Der Keramikgrill - Information und Antworten - Kaufberatung
Werbebanner Online-Grillshop

Der Keramikgrill – Kaufberatung

Der Keramikgrill – Kaufberatung

Weitere Informationen

  • 2 cm dicke Keramik für perfekte Temperaturverteilung
  • hohe Wärmekapazität für konstante Temperaturen
  • sehr effizient
  • Grillen nur mit Holzkohle
  • 3 kg Holzkohle für bis zu 20 Stunden grillen
  • perfekter BBQ für alle Low & Slow Gerichte
  • Ideal zum Smoken
- Anzeige -
- Anzeige -

Der Keramikgrill hat sich gerade innerhalb des letzten Jahres fest in Grillfachgeschäften und auf vielen Terrassen etabliert. Ob das überhaupt berechtigt ist, was der Keramikgrill besser und auch schlechter kann als ein normaler Kugelgrill und vieles mehr zeigen wir euch in diesem Beitrag zusammengefasst auf.

Keramikgrill – Kugelgrill 2.0?

Häufig werden wir nach den Unterschieden zwischen einem Keramikgrill und einem Kugelgrill gefragt. Lohnt sich der 3 – 5fache Preis? Sind die Grillgeräte sonst identisch von der Funktion? An dieser Stelle soll die erste Aussage sein, dass man einen Keramikgrill einfach nicht mit einem Kugelgrill vergleichen kann. Natürlich sind beide Geräte zum Grillen gebaut, dennoch vergleichen wir auch keinen S-Klasse Mercedes mit einem Golf. Man kann aber durchaus vorsichtig sagen, dass der Keramikgrill nicht nur preislich, auch von seinen Eigenschaften und der Ausstattung her in der Luxusklasse grillt. Warum, wieso und weshalb erfahrt ihr in den weiteren Abschnitten.

Der Keramikgrill ist der perfekte BBQ Grill

Das Deckelthermometer des Keramikgrills ist sehr genau

Das Deckelthermometer des Keramikgrills ist sehr genau

Der Keramikgrill ist von Grund auf ein ganz anderes Gerät als ein Kugelgrill. Es beginnt mit dem Grundwerkstoff, nämlich Keramik. Im Vergleich zu Kugelgrills, welche meist aus Stahlblech gefertigt werden, weist die Keramik etwa die doppelte Wärmekapazität auf. Das bedeutet, dass das Gehäuse des Grills doppelt so viel Wärme aufnehmen, speichern und abgeben kann, wie ein Kugelgrill. Im Zusammenhang mit den knapp 2 cm dicken Wandstärken wird die erste herausragende Eigenschaft ersichtlich – die Temperaturkonstanz über Stunden. Natürlich dauert die Aufwärmphase relativ bis sehr lang, da die dicken Keramikwände viel Energie aufnehmen, dafür geben sie diese Energie in Form von Wärme auch wieder ab. Und zwar absolut konstant und ohne Schwankungen. So wird eine gleichbleibende Temperatur unter, neben und über dem Grillrost abgegeben, sodass im gesamten Garraum eine konstante, gleichgroße Temperatur anliegt. Aus diesem Grund kann man sich übrigens auch auf das Deckelthermometer relativ gut verlassen und benötigt ein externes Thermometer erstmal nur für die Kerntemperaturüberwachung des Grillguts.

Grillrost beim KamadoJoe

Kamado Joe mit Deflektorstein
Dank eines Deflektorsteins (ebenfalls aus Keramik) oberhalb der Kohle kann der gesamte Grill als Ofen, sprich als indirekter Grill oder Smoker genutzt werden. Lässt man den Deflektorstein weg, so ist der Keramikgrill eine große Feuerstelle, welche verdammt viel Hitze produziert. In den meisten Geräten befinden sich sogar zwei bis drei aufeinander steckbare Grillroste, sodass sich die Grillfläche nahezu verdoppelt bzw. verdreifacht.
Aus den bislang genannten Eigenschaften lässt sich das Haupteinsatzgebiet ableiten. Besonders geeignet ist der Keramikgrill also für alle Gerichte, die über lange Zeit eine gleichbleibende Temperatur benötigen und womöglich noch viel Platz wegnehmen. Dabei denken wir sofort an Rippchen, Pulled Pork oder Brisket. Unserer Meinung nach ist es ein perfekter BBQ Grill für alle Longjobs und viel Rauch.

