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Beeftec Hotbox Vorstellung

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Beeftec Hotbox Vorstellung

Technische / weitere Informationen

  • bis zu 830 °C Oberhitze
  • Nennleistung: 3,3 kW
  • Gehäuse, Griff, Rost und Schale aus bis zu 4mm dickem Edelstahl
  • Keramikbrenner stufenlos regelbar
  • 1 m langer, flexibler Gasschlauch mit Druckminderer
  • perfekt für Steaks geeignet
  • Preishammer: 419 Euro
  • Lieferumfang: Rost, Griff, Fettschale, Grill, Bedienungsanleitung, Grillhandschuhe

Die Beeftec Hotbox ist ein neuer Oberhitzegrill der mit bis zu 830 °C von oben auf das Grillgut strahlt. Der Vorteil der Oberhitze liegt darin, dass kein Fettbrand mehr entsteht und somit weniger Giftstoffe an das Grillgut gelangen. Die extreme Hitze der Hotbox liefert schnelle Röstaromen.

Optik und Verarbeitung der Hotbox

Wer sich bereits den ein oder anderen Oberhitzegrill angeschaut hat, wird feststellen, dass die Geräte alle sehr ähnlich aussehen. Gleiches gilt für die Beeftec Hotbox. Rein optisch gibt es hier keinerlei Unterschied zu einem anderen Gerät wie den Beefer. Es handelt sich um einen Stahlblechkasten mit einem integrierten Keramikbrenner. Klar, das Rad muss nicht neu erfunden werden, dennoch hätten wir uns eine optische Veränderung, gerade zur klaren Differenzierung der Konkurrenz gegenüber, gewünscht. Letztlich ist das Design aber auch nicht schlecht. Clean, minimalistisch und funktionell. Kein unnötiger Schnickschnack. Standard eben, was in diesem Fall ein gut anzusehender Standard ist.

Optik der Hotbox. Eher Standard als inoovativ

Die Hotbox ist optisch keine Neuerung, stellt aber einen guten Standard dar.

Die Verarbeitung wiederum hat uns doch schwer begeistert. Mit einem Preis von 419 Euro für die Hotbox haben wir uns eigentlich eine weniger gute Verarbeitung, dünne Bleche und generell schlechtere Materialien erwartet. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Dicke Bleche, perfekt entgratete Kanten, sauber verarbeitete Einzelteile… hier stimmt die Verarbeitung voll und ganz. Besonders gut gefallen uns die angeschraubten Standfüße, welche ebenfalls aus Edelstahl gefertigt wurden und der Hotbox einen sicheren Stand gewähren. Auch der Rost ist mit einer Blechdicke von ca. 4 mm sehr hochwertig gearbeitet.

Einen kleinen Wehmutstropfen stellen die vernieteten Seitenwände dar. Für den Hobbybastler oder Sauberkeitsfetischisten ist dieses Gerät nichts. Durch die Nieten können die Seitenteile nicht mal eben abgeschraubt werden, eine intensive Grundreinigung ist also nicht möglich. Ebenso ist uns aufgefallen, dass der Rost doch deutlich schmaler als der Einschub ist. So passt der Rost zwar stets gut und ohne Kraftaufwand oder besondere Präzision in den Einschub, kann aber auch nach links und rechts verschoben werden. Es wirkt dadurch etwas wacklig, was in der Praxis aber eher weniger Probleme darstellen sollte. Wenn wir für die Verarbeitung in anbetracht des sehr günstigen Preises eine Wertung von 1 – 10 abgeben sollten, würden wir wohl eine sehr gute 8, evtl. sogar 9 geben.

Preis, Lieferumfang und technische Details der Beeftec Hotbox

Der Preis von 419 Euro ist eine absolute Kampfansage im Hinblick auf andere Hersteller. Unserer Meinung nach muss sich die Beeftec Hotbox gegenüber einem Beefer oder anderen Geräten nicht verstecken. Aufbau, Verarbeitung und Qualität sind hier auf einem Level, der Preis beträgt aber nur gut die Hälfte der Konkurrenz. Die kleine Firma Beeftec GbR sitzt und produziert in Deutschland. Wandstärken von bis zu 4 mm dickem Edelstahl unterstreichen nochmal die Qualität zum schmalen Preis. Im Lieferumfang enthalten sind neben der Hotbox selbst, der benötigte Gasschlauch mit Druckminderer, eine Bedienungsanleitung, der Grillrost mit dem dazugehörigen Schieber, eine kleine Fettauffangschale sowie ein paar Grillhandschuhe aus Leder. Letztere werden unbedingt benötigt, da die Hotbox leider ohne einen Piezo auskommen muss. Das wiederum finden wir sehr schade, da ein kleiner Piezozünder nicht die Welt kostet und das Zünden deutlich komfortabler gestaltet. Nicht zuletzt ist das Zünden mittels Piezo auch viel sicherer als mit einem (Stab-) Feuerzeug und Grillhandschuhen in der Hotbox.

