Chilis anbauen - Erfahrungsbericht zur eigenen Chili Zucht
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Chilis anbauen – Erfahrungsbericht unserer eigenen Chilizucht

Chilis anbauen – Erfahrungsbericht unserer eigenen Chilizucht

Weitere Informationen

In unserem Erfahrungsbericht zum Chilis Anbauen berichten wir über alle Tükken, Hochs und Tiefs verbunden mit der Chili Zucht:

  • Was wird zum Start an Utensilien benötigt?
  • Die Aussaat der Samen – Darauf musst du unbedingt achten!
  • Die richtige Temperatur der Erde
  • Beleuchtung der Chilis
  • Pikieren, Auswahl der Erde

… und so weiter 😉

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Chilis anbauen in der eigenen Chilizucht wird von einigen Chili Nerds schon seit Jahren betrieben. Wir wagen uns dieses Jahr erstmals an unsere eigene Chilizucht und wollen unsere Erfahrungen und Erkenntnisse mit dir teilen. Zusätzlich werden wir unser eigenes Hochbeet selber bauen um hier die Chilis wachsen zu lassen.

Chilis anbauen – Was brauche ich alles zum Start?

Da die Chilipflanze selber ein warmes Klima mit recht hoher Luftfeuchtigkeit gewöhnt ist und vor allem in Süd- und Mittelamerika und Asien vorkommen, ist es nicht ganz einfach sie in Deutschland selber anzubauen. Um aus Chilisamen Pflanzen zu züchten werden vorerst folgende Utensilien benötigt:

Bio Green Hollandia Anzuchtstation mit Kapillarmatte und Wassertank 1,4l , L : 54cm, B: 17cm, H: 21cm - 12,5 W
GREEN24 50 St. Jiffy Original Quell-Tabletten 44mm Torf-Quelltöpfe Aussaaterde Anzuchterde Torftablette mit Anleitung
Whaline 50Stk Pflanzschilder Bambus, T-Form Pflanzenstecker Beschriften Stecketiketten und Marker Pen für Baumschulen Pflanzenzucht Zierpflanzen Topfkräuter...
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Wir empfehlen direkt ein Gewächshaus mit integrierter Heizung zu kaufen. So hast du die Möglichkeit die Pflanzen zu beheizen, falls die Temperatur der Erde zu gering ist. Messen kannst du sie ganz entspannt mit einem Kerntemperatur Thermometer wie du es vom Grillen kennst.

Chilis anbauen – Beginn der Aussaat

Je nach Chilipflanze gibt es stets einen optimalen Zeitraum zur Aussaat. Dieser hängt natürlich auch davon ab, wie schnell die Samen keimen. Da du letzteres in aller Regel nicht exakt weißt, empfehlen wir dir einfach Mitte / Ende Januar mit der Aussaat zu beginnen. Lasse dafür die Torf Quelltabletten (Jiffys) ca. 5 Minuten in lauwarmen Leitungswasser aufquellen. Bereite das Gewächshaus vor, indem du den Wassertank mit lauwarmem Wasser füllst, die Kapillarmatte wässerst und die das Gewächshaus mit der integrierten Heizung vorwärmst. Wahlweise kannst du es auch auf eine laufende Heizung in deiner Wohnung stellen. Platziere in den einzelnen Klimakammern die Tortabletten (wir haben 12 Stück je Klimakammer platziert) und drücke 1 – 3 Samen in jede einzelne Quelltablette. Lockere dafür die Erde vorher leicht auf, die Samen sollte nicht allzu tief unter der Oberfläche in der Erde liegen.