Keramikgrill als Smoker nutzen – geht das?

So wie der letzte Absatz endet, beginnt der neue Absatz. Nämlich mit Rauch, viel Rauch. Eine tolle Sache bei den meisten erhältlichen Keramikgrills ist die Räucheröffnung. Diese befindet sich in der Seitenwand des Grills. Zwischen Kohle und Deflektorstein kann mithilfe einer Schiene jederzeit Räuchergut auf die Glut gegeben werden. Dabei geht nicht viel Temperatur verloren, da der Deckel geschlossen bleiben kann. Das allein macht den Keramikgrill aber noch lange nicht zu einem fantastischen Smoker. Dafür sorgt die hervorragende Dichtung des Gesamtkonzepts. Während bei einem normalen Kugelgrill ein Deckel mit Scharnier immer eine undichte Stelle darstellt, ist dies bei den Keramikgrills nicht der Fall. Aufgrund hochtemperaturfester Filzdichtungen schließt der Deckel trotz Scharniere absolut dicht ab. Auf die Scharniere möchte wegen des hohen Gewichtes auch definitiv niemand verzichten. Zum Gewicht des Grills später mehr. Das Öffnen des Deckels sollte aufgrund der guten Abdichtung auch langsam mit einem kleinen Lupfer stattfinden. Reißt man den Deckel einfach auf, so kann es durch die plötzliche Sauerstoffzufuhr zu einem Aufflammen mit Meter hohen Stichflammen kommen. Das ist nicht nur doof für das Grillgut, sondern auch sehr gefährlich!

Doch auch die beste Dichtung bringt nichts, wenn das Räucherholz einfach zu schnell abbrennt. Genau das passiert aber nicht. Habt ihr euren Grill auf eine bestimmte Temperatur eingeregelt, so läuft dieser über viele Stunden, bis dann die Kohle verglüht ist, konstant weiter. Gebt ihr die Räucherchips dazu, so fangen sie an zu glühen, evtl. kommt auch eine kleine Flamme hier und da zustande. Mehr aber nicht! Das liegt daran, dass ihr die Sauerstoffmenge mithilfe der Lüftungsöffnungen auf eine bestimmte Menge einstellt, diese auch nicht variieren kann, da der Keramikgrill absolut dicht ist. Ihr werdet also mit einer kleineren Menge Räucherchips ein längeres Räuchern bzw. Smoken erleben.

Effizienz hat einen neuen Namen – Keramikgrill

Mit der Minion Ring Methode kann in einem Kugelgrill extrem sparsam gegrillt werden. Mit nur wenigen Briketts kann über Stunden bei einer konstanten Temperatur gegrillt werden. Das ist eine tolle Sache, noch toller ist da nur der Keramikgrill. Dieser wird ausschließlich mit Holzkohle betrieben, keine Briketts, und man kann mit ca. 2 kg Holzkohle bis zu 18 h bei etwa 110 °C grillen. Eine höhere Effizienz weist vermutlich kein anderes Grillgerät auf. Zurückzuführen ist dies ebenfalls auf die beschriebenen Eigenschaften der Keramik. Bei der Holzkohle sollte allerdings auf Qualität geachtet werden. Wir empfehlen Restaurant bzw. Steakhouse Holzkohle wie die Black Ranch Grillkohle. Sie besteht aus deutlich größeren Stücken, teilweise lässt sich die Struktur des Baumes noch erkennen. Zu kleine Stückchen würden einfach verpuffen. Mehr zum Thema Holzkohle in unserem Holzkohle-Ratgeber.

Glühende Kohle im Kamado Joe

Zum Entzünden der Holzkohle solltet ihr 2 – 3 Grillanzünder einfach auf die Holzkohle legen. Auf diese Weise entstehen kleine Glutnester, welche sich langsam bis auf den Grund durchfressen. Die schnellere Variante ist ein Looftlighter. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine Heißluftpistole. Das Entzünden dauert so nur noch wenige Minuten. Ein letzter Hinweis noch zum Thema Brennstoff. Verwendet definitiv keine Briketts. Durch die Bindemittel setzt sich ein weißer Schleier auf der Keramik ab, was nicht gerade hübsch aussieht.

