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Der Lotusgrill im Test

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Der Lotusgrill im Test

Technische / weitere Informationen

  • Tischgrill
  • Wird unterwärts nicht heiß
  • Ventilator zur Temperatursteuerung
  • Rauchfreies Grillen
  • Bestens für unterwegs geeignet
  • Viel optionales Zubehör erhältlich
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Heute haben wir für euch den Lotusgrill im Test – Ein kleiner Holzkohlegrill für unterwegs. Sehr schön ist, dass der Grill unterwärts nicht heiß wird, also problemlos als Tischgrill auf einen Tisch gestellt werden kann. Der Hersteller Lotusgrill bewirbt besonders die Eigenschaft, dass der handliche Tischgrill komplett rauchfrei betrieben werden kann. Wir haben den Lotusgrill für euch getestet und möchten unsere Erfahrungen mit euch teilen.

Der Lotusgrill verfügt über ein innovatives Belüftungssystem

Eine weitere Besonderheit des Lotusgrills ist das Belüftungssystem. Ein normaler Holzkohlegrill (z.B. Weber Grill – Mastertouch 57cm) hat unterwärts eine Belüftungsöffnung, mit der die Sauerstoffzufuhr geregelt werden kann. Durch das Öffnen oder Schließen der Lüftungsschlitze kann die Menge an Sauerstoff reguliert werden. Beim Lotusgrill wurde eine innovative Variante der Sauerstoffzufuhr gewählt. Geregelt wird diese über einen batteriegetriebenen Lüfter, welcher über einen Drehregler stufenlos eingestellt werden kann. Der große Vorteil daran ist die direkte und unmittelbar wirksame Steuerung. Während man bei einem normalen Holzkohlegrill bis zu 15 Minuten nach verstellen der Lüftungsschlitze auf die Temperaturveränderung im Grill warten muss, dauert es im Lotusgrill nur wenige Minuten, bis sich die Temperaturänderung aufgrund der zugeführten Sauerstoffmenge bemerkbar macht. Das Abkühlen bzw. Senken der Temperatur dauert aufgrund der bereits entfachten Kohlen länger. Eine Temperatursenkung kann nicht unmittelbar nach Bedienen des Drehreglers festgestellt werden. Nachteilig an dem Drehregler ist, dass man auf Batterien angewiesen ist. Man sollte also immer Ersatz mitnehmen.

Drehregler für Lüftungszufuhr

Drehregler für Lüftungszufuhr

Lotusgrill, rauchfreies Grillen schon beim Anfeuern

Für einen aussagekräftigen Test haben wir die original Lotusgrill Holzkohle sowie die originale Brennpaste zum Feuern des Grills verwendet. Wir gehen dabei wie in der Anleitung des Herstellers beschrieben vor. Unterhalb des Kohlekorbes befindet sich eine Fläche, auf die die Brennpaste aufgetragen wird. Der Kohlekorb wird mit der Holzkohle befüllt. Nun wird die Brennpaste entzündet, der Kohlekorb auf die vorgesehene Halterung gesetzt und die Lüftung über den Drehregler auf maximale Luftzufuhr gestellt. Tatsächlich konnten wir nur in den ersten Sekunden eine minimale Rauchentwicklung feststellen. Danach verschwindet der Rauch gänzlich. Das Versprechen des Herstellers, rauchfrei zu grillen wird somit zu fast 100% eingehalten. Nebenbei sei noch gesagt, dass der Lotusgrill nur etwa 5 Minuten braucht, um einsatzbereit zu sein. Für ein schnelles Grillvergnügen ist er also optimal geeignet.

Lotusgrill Brennpaste

Lotusgrill Brennpaste

 

Der Lotusgrill im Praxistest

Im Rahmen einer Youtube Blogger Aktion hatten wir die Aufgabe, zwei große Tomahawk Steaks mit dem Lotusgrill zuzubereiten. Bei der Zubereitung von Steaks brauchen wir zum einen eine große Hitze um Röstaromen am Steak zu erzeugen, zum anderen brauchen wir eine indirekte Zone mit niedriger Temperatur zum Garziehen der Steaks. Wie ihr ein perfektes Steak grillt, könnt ihr hier lesen.
Der kleine Lotusgrill erzeugt mit den wenigen Kohlen eine erstaunlich große Hitze mit der ihr eure Steaks perfekt angrillen könnt. Es dauerte pro Seite ca. 1 1/2 Minuten bis wir eine schön gebräunte Kruste vorweisen konnten. Um die Temperatur drastisch zu reduzieren, haben wir nun einige Kohlen entfernt und den Lüfter deutlich runter geregelt. Für das indirekte Grillen gibt es für den Lotusgrill eine Grillhaube. Diese ist recht hoch und bietet reichlich Volumen. Ebenfalls gibt es eine Glashaube, welche allerdings deutlich weniger Volumen bietet. Unsere besondere Schwierigkeit lag darin, die Steaks ohne Deckel zu grillen. Zumal die Tomahawk Steaks aufgrund des langen Knochens sowieso zu groß waren, als dass sie unter die Haube gepasst hätten. Aus diesem Grund haben wir den Rost herausgenommen und uns eine indirekte Zone mit Alufolie als Deckel eingerichtet. Auch das hat erstaunlich gut funktioniert. Das Ergebnis war für die Umstände wirklich sehr gut. In unserem Video dazu könnt ihr euch genau anschauen wie der Lotusgrill aufgebaut ist und wie wir die Steaks darin zubereitet haben.