Die optimale Temperatur der Erde für die Chili Anzucht

Die Chilis mögen es am Anfang gemütlich warm. Die optimale Temperatur zur Aufzucht der Chilis liegt zwischen 22 und 26 °C. Die Temperatur der Erde solltest du im Auge behalten und regelmäßig überprüfen. Frieren die Samen, so keimen sie gar nicht erst. Ist ihnen zu warm, besteht das Risiko des Verbrennens. Also stets auf die richtige Temperatur achten.
Weiterhin brauchen die Samen zum Keimen recht viel Feuchtigkeit. Achtet also ausreichend Wasser im Wassertank und setzt den Deckel auf die Klimakammern. Wenn diese leicht beschlagen passt auch die Luftfeuchtigkeit. Aber ACHTUNG: Tägliches Lüften ist ein MUSS. Wir hatten anfänglich, gerade nach einem Wochenende ohne Lüften mit Schimmel zu kämpfen. Diesen bitte immer sofort entfernen!

Die Klimakammern sind ordentlich beschlagen, die Luftfeuchtigkeit ist also ausreichend hoch
Die Klimakammern sind ordentlich beschlagen, die Luftfeuchtigkeit ist also ausreichend hoch

Die ersten Samen keimen- so geht es weiter

Nach 7 – 10 Tagen werdet ihr die erstem Sprösslinge sehen und in den nächsten Tagen zahlreiche Weitere. Achtet weiterhin auf eine ungebrochene Wasserversorgung, die Kapillarmatte sollte stets feucht sein. Die Deckel der Klimakammern haben wir noch einige Tage drauf gelassen, bis wir sie nach ca. 14 Tagen komplett heruntergenommen haben, da bei zu hoher Luftfeuchtigkeit zu schnell Schimmel entsteht.
Einige wenige der Sprösslinge schossen extrem schnell in die Höhe, was für eine Lichtunterversorgung spricht. Im Fachjargong heißt diese Verhalten „vergeilen“ oder „spargeln“. Die Konsequenz daraus war, dass wir sofort eine LED Pflanzenlampe bestellt haben. Da wir hier keine Profis sind, haben wir die mit den meisten guten Bewertungen bestellt. Bislang sind wir sehr zufrieden. Den Zyklus haben wir auf 12 h Licht, von 8 bis 20 Uhr täglich eingestellt. Der Abstand vom Licht zu den Sprösslingen beträgt ca. 20 cm.

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Chilis anbauen – Pikieren bzw. Separieren der einzelnen Chilis

Wenn die Sprösslinge größer werden und neben den ersten beiden Blättern weitere, neue Blätter wachsen, ist der Zeitpunkt zum Pikieren gekommen. Pikieren bedeutet, dass die Pflanzen aus den kleinen Jiffys genommen und einzeln in Töpfe gepflanzt. Dabei muss natürlich auch die richtige Erde verwendet werden.

Die richtige Erde für die Chili Zucht

Wir haben in zahlreichen Foren, auf Chilizucht Seiten von möglichen „Experten“ und im Fachhandel recherchiert und von jedem eine andere Antwort bekommen. Die richtige Erde für Chilis scheint entweder recht schwer zu finden zu sein, oder aber es ist genau das Gegenteil und es gibt viele Möglichkeiten, welche alle gut funktionieren. Letztlich wird jeder erfolgreiche Chili Züchter sich auf eine Erde eingeschossen haben und schwört darauf. Wir haben am Ende den Weg des geringsten Widerstands gewählt und uns im benachbarten Gartencenter beraten lassen. So sind wir am Ende auf eine Tomaten-Erde gekommen. Da die Chilis artverwandt sind, kann die Erde, so die Aussage des Fachverkäufers, auch super für Chilis genutzt werden.