Einregeln des Keramikgrills

Unterer Lüftungsschieber für die Zuluft des Keramikgrills

Unterer Lüftungsschieber für die Zuluft

Obere Lüftungsöffnung für die Abluft des Keramikgrills

Obere Lüftungsöffnung für die Abluft des Keramikgrills

Reguliert wird die Temperatur im Grill mithilfe eines großen Lüftungsschiebers unterhalb der Kohlen an der Seitenwand. Mithilfe dieses Schiebers reguliert man die Luftzufuhr. Gleichzeitig dient diese Öffnung auch für die Entfernung der entstehenden Asche. Da die Kohle auf einer Art keramischen Rost liegt, fällt die Asche einfach unten durch und sammelt sich dort. Mithilfe eines Aschehakens kann die Asche dann ganz einfach in einen Eimer gefegt werden. An der Deckelmitte eines Keramikgrills befindet sich die Abluftregulierung. Diese hat, ähnlich wie bei den meisten Kugelgrills, die Funktion in feinen, stufenlosen Schritten geöffnet zu werden. Für den Zündvorgang zu Beginn oder bei Bedarf kann aber auch die gesamte große Luke geöffnet werden, sodass ein schöner Kamin entsteht.
Für eine konstante Temperatur von 110 °C können wir im Fall des Kamado Joes sagen, dass der untere Schieber etwa zu einem Fünftel geöffnet werden muss, der Abluftregler zu etwa einem Viertel geöffnet werden muss. Mit integriertem Deflektorstein erzielt ihr so ziemlich genau 110 °C. Perfekt für BBQ.
Dank der dicken Wandstärke der Keramik ist der Grill auch unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie Regen, Sonnenschein oder Schnee. Wenn das Wetter also mal nicht mitspielen will, wird euch der Keramikgrill große Freude bereiten.

Gibt es eigentlich auch etwas, was der Keramikgrill nicht kann?

Nun haben wir viele positive Eigenschaften erläutert, dennoch gibt es auch einige negative Punkte. Zum einen das bereits erwähnte Aufflammen bei zu schnellem Öffnen des Deckels. Dies kann tatsächlich nur durch Vorsicht vermieden werden. Da man allerdings häufig auch mal ein Bier oder einen Gin während des Grillens trinkt, kann es schnell mal zur Unachtsamkeit kommen. Das kann böse enden!
Der größte Nachteil liegt allerdings im größten Vorteil des Grills. Während der Grill extrem gut die Temperatur hält, heizt er nur sehr langsam auf und noch langsamer kühlt er ab. Mal eben ein Steak bei hoher Temperatur scharf angrillen, es danach bei niedriger Temperatur fertig garen, funktioniert mit einem Keramikgrill nur äußerst bescheiden und ist meist mit viel Aufwand verbunden. Mittlerweile gibt es zweiteilige Deflektorsteine, sodass eine Hälfte des Grills als indirekter Bereich, die andere Hälfte als direkter Bereich genutzt werden kann. Das ist zwar komfortabel, doch ist die Temperatur zum indirekt Grillen danach trotzdem viel zu hoch, da sich die Keramik aufgeheizt hat. Man müsste also glühende Kohle entfernen und den Deckel eine Zeit lang geöffnet lassen, damit der Grill zügig abkühlt. Da dies eine umständliche Arbeit ist, empfiehlt es sich einen zweiten Grill für das scharfe Angrillen zu nutzen.
Ein weiterer Nachteil liegt in dem Gewicht eines Keramikgrills. Ein normal großes Exemplar wie der Kamado Joe wiegt mit dem Gestell über 100 kg. Für den schnellen Transport zu einem Freund ist der Grill also absolut untauglich. Man braucht auch mindestens zwei starke Männer um das Gerät überhaupt über Höhendifferenzen befördern zu können.

Lohnt sich ein Keramikgrill für mich?

