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Ein Steak rückwärts grillen – Das Tomahawk Steak

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Ein Steak rückwärts grillen – Das Tomahawk Steak

Zutaten des Grillrezeptes

  • Ein Steak (muss nicht Tomahawk sein, im Idealfall aber min. 3 Finger dick)
  • ein gutes, grobes Salz

Zubereitungsinformationen

Dauer: ca. 30 Minuten

Personen: 2

Schwierigkeit: Mittel


Nährwert je 100g

Brennwert: 686 kJ / 164 kcal

Kohlenhydrate: 0 g

Eiweiß: 23 g

Fett: 8 g


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In der Vergangenheit haben wir bereits jegliche Methoden, ein Steak zu grillen, ausprobiert. Als Blogbeitrag bzw. als Video haben wir allerdings nur das Bistecca alla Fiorentina veröffentlicht.

Deswegen werden in naher Zukunft einige schöne Steaks auf verschiedene Art und Weise gegrillt folgen. Anfangen werden wir mit einer immer beliebteren Methode: Ein Steak rückwärts grillen. Dazu haben wir ein sehr schönes Stück Fleisch vom Fleischer Scheller erwerben können. Es handelt sich um ein Tomahawk Steak vom Highland Cattle Rind. Das Rind wurde in Ostfriesland gezüchtet und hat sich hauptsächlich vom Gras der großen Weideflächen Ostfrieslands ernährt. Ursprünglich stammt diese Rasse aus Schottland und zählt zu den ältesten Hausrindrassen. Unverkennbar sind die enorm langen Hörner der Rinder und das zottelige Fell.
Nun aber genug über das Rind, jetzt wird es gegrillt 😉

Zubereitung des rückwärts gegrillten Steaks

  1. Heizt den Grill ordentlich ein. Er sollte um die 130-160°C Garraumtemperatur haben. Das Steak wird vorher nicht gesalzen!
  2. Ist der Grill auf Temperatur, legt ihr euer Steak in die indirekte Zone und verkabelt es mit eurem Thermometer. Je nachdem, welche Kerntemperatur ihr am Ende des Grillens anstrebt, variiert eure Einstellung für den indirekten Bereich. Zusätzlich ist es davon abhängig, wie viel Power eure direkte Zone hat.
  3. Wir wollten 56°C im Kern am Ende des Grillens haben, das Steak sollte also Medium sein. Für den indirekten Bereich haben wir das Thermometer auf 50°C eingestellt.
  4. Ist die eingestellte Temperatur erreicht, kommt das Steak in den direkten Bereich. Dort werden nun die Röstaromen und das Branding erzeugt. Dieser Schritt unterscheidet sich nicht von einer normalen Zubereitungsmethode. Habt ihr euer Branding erreicht, könnt ihr das Steak vom Grill nehmen, 2-3 Minuten ziehen lassen und warm genießen. Schneidet es dazu in Tranchen und salzt euer Fleisch mit dem groben Meersalz. Puristisch und einfach lecker.

Der einzige, erkennbare Vorteil des rückwärts Grillens ist unserer Meinung nach, die sehr warme und frische Kruste, die erst am Ende beim direkten Grillen entsteht. Von der Saftigkeit her konnten wir keinen Unterschied zu anderen Garmethoden feststellen.
Der größte Nachteil dieser Methode ist die Kerntemperaturproblematik. Wir haben es dieses mal leider leicht versaut, da uns die KT auf 58°C gestiegen ist. Wir hätten unser Steak zuvor, im indirekten Bereich, also nur auf ca. 48°C grillen sollen. Das ist allerdings je nach Fleisch und Grill sehr unterschiedlich. Auf einer Sizzle Zone beispielsweise, dauert das direkte angrillen pro Seite nur wenige Sekunden. Die Kerntemperatur wird demnach nicht mehr um knappe 8-10°C steigen. Auf dem Holzkohlegrill, welcher nicht mehr auf voller Power lief, dauerte die direkte Phase allerdings pro Seite ca. 2 Minuten. In diesen 4 Minuten volle Hitze kann natürlich einiges an der Kerntemperatur passieren. Den richtigen Zeitpunkt abzupassen ist bei einer anderen Garmethode definitv deutlich einfacher.
Unser Tipp also: Nehmt euch für die ersten 1-2 Versuche nicht so teures Fleisch und lernt dabei euren Grill kennen. Wenn ihr wisst, wie lange eure direkte Phase dauert und um wie viel Grad die Kerntemperatur dabei steigt, dann sollte es keine Schwierigkeiten mehr geben.
Ein Hinweis noch: Beim Grillen im direkten Bereich empfehlen wir das Thermometer zu entfernen. Es könnte bei Kontakt mit der Glut oder der großen Hitze kaputt gehen. Falls ihr die Kerntemperatur nochmal überprüfen wollt, raten wir zu einem Stichthermometer.

Als Beilage passen wunderbar Ofenkartoffeln mit unserer leicht gemachten Sour Cream. Guten Appetit mit dem rückwärts gegrillten Steak.
Es folgen einige Bilder und unser Video dazu!

Unser Fazit:

Das Fazit fällt diesmal recht kurz und knapp aus. Vor- und Nachteile zu dieser Methode findet ihr direkt über den Bildern. Unser Tomahawk Steak rückwärts gegrillt war super lecker, leider etwas zu durch :(. Kann passieren, muss aber nicht. Mit etwas Übung gelingt es definitiv. Die Ofenkartoffel dazu mit der Sour Cream sind einfach nur genial.
Versucht euch an dieser Methode, viel Erfolg dabei,

die Sizzle-Brothers

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4 Kommentare zu “Ein Steak rückwärts grillen – Das Tomahawk Steak”

  1. Karsten sagt:

    Hallo,

    wird beim Branding in Schritt 4 die Garraumtemperatur erhöht oder sollte diese bei 130-160°C bleiben?

    Grüße

    1. Hannes sagt:

      Hi Karsten,

      für das Branding kannst du so viel Hitze wie geht erzeugen. Es soll ja schnellstmöglich die Röstaromen bekommen.

      LG
      Hannes

    2. Karsten sagt:

      Hallo Hannes,

      Okay, aber schnellt dann nicht die Kerntemperatur in die Höhe sodass das Fleisch zu durchgebraten bzw. zu zäh wird?

      Grüße

    3. Hannes sagt:

      Hi Karsten,

      den Schritt des Temperaturerhöhens solltest du natürlich einleiten, bevor die gewünschte Ziel KT erreicht ist. Möchtest du dein Steak z.B. bei 56 °C essen, so solltest du Holzkohle / -scheite zugeben, wenn das Steak so bei 47 °C KT liegt. Scharf anbraten dann bei ca. 52 °C KT. Dann solltest du am Ende bei ca. 56 °C KT herauskommen. Denn klar, die Temperatur im Steak steigt weiter an, solange es in / auf der Hitze liegt.
      LG
      Hannes

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