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Beer Can Chicken

Beer Can Chicken

Zutaten des Grillrezeptes

Zubereitungsinformationen

Dauer: 1 - 2 h

Personen: 4

Schwierigkeit: Leicht


Nährwert je 100g

Brennwert: 976 kJ / 233 kcal

Kohlenhydrate: 0 g

Eiweiß: 27,9 g

Fett: 10 g


Beer Can Chicken ist bekannter Klassiker aus den USA. Ursprünglich wurde das Hähnchen, wie der Name schon sagt, direkt auf eine halbvolle Bierdose gesetzt und gegrillt. Hygienischer und gesundheitlich unbedenklicher ist es jedoch, keine Bierdose aus Aluminium zu verwenden. Wir zeigen dir Alternativen für das Grillen deines Beer Can Chicken und natürlich, wie es perfekt wird.

Beer Can Chicken vs. Hähnchen vom Drehspieß

Wenn du ein ganzes Hähnchen grillst, dann muss es mehrere Punkte erfüllen. Es sollte saftig und zart werden, lecker schmecken und eine braune, krosse Haut haben. Einige schwören dafür auf den Drehspieß und spezielle Techniken wie das Besprühen mit Eiswasser. Ob das was bringt, zeigen wir dir in unserem Artikel „Hähnchen vom Drehspieß – Der Kaltwasser Trick„. Unabhängig von solchen Tricks, finden wir, dass das Hähnchen vom Drehspieß nie so saftig und vor allem auch knusprig wird, wie ein richtig zubereitetes Beer Can Chicken. Das liegt unseres Erachtens nach daran, dass es sich dreht und damit austretendes Fett und Flüssigkeit nicht einfach nach unten weglaufen, sondern am Hähnchen entlang laufen und die Haut damit permanent weich gehalten wird. Wenn wir die Wahl haben, würden wir immer ein sitzendes Huhn dem drehenden Huhn vorziehen.

Zubereitung: Beer Can Chicken

  • Wir beginnen damit unser Hähnchen vorzubereiten. Dazu schneiden wir zuerst die Hautfetzen am Unterleib des Hähnchens ab. Diese werden weder kross, noch schmackhaft. Also weg damit. Nun wird das Hähnchen über Nacht in unser Smoky Brine eingelegt. Dafür einfach ca. 3 l Wasser mit 150 g Smoky Brine (50 g Gewürz / 1 l Wasser) vermengen und das Hähnchen darin einlegen. Im Kühlschrank mindestens 12 – 18 Stunden ziehen lassen.
  • Das Hähnchen am Folgetag aus der Brine nehmen, vorsichtig abtupfen und mit einer Brathähnchen Gewürzmischung würzen. Sehr zu empfehlen ist auch unser #Smoke für Hähnchen.
  • Den Grill nun auf ca. 180 – 200 °C indirekte Hitze vorheizen. Als Alternative für eine Bierdose aus Aluminium kannst du entweder einen extra Beer Can Chicken Halter kaufen oder einfach ein schmales Glas, zum Beispiel ein gesäubertes Marmeladenglas, nehmen. Dieses wird dreiviertel voll mit Bier nach Wahl gefüllt. Das Hähnchen auf das Glas oder den Halter setzen, sodass die Schenkelknochen am Boden aufsitzen. Wichtig ist noch, die Haut am Hals (dieser ist natürlich entfernt) über die kleine Öffnung zu legen, sodass das Hähnchen nach oben hin weitestgehend dicht ist.
  • Jetzt kann das präparierte Hähnchen in den Grill gesetzt werden, die Flügel werden dabei an den Körper des Hähnchens gelegt. Das Bier heizt sich nun auf und verdunstet. Der Dampf steigt im Inneren auf und kondensiert an dem noch kühlen Inneren, sodass die Flüssigkeit herunter tropft und erneut verdampfen kann. So zirkuliert der Bierdampf die gesamte Zeit im Hähnchen, was das Fleisch nicht nur zart und saftig macht, sondern auch eine angenehme Biernote abgibt.
  • Nach ca. 1 – 1,5h Stunden sollte das Hähnchen fertig gegart sein und die Haut schön kross sein. Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du mit einem Einstichthermometer die Kerntemperatur der Schenkel und/oder der Brust messen. Zeigt es mehr als 73 °C an, so ist das Hähnchen gar.
  • Sobald es ca. 65 °C erreicht hat, kannst du die Temperatur im Grill auf 220 – 250 °C erhöhen. Dadurch bekommt die Haut nochmal extra Farbe und schmeckt besonders gut. Den Sud aus Bier und Fett vom Hähnchen kannst du übrigens wunderbar für einen Saucenansatz verwenden.
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Saftiger kann ein Hähnchen vom Grill nicht werden

Das Beer Can Chicken gehört zu den wohl beliebtesten und besten Zubereitungsmethoden von einem ganzen Hähnchen. Es überzeugt durch Zartheit, Saftigkeit und einen super Geschmack. Bei uns kam ein ganzer Fluss aus Saft aus dem Hähnchen. Absoluter Wahnsinn. Vorausgesetzt ist natürlich ein qualitativ hochwertiges Hähnchen, das Bier und eine leckere Gewürzmischung. Unser Favoriten sind da unser #smoke sowie das Texas Chicken Gewürz von Ankerkraut. Probiere sie gerne beide mal aus und nenn uns deinen Favoriten. Auch die Smoky Brine konnten wir gut herausschmecken, es war sogar eine leichte Rauchnote erkennbar. In erster Linie aber wird das Beer Can Chicken durch die Brine besonders zart und saftig.