Noch einmal zusammengefasst wollen wir nun erörtern, ob sich der Kauf eines Keramikgrills für dich lohnt. Zuerst einmal sollte der Blick in das Portemonnaie verraten, ob es überhaupt eine Option ist. Mit Kaufpreisen von 1000 Euro und mehr sind sie nicht gerade günstig. Danach sollte man sich fragen, was man am liebsten grillt. Steht man total auf entspannte Grillpartys mit Bratwurst, Steak und Salaten, so ist der Keramikgrill eine Fehlinvestition. Sucht man nach einem soliden Gerät für jegliche BBQ Longjobs wie Pulled Pork, bei denen man entspannt schlafen gehen kann ohne Sorge zu haben, dass etwas aus dem Ruder läuft, so wird man die Investition keine Sekunde lang bereuen. Denn genau das ist unserer Meinung nach die Königsdisziplin eines jeden Keramikgrills. Da kann kein Watersmoker oder Kugelgrill gegen anstinken. Sucht man einfach eine Ergänzung zu einem Gasgrill und / oder einem Kugelgrill, so wird sich der Kauf ebenfalls lohnen. Auch zum Pizza backen eignet sich die Keramikkugel hervorragend.

Lohnenswertes Zubehör

Aschekorb vom Keramikgrill

Ab und zu sollte die Asche aus dem Keramikgrill entfernt werden

Für Keramikgrills gibt es nebenbei auch noch tolles Zubehör. Neben dem Standardequipment wie dem Aschehaken, der Räucherschiene und natürlich dem Deflektorstein, gibt es beispielsweise den DigiQ. Dieses kleine Gerät ist eine digitale Temperatursteuerung für den Grill. Ihr müsst dann nur noch den Grill zünden, DigiQ anschließen, die angestrebte Temperatur einstellen und abwarten. Das Gerät regelt mithilfe eines Lüfters und einem Thermometer im Garraum die Temperatur konstant ein. Sehr zu empfehlen ist auch ein Pizzastein. Aus einem Keramikgrill entsteht quasi eine richtige Steinofenpizza, da der ganze Grill aus Keramik besteht. Das Ergebnis ist überragend.

Unser Fazit:

Der Keramikgrill hat definitiv zurecht Einzug in viele Fachgeschäfte und auf viele Terrassen gefunden. Als BBQ Grill ist das keramische Monster ungeschlagen gut und unkompliziert. Bei uns wird er größtenteils für Rippchen, Pulled Pork, Brisket und Bacon Bombs genutzt. Doch auch ganze Hähnchen nehmen ab und an Platz auf den Rosten.

Im Idealfall konnten wir euch eure Fragen beantworten, ist dies nicht der Fall, so schreibt uns doch bitte eine Nachricht oder hinterlasst ein Kommentar unterhalb des Textes.
Beste Grüße,
eure SizzleBrothers

Werbebanner Online-Grillshop

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

40 Kommentare zu “Der Keramikgrill – Kaufberatung”

  1. Dietmar sagt:

    Hallo,
    bin seit kurzem stolzer Besitzer eines KJ Classic II Standalone, da es die standalone Variante (noch) nicht als Classic III gibt. Nun zwei Fragen:
    1. Kann ich den SloRoller für den Classic II (standalone) nachrüsten?

    2. Lasst ihr beim Grillen die Ascheschale in dem Zuluftbereich oder regelt ihr den Grill ohne die Schale ein (mehr Luftzufuhr)?

    Danke schon mal im Voraus für die Antworten und macht weiter so,
    Gruß,
    Dietmar

    1. Hannes sagt:

      Hi Dietmar,

      wir lassen die Ascheschale immer drin, sonst kann die Asche ja auch nicht reinfallen. Die Luftzufuhr ist mit der Schale mehr als ausreichend.
      Soweit ich weiß, gibt es den SloRoller für den Classic II, der sollte in das stand alone Gerät passen. Im Zweifel nochmal deinen Händler fragen.
      Liebe Grüße
      Hannes

  2. Christoph Hutter sagt:

    Hallo ihr zwei,
    habt ihr mal einen Vergleich gemacht wie das Endergebnis zwischen SloRoller und Deflektorsteinen?
    Ich bin am überlegen mir so ein Ei zuzulegen und schwanke momentan zwischen Classic II und Classic III. Da hier doch ein gewaltiger Preisunterschied ist, weiß ich nicht ob es der SloRoller wirklich wert ist. Ist das Endergebnis 500 € besser? Hab ich wirklich soviel mehr Rauch, dass ich das wirklich schmecke oder sagt ihr ich bekomm auch ohne den Sloroller optimale Smokeergebnisse, die ähnlich sind wie bei einem Offsetsmoker?