Pikieren der einzelnen Chili Pflanzen

Zum Pikieren der Pflanzen verwenden die meisten Leute sogenannte Pikierstäbe. Damit werden die einzelnen Chilis vorsichtig, ohne die Wurzeln zu verletzen, aus der Erde gestochen. Da wir Jiffys, also Quelltabletten als Aufzuchterde genutzt haben, können wir die einzelnen Jiffys einfach „zerbröseln“ und so die einzelnen Pflanzen vorsichtig von der Erde lösen. Das scheint uns die schonendste Art und Weise zu sein, die Chilis zu pikieren. Ganz ohne Pikierstab und anderer Hilfsmittel. In kleinen Tontöpfen von 8 – 10 cm Innendurchmesser wird nun jede Pflanze einzeln, schön mittig, gepflanzt. Achte auch ausreichend Erde. Denk daran, sie direkt mit lauwarmen Wasser vorsichtig zu gießen und dann zurück unter das Licht zu stellen. Sie benötigen weiterhin 12 Stunden Licht pro Tag. Es ist normal, dass die Pflanzen direkt nach dem Umtopfen die Köpfe leicht hängen lassen. Nach etwa einem Tag sollten sie wieder glücklich und zufrieden sein :).

Auspflanzen der Chilis in ein Hochbeet

Ab Mitte Mai bzw. Anfang Juni ist die richtige Zeit zum Auspflanzen der Chilis gekommen. Wichtig ist, dass es draußen nicht mehr kälter als 15 / 16 °C wird (am Tag wie in der Nacht). Ca. 2 Wochen vor dem Auspflanzen solltest du die Chilis langsam auf die neue Situation im Freien vorbereiten. Wir haben dafür einen Ventilator aufgestellt, den wir Tag für Tag mindestens 6 Stunden haben laufen lassen, während die Lampen nach wie vor die Chilis mit Licht versorgen. Anfänglich sollte der Ventilator auf niedriger Stufe laufen, nach und nach erhöhst du die Leistung. Die Stengel der Pflanzen werden dann zunehmend massiver und färben sich bräunlich. So bereitest du die Chilipflanzen auf Wind und Sturm vor.
Wir selber haben die Chilis bei eher feuchtem Wetter mit weniger Sonne ausgepflanzt, sodass sie ausreichend Wasser bekommen aber nicht mit 12 – 15 Stunden Sonnenschein und UV-Strahlung belastet werden. So können sie sich langsam an die echte Sonne gewöhnen. Achte auf ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen, sodass sie noch Platz haben, wenn sie größer werden. Direkt nach dem Auspflanzen kann es sein, dass die Chilis leicht die Blätter hängen lassen. Das ist durchaus normal und sollte sich nach ein bis zwei Tagen legen. Das Auspflanzen bedeutet natürlich etwas Stress für die Pflanzen.

Die richtige Erde für das Hochbeet

Auch für das Hochbeet solltest du die richtige Erde wählen. Wir haben uns als Haupterde für eine gute Blumenerde entschieden. Die Tiefe unseres Hochbeets beträgt ca. 40 cm. Das reicht für die Chilis vollkommen aus. Die oberen 10 cm haben wir mit einer Tomatenerde befüllt. Diese enthält die richtigen Mineralien und Nährstoffe für Tomaten, Paprikas und Chilis. Da die Chilis bei starkem Regen zu viel Flüssigkeit abbekommen und eventuell durch Platzregen beschädigt werden könnten, haben wir ein Hochbeet mit Dach gebaut. Die Anleitung dafür findest du in unserem „Hochbeet selber bauen“ Ratgeber. Nun heißt es erstmal abwarten und hoffen, dass das Wetter mitspielt und die Chilis ordentlich wachsen und gedeihen.

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2 Kommentare zu “Chilis anbauen – Erfahrungsbericht unserer eigenen Chilizucht”

  1. Sebastian sagt:

    Hi, mit welchen Einstellungen (Farbe, Dauer, Helligkeit) betreibt Ihr die Lampe?

    Vielen Grüße
    Sebastian

    1. Hannes sagt:

      Hi Sebastian,

      also unsere Lampe leuchtet im Vollspektrum (20 Rote mit 620-630 nm, 10 Blaue mit 460 nm, 4 UV mit 390-400 nm und 2 IR mit 730-740 nm), die Helligkeit haben wir auf Maximum stehen. Wie viel Lumen sie hat, steht nicht dran. Es sind 2 x 9 Watt LED Lampen.
      Sie leuchten von 8 bis 20 Uhr, also 12 Stunden pro Tag.

      Liebe Grüße
      Hannes

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