Schau dir unser Video an


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15 Kommentare zu “Beer Can Chicken”

  1. Marc Gropp sagt:

    Ich hab das Rezept nun auch mal ausprobiert. War richtig lecker. Das Bier war allerdings noch fast komplett vorhanden, also fast nix verdunstet. Ist das normal?

    1. Hannes sagt:

      Dann hast du alles richtig gemacht. Ziel ist ja, dass das Bier verdunstet, in das Hähnchen aufsteigt, kondensiert und wieder runter tropft. Das ist der Kreislauf. 🙂

      LG
      Hannes

  2. Robbie sagt:

    Super leckereres Rezept.und funtioniert wie eure beschreibung.

  3. Rudi sagt:

    Tach Ihr Sizzler,
    wollte heute ein frisches Landhähnchen ca. 1.3kg auf meinem neu erworbenen TravelQ™ PRO285X grillen. Voller Tatendrang das Viech mit Eurer „Los Polles Gewürzmischung“ eingerieben, auf Hähnchenhalter mit einem gefülltem Glas 100% Mandarinen-Direktsaft gesetzt und den Grill auf ca. 180 Grad vorgeheizt. Leider ist auch bei dieser Napoleon Version der Deckel zu niedrig, so dass er ca. 8cm aufstand, aber ich dachte er könne mit den 2 Brennern trotzdem die Temperatur halten. Na, weit gefehlt, die Temperatur pegelte sich auf ca. 120Grad ein und mein Giggel ist letztendlich im Backofen gelandet.
    Doch Dank Eures vorzüglichen Brathähnchengewürz und dem Mandarinensaft ein Genuss.
    Danke für das Rezept, Gruss Rudi

  4. Chris sagt:

    Moin, euer Rezept für das Beer Can Chicken ist Weltklasse!!!
    Jetzt soll es jedoch Menschen geben denen dieser leichte Biergeschmack ein Dorn im Auge ist….habt ihr eine Alternative zum Bier als Flüssigkeit?

    1. Hannes sagt:

      Na Logo! Cola, Malzbier, Apfelsaft und Calvados, Fanta, Ginger Ale…du kannst dich da frei austoben.

  5. Olli sagt:

    Hallo Ihr beiden,

    haben gestern das Beer Can Chicken gemacht. (180 Grad, Gasgrill linker und rechter Brenner, ca. 70 min., Brathähnchen Rub von Ankerkraut)
    Es hat uns sehr gut geschmeckt, jedoch wollte die Haut nicht richtig krustig werden.

    Was können wir verbessern oder anders machen?

    1. Hannes sagt:

      Hi Olli,

      hinten raus die Temperatur nochmal steigern, dann sollte auch die Haut kross werden. Ansonsten gilt, gerade an den Schenkeln die Haut einstechen oder sogar leicht vom Fleisch abheben. Da das Fett unter Haut flüssig wird, kann die Haut nicht kross werden, solange die Flüssigkeit nicht teilweise austreten kann.
      LG
      Hannes

    2. Rudi sagt:

      Hallo Olli,
      mach Dir mal 2 Kaffeelöffel Salz in ein Glas und halb voll warmes Wasser. Das Salzwasser dann 15-20 Minuten bevor das Hähnchen fertig ist mit einem Pinsel auf die Haut auftragen.
      Dann sollte es richtig knusprig werden.
      Gruß Rudi

  6. Rainer sagt:

    Eure Rezepte sind immer der Hammer aber versucht doch mal vorher das Hähnchen 24h lang in einer Brine einzulegen 😉
    Die Brust wird einfach so super saftig und das Fleisch nimmt den Geschmack auch an.

    Lg

    1. Hannes sagt:

      Hi Rainer,

      das haben wir tatsächlich schon vor unserer Youtube und Blogzeit gemacht. Wir müssen es wohl nochmal wiederholen und die Kamera mitlaufen lassen. Danke für den Hinweis.
      Liebe Grüße
      Hannes

  7. Hölscher Udo sagt:

    Ich bin kein Grillhänchen Fan. Aber………..
    das BEER CAN CHICKEN ist einfach super und so einfach.
    Freue mich schon darauf weitere Rezeptideen auszuprobieren.

    1. Hannes sagt:

      Hi Udo,

      du musst ja auch kein Fan sein, schmecken tut es trotzdem 😉
      Viel Spaß beim Rezepte ausprobieren!
      Hannes

    2. Gerben sagt:

      Geht das beercan chicken auch im Ofen?

    3. Hannes sagt:

      Natürlich geht das genauso auch im Ofen.

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