    Ich freu mich auf eure Antwort, Eure Youtube Videos haben mir auf jeden Fall schon sehr viel geholfen. Vielen Dank. Macht weiter so.

    Gruß
    Christoph

    1. Hannes sagt:

      Hi Christoph,

      der SloRoller ist genial und definitiv von der Wärmeverteilung noch wesentlich besser als Deflektorsteine. In erster Linie hast du an den Seiten keine Spalten mehr, bei denen die direkte Hitze durchströmt und z.B. die Rippchen verbrennt. Smoken geht generell hervorragend im Keramikgrill, ob der SloRoller da noch bessere Ergebnisse liefert, kann ich so nicht beurteilen.
      LG
      Hannes

    2. Christoph sagt:

      Hallo Hannes,

      danke für die schnelle Rückmeldung. Gibt es eigentlich einen Grund wieso ihr von dem Monolith auf den Kamado Joe umgestiegen seit? Wie ist euer Gefühl, nachdem ihr mit beiden Geräten gearbeitet habt. Der Grillhändler bei mir in der Nähe meint, dass beim Monolith die Keramik schlechter ist als beim Kamado Joe und beim Big Green Egg. Könnt ihr das bestätigen? Welchen würdet ihr als Privatperson kaufen? Sorry für die direkten Fragen, aber es ist wirklich schwer sich für einen zu entscheiden.

      Gruß
      Christoph

    3. Hannes sagt:

      Hi Christoph,

      wir haben Kamado Joe als Partner gewinnen können und sind sehr zufrieden mit dem Gerät. Ob die Keramik bei Kamado und Big Green Egg besser ist, als bei Monolith, kann ich so nicht sagen bzw. beurteilen. Wir können dir definitiv den Kamado sehr empfehlen, der macht einfach Spaß.
      LG
      Hannes

    4. Christoph sagt:

      Hallo Hannes,

      danke für die Info. Ich persönlich würde mich über noch mehr Kamado Videos freuen. Vielleicht auch Pulled Pork oder Brisket Direktvergleiche zwischen Pelletsmoker und Kamado. Ich bin mitlerweile 100% überzeugt das es für mich der Richtige Grill ist, aber vielleicht hat ja der ein oder andere die auch Entscheidung vor sich welchen Smoker er sich zulegen soll.

      Ich freu mich auf alles weitere was von euch noch kommt

      Gruß
      Christoph

  3. Jens sagt:

    Hi,
    Ich hab mir vor gut 2 Jahren den Kamado Joe Classic II zugelegt und bin voll zufrieden.
    Jetzt sind mir allerdings innerhalb von 2 Wochen beide Deflektor Steine In der Mitte gerissen und dann gebrochen. Der einzigen Unterschied zu sonst ist das ich anstelle von der Weber Grillkohle auf die Steakhause Premium Grillkohle umgestiegen bin.
    Der Grill steht das ganze Jahr überdacht und eingebaut in eine Outdoor Kitchen draußen.
    Habt ihr irgendwie Erfahrungswerte wie lange die Lebenszeit der Deflektosteine ist?

    Danke schon mal
    Gruß Jens

    1. Hannes sagt:

      Hi Jens,

      bei uns ist noch kein Deflektorstein in die Brüche gegangen. Aber klar, wenn du so einen Stein sehr regelmäßig nutzt und erhitzt, abkühlst, erhitzt, abkühlst, usw., dann geht der Stein irgendwann kaputt.
      LG
      Hannes

  4. Hannes sagt:

    Hi Philipp,

    auch mit einer Schiene gibst du die Räucherchips immer in die Glut. Wir empfehlen dir immer Chunks, also kleine Holzstücke, zu verwenden. Damit räuchert es länger und du kannst die Menge an Rauch optimal dosieren.
    Auf den Rost-Ebenen hast du überall die gleiche Temperatur, sofern du indirekt grillst. Du kannst aber ohne Probleme nur ein Teil des Deflektor Steins einlegen, sodass du eine Seite indirekt hast, die andere Hälfte als direkte Zone. Dann kannst du perfekt scharf anbraten und gleichzeitig indirekt grillen.
    Schau dir dazu gerne unser Video mit dem Tri Tip Steak an: https://www.youtube.com/watch?v=_-uDXrD2m7E

