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Der Keramikgrill – Kaufberatung

Der Keramikgrill hat sich gerade innerhalb des letzten Jahres fest in Grillfachgeschäften und auf vielen Terrassen etabliert. Ob das überhaupt berechtigt ist, was der Keramikgrill besser und auch schlechter kann als ein normaler Kugelgrill und vieles mehr zeigen wir euch in diesem Beitrag zusammengefasst auf.

Der Keramikgrill – Kaufberatung

Der Keramikgrill hat sich gerade innerhalb des letzten Jahres fest in Grillfachgeschäften und auf vielen Terrassen etabliert. Ob das überhaupt berechtigt ist, was der Keramikgrill besser und auch schlechter kann als ein normaler Kugelgrill und vieles mehr zeigen wir euch in diesem Beitrag zusammengefasst auf.

Keramikgrill – Kugelgrill 2.0?

Häufig werden wir nach den Unterschieden zwischen einem Keramikgrill und einem Kugelgrill gefragt. Lohnt sich der 3 – 5fache Preis? Sind die Grillgeräte sonst identisch von der Funktion? An dieser Stelle soll die erste Aussage sein, dass man einen Keramikgrill einfach nicht mit einem Kugelgrill vergleichen kann. Natürlich sind beide Geräte zum Grillen gebaut, dennoch vergleichen wir auch keinen S-Klasse Mercedes mit einem Golf. Man kann aber durchaus vorsichtig sagen, dass der Keramikgrill nicht nur preislich, auch von seinen Eigenschaften und der Ausstattung her in der Luxusklasse grillt. Warum, wieso und weshalb erfahrt ihr in den weiteren Abschnitten.

Der Keramikgrill ist der perfekte BBQ Grill

Der Keramikgrill ist von Grund auf ein ganz anderes Gerät als ein Kugelgrill. Es beginnt mit dem Grundwerkstoff, nämlich Keramik. Im Vergleich zu Kugelgrills, welche meist aus Stahlblech gefertigt werden, weist die Keramik etwa die doppelte Wärmekapazität auf. Das bedeutet, dass das Gehäuse des Grills doppelt so viel Wärme aufnehmen, speichern und abgeben kann, wie ein Kugelgrill. Im Zusammenhang mit den knapp 2 cm dicken Wandstärken wird die erste herausragende Eigenschaft ersichtlich – die Temperaturkonstanz über Stunden. Natürlich dauert die Aufwärmphase relativ bis sehr lang, da die dicken Keramikwände viel Energie aufnehmen, dafür geben sie diese Energie in Form von Wärme auch wieder ab. Und zwar absolut konstant und ohne Schwankungen. So wird eine gleichbleibende Temperatur unter, neben und über dem Grillrost abgegeben, sodass im gesamten Garraum eine konstante, gleichgroße Temperatur anliegt. Aus diesem Grund kann man sich übrigens auch auf das Deckelthermometer relativ gut verlassen und benötigt ein externes Thermometer erstmal nur für die Kerntemperaturüberwachung des Grillguts.

Dank eines Deflektorsteins (ebenfalls aus Keramik) oberhalb der Kohle kann der gesamte Grill als Ofen, sprich als indirekter Grill oder Smoker genutzt werden. Lässt man den Deflektorstein weg, so ist der Keramikgrill eine große Feuerstelle, welche verdammt viel Hitze produziert. In den meisten Geräten befinden sich sogar zwei bis drei aufeinander steckbare Grillroste, sodass sich die Grillfläche nahezu verdoppelt bzw. verdreifacht.
Aus den bislang genannten Eigenschaften lässt sich das Haupteinsatzgebiet ableiten. Besonders geeignet ist der Keramikgrill also für alle Gerichte, die über lange Zeit eine gleichbleibende Temperatur benötigen und womöglich noch viel Platz wegnehmen. Dabei denken wir sofort an RippchenPulled Pork oder Brisket. Unserer Meinung nach ist es ein perfekter BBQ Grill für alle Longjobs und viel Rauch.

Keramikgrill als Smoker nutzen

So wie der letzte Absatz endet, beginnt der neue Absatz. Nämlich mit Rauch, viel Rauch. Eine tolle Sache bei den meisten erhältlichen Keramikgrills ist die Räucheröffnung. Diese befindet sich in der Seitenwand des Grills. Zwischen Kohle und Deflektorstein kann mithilfe einer Schiene jederzeit Räuchergut auf die Glut gegeben werden. Dabei geht nicht viel Temperatur verloren, da der Deckel geschlossen bleiben kann. Das allein macht den Keramikgrill aber noch lange nicht zu einem fantastischen Smoker. Dafür sorgt die hervorragende Dichtung des Gesamtkonzepts. Während bei einem normalen Kugelgrill ein Deckel mit Scharnier immer eine undichte Stelle darstellt, ist dies bei den Keramikgrills nicht der Fall. Aufgrund hochtemperaturfester Filzdichtungen schließt der Deckel trotz Scharniere absolut dicht ab. Auf die Scharniere möchte wegen des hohen Gewichtes auch definitiv niemand verzichten. Zum Gewicht des Grills später mehr. Das Öffnen des Deckels sollte aufgrund der guten Abdichtung auch langsam mit einem kleinen Lupfer stattfinden. Reißt man den Deckel einfach auf, so kann es durch die plötzliche Sauerstoffzufuhr zu einem Aufflammen mit Meter hohen Stichflammen kommen. Das ist nicht nur doof für das Grillgut, sondern auch sehr gefährlich!