Hotbox von hinten.

Auch von hinten ist die Hotbox minimalistisch gehalten.

Technisch gesehen gibt es hier keine Neuerungen zu den bekannten Oberhitzegrills. Im oberen Bereich befindet sich eine Keramikbrennereinheit, welche bis 830 °C Hitze erzeugen kann. Dabei wird das Gas mittels Düseneffekt in den keramischen Monolith geleitet und dabei verbrannt. Der Monolith hat ganz viele kleine Poren, in denen das Gas verbrennt, sodass sich die Keramit schnell aufheizt und die Wärme abstrahlt Wir haben hier also fast ausschließlich Strahlungswärme im Infrarotspektrum. Bei Fleisch setzt durch diese Energie sehr schnell die Maillardreaktion ein, sodass wir in wenigen Sekunden leckere Röstaromen in Form einer Kruste an der Oberfläche erzeugen. Ganz am Ende der Hotbox befindet sich der Gasanschluss sowie der stufenlose Gasregler. Die Bedienung ist durch die wenigen Möglichkeiten ein absolutes Kinderspiel. In die Hände von Kindern sollte das Gerät allerdings nicht gelangen!

Die Hotbox in der Praxis – Wärmeverteilung

Wärmeverteilung in der Hotbox

Die Wärmeverteilung der Hotbox

Nachdem die Hotbox gezündet wurde, dauert es ca. 5 Minuten und das Gerät hat um die 800 °C erreicht. Es muss also nicht lang vorgeheizt werden. Den Rost sollte man nicht einlegen, sondern erst mit dem Grillgut zusammen hineinschieben. Unser Test mit zwei Scheiben Weißbrot hat gezeigt, dass die Wärmeverteilung ziemlich gut ist. Beide Scheiben, eine hinten im Grill, die andere vorne im Grill, haben nach ca. 10 Sekunden eine braune Färbung, an den Rändern sind sie bereits teilweise verbrannt. Dennoch ist zu erkennen, dass das hintere Brot schneller braun wird und stärker verbrannt ist, als das Vordere. Wir haben also das gleiche Ergebnis wie bei anderen Oberhitzegrills. Vorne raus sind diese stets etwas kälter als hinten, wo sich die Hitze staut. Bei einem sehr großen Steak kommt man also kaum drum herum, dieses einmal zu drehen, sodass auch die nach vorne zeigende Seite einmal hinten im Grill liegt. Bislang haben wir kein Fleisch mit der Hotbox vergrillt, können aber schon jetzt sagen, dass es definitiv super funktionieren wird. Bei der Wahl des Steaks solltet ihr aber mit Auge vorgehen. Ein ordentlich großes T-Bone Steak könnte aufgrund der Breite nicht in den eher schmalen Grill passen.

Einschub und Schienenführung der Hotbox

Die Schienenführung der Hotbox. Eine stufenlose Höhenverstellung gibt es nicht.

Der Rost wird über Schienen in den Grill eingesetzt. Dabei ist die Höhe des Rostes durch die fest verbauten Schienen vorgebeben. Im oberen Bereich nahe der Brennereinheit sind die Abstände der Schienen allerdings sehr fein gewählt, sodass die richtige Höhe für jedes Steak problemlos einstellbar sein sollte. Mittig und unten, knapp über der Fettauffangschale befinden sich zwei weitere Schienen, sodass auch das Nachgaren kein Problem darstellt.

Unser Fazit zur Beeftec Hotbox

Der schmale Preis von 419 Euro für einen Oberhitzegrill in Kombination mit der gegebenen Verarbeitung ist wirklich genial. Das Gerät macht genau das, was es soll. Die Hotbox bietet zudem einen breiten Lieferumfang mit allem was benötigt wird. Für jeden der schon immer einen Oberhitzegrill kaufen wollte, stellt die Hotbox ein wirklich tolles Gerät dar. Natürlich haben wir uns gefragt, wie es sein kann, dass dieses Gerät so verhältnismäßig günstig sein kann. Die Suche nach einem absoluten Manko oder einer groben Schwachstelle war allerdings erfolglos. Unserer Meinung nach ist die Hotbox eine echte Alternative zur Konkurrenz.
Bei Fragen und Anregungen, gerne die Kommentarfunktion nutzen.
Liebe Grüße
eure SizzleBrothers

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