    Das sollte an Erklärung reichen 😉

    LG
    Hannes

    1. Philipp sagt:

      Hi Hannes, besten Dank für die in der Tat „ausreichende“ Erklärung – bin schon gespannt auf meinen neuen Grill 🙂
      Beste Grüße
      Philipp

  5. Philipp sagt:

    Hallo,
    der Kamando Joe gefällt mir am besten, allerdings gibt’s da keine Schiene für das Zuführen von Räucherchips – ein Nachteil der für z.B. Monolith spricht oder in der Praxis irrelevant weil man den Rauch auch mit Chips direkt in der Glut erzeugen kann ?

    Ausserdem bietet der Kamando verschiedene Rost-Ebenen – kann es damit tatsächlich funktionieren, unterschiedliche Temperaturzonen hinzukriegen, z.B. zum direkten scharfen Anbraten und indirektem Nachgaren oder herrscht nicht im Keramikgrill überall die gleiche Temperatur (wie ihr im Artikel eigentlich auch beschrieben habt) ?

  6. Ulrich Rickert sagt:

    Kann ich eine 28 cm Pizza auf einem Backblech mit Rand in einem Kamado Grill backen? Oder muß das Blech gelocht sein? Der Durchmesser der Oberfläche ist 28 cm bei diesem Grill.

    1. Hannes sagt:

      Das geht schon, aber direkt auf dem Stein wird die Pizza wesentlich besser!

  7. Thomas sagt:

    Hi,
    vielen Dank für die Info!
    Gruß Thomas

  8. Thomas sagt:

    Servus zusammen,
    hab vor mir einen Monolith zu kaufen. Hab jetzt eine Weber-Kugel mit 57 cm und möchte den Monolith anstelle des Webers nutzen. (Platzgründe) Welche Größe wäre hier passend? Reicht der Monolith classic? Ich grille hauptsächlich für Familie oder max. 15 Personen! Ein 3-Flammen Gasgrill ist zusätzlich noch vorhanden!
    Danke im voraus für die Info!

    1. Hannes sagt:

      Hi Thomas,

      die Classic Größe sollte für jeden Privatmenschen ausreichen. Du kannst ja auf mehreren Etagen grillen. Daher Feuer frei!

      Liebe Grüße
      Hannes

  9. Olli sagt:

    Moin, moin.

    Als Neuling auf eurer Seite und bei eurem Podcast habe ich direkt eine Frage zum Keramikgrill.
    Seid 2 Jahren grillen wir jetzt ausschließlich auf einem Keramikgrill, finden aber das auf den Deflektorstein tropfende Fett als Beeinträchtigung des Geschmacks. Habt Ihr hierfür bzw. dagegen eine Lösung ?

    1. Hannes sagt:

      Hi Olli,

      wir legen auf den Deflektorstein ein paar Kügelchen aus Alufolie oder ähnlichem und stellen darauf ein rundes Pizzablech. In das Blech füllen wir Wasser und schon ist das Problem behoben. Bei den neuen Keramikgrills wie dem Kamado Joe Classic 2 gibt es Einsätze wie den Slow Roller, damit ist das Problem dann komplett weg. Ich meine aber, dass es mittlerweile auch Lösungen für Modelle mit einfachem Deflektorstein gibt, die nicht mit so viel „Fummelei“ verbunden ist.

      Liebe Grüße
      Hannes

  10. Wulf Gleim sagt:

    Hallo Zusammen,

    in Eurem Artikeln schreibt Ihr „bitte keine Briketts wegen der Bindemittel“ – aber mit GreekFire Holzkohlebriketts & den McBrikett Kokoko Eggs gibt es ja nun zwei Top Briketts ohne Bindemittel. Sind die empfehlenswert für Keramikgrills? Ich nutze einen Kamado Big Joe und da wäre die langbrennenden Briketts bei der Riesenkugel nochmal ein Plus an Laufzeit!

    grüße
    Wulf

  11. Kati sagt:

    Hallo zusammen, wir haben seit kurzem auch so ein Ei. Der Deckel innen ist schon rabenschwarz. Darf man den reinigen. Ich meine nein, aber mein Mann will den unbedingt schrubben ;-))