Der Tischgrill für kurzweiliges Grillen

Unserer Meinung nach ist der Lotusgrill ein optimaler Holzkohlegrill für kurzweiliges Grillen unterwegs. Gerade das schnelle Entzünden und die direkte Temperaturregelung machen den Tischgrill für „Schnellgriller“ interessant. Ebenso können wir uns gut vorstellen, den Lotusgrill bei einer Grillparty auf dem Tisch zu platzieren und Kleinigkeiten nebenbei mitzugrillen. Ähnlich wie man es beim klassischen Raclette macht.

Lotusgrill startklar

Lotusgrill startklar

Nicht geeignet ist der Grill für lange und ausgiebige Grillaction. Die Kohlen halten bei ordentlich Schub etwa 1 Stunde, danach muss man nachlegen. Indirektes Grillen funktioniert mit der Lotusgrill Grillhaube, es ist allerdings zu beachten, dass die Grillfläche nur wenig Platz bietet. Wer etwas mehr Grillfläche und etwa eine halbe Stunde längeren Grillspaß bei vollem Kohlekorb wünscht, sollte evtl. den Lotusgrill XL kaufen. Die Grillfläche ist laut Hersteller doppelt so groß, der Grill selber kostet aber nur etwa 25 % mehr als der kleine Bruder.
Die Hitzeverteilung des Grills ist nicht ganz optimal. Mittig über den Kohlen liegt eine große Hitze an, während daneben nur vergleichsweise geringe Temperaturen herrschen. Andererseits hat man so die Möglichkeit, sein Grillgut mit guten Röstaromen zu versehen und seitlich garzuziehen bzw. warm zu halten. Letzteres funktioniert insbesondere mit der Grillhaube gut.
Ein kleiner Tipp an dieser Stelle: Die Hitzeverteilung kann durch die Lotusgrill Teppanyakiplatte (ähnlich einer Gusseisenplatte) verbessert werden. Diese muss allerdings etwa 15 Minuten vorgeheizt werden, damit sich die Hitze über die gesamte Fläche verteilen kann.

Wir hoffen euch konnte unser kleiner Erfahrungsbericht bzw. Testbericht des Lotusgrills einen Einblick über die Funktionen und Anwendungsgebiete liefern. Wenn ihr weitere Fragen zu diesem Grill habt, könnt ihr euch gerne bei uns melden.

Liebe Grüße,
eure SizzleBrothers

 

Optionales Zubehör:

Tragetasche

Lotusgrill XL Tragetasche

Pizzastein

Ersatzrost aus Edelstahl

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4 Kommentare zu “Der Lotusgrill im Test”

  1. Silvan sagt:

    Danke für den netten Testbericht.
    Ich habe nun den Lotusgrill in zwei Ausführungen und bin damit sehr zufrieden.
    Besonders gut ist, dass die Nachbarn happy sind…
    Noch besser wäre es, wenn man die Höhe des Grillrosts einstellen könnte, sodass man etwas Kontrolle über die Hitze hat.

    Viele Grüße aus Köln!

  2. Ingo Schlenger sagt:

    Meiner Erfahrung nach bekomme ich bei niedrigen Temperaturen oder viel Wind Probleme mit dem Garen! Kann mir die Glashaube hier nützlich sein? Wie wendet man bei der Benutzung der Grillhaube? Ansonsten sind wir sehr zufrieden, die geringe Rauchentwicklung ist sehr gut, da wir bis dato nur einen kleinen Balkon haben und bei unserem Webergrill der Rauch immer reinzieht!

    1. Hannes sagt:

      Hi Ingo,

      ja die Haube kann dir helfen. Vor allem kann sich die Wärme darunter sammeln und das Garen geht deutlich schneller. Die Anwendung ist eigenlich wie bei einem Kugelgrill. Fleisch auflegen, Haube drauf und abwarten. Bei Bedarf Haube entfernen, Fleisch drehen und weiter geht’s. Stell dir vor, du benutzt eine normale Bratpfanne mit Haube. Den gleichen Effekt erzielst du bei dem Lotusgrill.
      Liebe Grüße
      Hannes

  3. Grillguru sagt:

    Ich kann eurem Fazit eigentlich nur zustimmen habe mir den Grill beim Händler meines Vertrauens um die Ecke gekauft. Wenn man mehr als 4 Personen zu Gast hat und die Drillsession etwas länger dauert ist er meiner Meinung nach eher ungeeignet.
    LG der Grillguru

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