen Stück Fleisch punktiert braune Stellen, also eine Kruste, zwischen den Krustenflächen hat man noch gar keine Röstaromen. Reinigung mag besser sein.
      Letztlich ist es aber nur eine Preisfrage. Willst du das bessere Gerät, kaufst du den Beefer. Willst du ein „vergleichbares“ Gerät für weniger Geld, solltest du den WE Grill kaufen.
      Liebe Grüße
      Hannes

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