    1. Hannes sagt:

      Hi Kati,

      Theoretisch kann dein Mann den Deckel schrubben, da spricht aus unserer Sicht nichts gegen. Ob das Sinn macht ist eine andere Frage. Gerade der Deckel wird ja ruckzuck wieder schwarz.
      LG
      Hannes

    2. Markus sagt:

      Hallo zusammen

      Der Monolith Chef hat gesagt das in diesem Fall die Pyrolyse das Beste ist. Also anständig Hitze rein und er wird wieder schön. Gibt dazu auch ein YouTube Video

      lg

  12. Ronald Biermann sagt:

    Hallo,
    ich kann sehr günstig in der METRO einen „VISION Keramikgrill Diamond Cut B-Series“ bekommen. Könnt ihr zu diesem Grill etwas sagen? Vielen Dank für Eure Bemühungen.

    1. Hannes sagt:

      Hi Ronald,

      leider nein. Kennen den Grill nicht, von daher wäre jegliche Meinung oder Aussage nicht berechtigt.
      Sorry und liebe Grüße
      Hannes

  13. Lars sagt:

    Hallo,
    Ich bin am Abwägen ob mir der Monolith Junior ausreicht, oder ob ich den Classic brauche.
    Preislich bin ich natürlich für den Junior, aber passen da denn z.B. eine schöne Pizza oder 8 Rippchen, oder mal 4kg Fleisch (Beispiel Pulled Pork für 10 – 12 Personen) drauf? Einen größeren Umfang habe ich in der Regel nicht.
    Ihr emfpehlt im Artikel gute Holzkohle. Ich habe noch 12 Säcke Standard „Weber“ Holzkohle daheim (bin ich mal günstig ran gekommen :-)) Ist die was für den Keramikgrill?
    Grüße aus dem Allgäu

    1. Hannes sagt:

      Hi Lars,

      die Frage der Größe ist immer die Entscheidende Frage. Im Zweifel raten wir immer eine Nummer größer zu kaufen. Die Holzkohle von Weber kannst du natürlich erstmal aufbrauchen.
      LG
      Hannes

  14. Uli Herrmann sagt:

    Hallo,
    ich als Grillfrau, arbeite die zweite Saison mit dem Monolith Classic.
    Pulled Pork, Pizza, Brot, Steak, Kuchen Fisch auf der Salzplanke oder auch geräuchert.
    Der Mono kann alles.
    Sein absoluter Vorteil liegt natürlich in der Reinigung.
    Nach dem Grillen erst die Roste, dann die Deflektorsteine rein und hochfahren auf über 300°C,
    dann abbürsten, FERTIG.
    Ein absoluter Frauengrill.

  15. Jens sagt:

    Könnt Ihr bzgl. low and slow bite zum setup etwas sagen.
    Ich komme einfach nicht über 10h 110°C zu halten. Muss man die Kohle aneinanderlegen, wie beim Minion Ring in der Weber Kugel. Habt Ihr einen Kohlerost drin gehabt? Habt Ihr den Kohlerost (Guss) drin gehabt?

    1. Hannes sagt:

      Wir schmeißen einfach ne Menge Holzkohle rein, entzünden einen kleinen Teil davon und regeln ihn dann auf 110 °C ein. Mit 3 – 4 kg Holzkohle kommen wir bei 110°C problemlos 24 Stunden und länger aus. Das EInregeln kann etwas mühsam sein, ist aber nach einigen Malen auch eine Kleinigkeit.

  16. uwe sagt:

    hallo,
    beim smocker wird noch eibe schale wasser dazu gestellt, braucht mann das beim keramikgrill nicht?
    was haltet ihr von der firma kalado?
    lg uwe

    1. Hannes sagt:

      Hi Uwe,

      nur beim Watersmoker wird die Wasserschale benötigt. Grundsätzlich sorgt das Wasser dafür, dass du eine gleichmäßigere Temperaturverteilung im Smoker hast und es damit einfacher wird, die richtige Temperatur zu halten. Das benötigst du bei einem Keramikgrill definitiv nicht.
      Die Firma „kalado“ kennen wir leider nicht.
      LG
      Hannes

  17. georg.rupprecht sagt:

    Hallo , kann der Deflektorstein auch als Pizzastein eingesetzt werden oder ist es besser einen Pizzastein zusätzlich zum Deflektor einzusetzen?
    LG..Georg

    1. Hannes sagt:

      Es gibt für die meisten Keramikgrills einen extra Pizzastein. Den Deflektor zu nutzen ist keine gute Idee, da dieser unterwärts so heiß ist, dass die Pizza einfach nur verbrennen würde. So erzielt man dann einen schwarzen Boden.
      LG
      Hannes

  18. Palviewer sagt:

    Servus,
    für mich stellt sich gerade die Frage ob es Keramik, ein Summit Charcoal oder ein Pellet Smoker
    werden soll. Für ein „Ei“ oder den Summit würde die Flexibilität stehen. Beim Smoker eher die
    Grillfläche. Wobei man auch bei den beiden einige Gäste verköstigen kann. 😉 Hält der Summit
    ähnlich gut die Temperatur wie ein Keramik Grill? Welche anderen Vorteile hätte ein Smoker
    gegenüber den beiden?
    Danke für eure Antwort

    1. Hannes sagt:

      Hi,

      wenn du auf Felxibilität aus bist, dann sollte es der Summit werden. Ein Keramikgrill ist eher unflexibel. Einmal aufgeheizt braucht es Stunden, bis er wieder abkühlt. Für uns, genau wie ein Smoker, ein typischer Longjob Grill. Der Summit hält die Temperatur ebenfalls super.
      Vorteil vom Smoker ist definitiv die sehr große Grillfläche und die einfache Bedienung. Nachteil sind die enormen Folgekosten für die Pellets. Die Smoker sind sehr hungrig und hauen gut was weg.
      Tauglich sind sie alle, letztlich musst du dich entscheiden 😉
      LG
      Hannes

  19. Rodja Marzschesky sagt:

    Hallo,
    super Artikel zum Mono Classic. Da mein erster Longjob (Brisket) auf dem Mono ansteht, wollte ich fragen, ob ich die Holzkohle besonders anordnen muss, oder reicht es den Korb einfach zu füllen und drei Glutnester erzeugen? Oder nehme ich McBrickets?
    Longjobs auf dem Napi sind kein Ding, aber mit Kohle ist das wieder was Neues.
    Würde mich über Feedback freuen.

    1. Hannes sagt:

      Hi,

      du brauchst im Monolith keine besondere Anordnung. Allerdings solltest du unbedingt KEINE Briketts nutzen, sondern Holzkohle in Steakhouse Qualität. Z.B. diese hier: http://amzn.to/2ub1T4t
      Einfach den Korb voll machen, Kohle entzünden und den Grill anschließend auf das indirekte Setup umrüsten und die Temperatur von ca. 110 °C einregeln. Danach Brisket auflegen, Smokechips dazu und einfach warten. Wenn du den Mono komplett mit guter Kohle befüllt hast, kannst du damit 40 Stunden lang grillen bei der niedrigen Temperatur. Entscheidend ist aber Steakhouse Kohle, das sind besonders große Stücke.
      LG
      Hannes

  20. Bernd Sessinghaus sagt:

    Moin von der Nordseeküste ihr Zwei.
    Ich liebäugelte mit einem Keramikgrill. Monolit und Napolion sind nicht meine Preisliga.
    Ich habe diverse Keramikgrills um die 180-220.-€ mit einer Wandstärke vom 2 cm angeschaut.
    Leider sind da keine Deflektorstein dabei. Da someone Stein ein absolutes MUSS fürs indirekte Grillen ist kommen wir zu meiner Frage. Kann ich auch ohne solch einen Stein indirekt Grillen? Oder wie oder was muss ich tun um so einen Grill aufzupimpen ?
    Meinem Kugelgrill vom Mayer BBQ haben wir auch mit Feuerkörben, 50/50 Zonenkorb uns Minionring geschweißt und aufgepeppt.
    Gibt es da Alternativen für den Keramikgrill ??????

    1. Hannes sagt:

      Hi Bernd,

      wenn du GLück hast passt in ein solch günstiges Modell ein Deflektor von Monolith oder einem anderen Hersteller. Garantieren können wir es aber nicht, wir kennen ein so günstiges Modell auch leider nicht.
      Liebe Grüße und viel Erfolg
      Hannes

zurück zur Startseite
Der Keramikgrill - Information und Antworten - Kaufberatung
MENÜ