Doch auch die beste Dichtung bringt nichts, wenn das Räucherholz einfach zu schnell abbrennt. Genau das passiert aber nicht. Habt ihr euren Grill auf eine bestimmte Temperatur eingeregelt, so läuft dieser über viele Stunden, bis dann die Kohle verglüht ist, konstant weiter. Gebt ihr die Räucherchips dazu, so fangen sie an zu glühen, evtl. kommt auch eine kleine Flamme hier und da zustande. Mehr aber nicht! Das liegt daran, dass ihr die Sauerstoffmenge mithilfe der Lüftungsöffnungen auf eine bestimmte Menge einstellt, diese auch nicht variieren kann, da der Keramikgrill absolut dicht ist. Ihr werdet also mit einer kleineren Menge Räucherchips ein längeres Räuchern bzw. Smoken erleben.

Der Räucherlachs auf dem Keramikgrill

Effizienz hat einen neuen Namen – Keramikgrill

Mit der Minion Ring Methode kann in einem Kugelgrill extrem sparsam gegrillt werden. Mit nur wenigen Briketts kann über Stunden bei einer konstanten Temperatur gegrillt werden. Das ist eine tolle Sache, noch toller ist da nur der Keramikgrill. Dieser wird ausschließlich mit Holzkohle betrieben, keine Briketts, und man kann mit ca. 2 kg Holzkohle bis zu 18 h bei etwa 110 °C grillen. Eine höhere Effizienz weist vermutlich kein anderes Grillgerät auf. Zurückzuführen ist dies ebenfalls auf die beschriebenen Eigenschaften der Keramik. Bei der Holzkohle sollte allerdings auf Qualität geachtet werden. Wir empfehlen Restaurant bzw. Steakhouse Holzkohle. Sie besteht aus deutlich größeren Stücken, teilweise lässt sich die Struktur des Baumes noch erkennen. Zu kleine Stückchen würden einfach verpuffen. Mehr zum Thema Holzkohle in unserem Holzkohle-Ratgeber.

Glühende Kohle im Grill
Mit einem Looflighter lässt sich die Kohle schnell entzünden

Zum Entzünden der Holzkohle solltet ihr 2 – 3 Grillanzünder einfach auf die Holzkohle legen. Auf diese Weise entstehen kleine Glutnester, welche sich langsam bis auf den Grund durchfressen. Die schnellere Variante ist ein Looftlighter. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine Heißluftpistole. Das Entzünden dauert so nur noch wenige Minuten. Ein letzter Hinweis noch zum Thema Brennstoff. Verwendet definitiv keine Briketts. Durch die Bindemittel setzt sich ein weißer Schleier auf der Keramik ab, was nicht gerade hübsch aussieht.

Einregeln des Keramikgrills

Reguliert wird die Temperatur im Grill mithilfe eines großen Lüftungsschiebers unterhalb der Kohlen an der Seitenwand. Mithilfe dieses Schiebers reguliert man die Luftzufuhr. Gleichzeitig dient diese Öffnung auch für die Entfernung der entstehenden Asche. Da die Kohle auf einer Art keramischen Rost liegt, fällt die Asche einfach unten durch und sammelt sich dort. Mithilfe eines Aschehakens kann die Asche dann ganz einfach in einen Eimer gefegt werden. An der Deckelmitte eines Keramikgrills befindet sich die Abluftregulierung. Diese hat, ähnlich wie bei den meisten Kugelgrills, die Funktion in feinen, stufenlosen Schritten geöffnet zu werden. Für den Zündvorgang zu Beginn oder bei Bedarf kann aber auch die gesamte große Luke geöffnet werden, sodass ein schöner Kamin entsteht.

Für eine konstante Temperatur von 110 °C können wir im Fall des Kamado Joes sagen, dass der untere Schieber etwa zu einem Fünftel geöffnet werden muss, der Abluftregler zu etwa einem Viertel geöffnet werden muss. Mit integriertem Deflektorstein erzielt ihr so ziemlich genau 110 °C. Perfekt für BBQ.

Dank der dicken Wandstärke der Keramik ist der Grill auch unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie Regen, Sonnenschein oder Schnee. Wenn das Wetter also mal nicht mitspielen will, wird euch der Keramikgrill große Freude bereiten.

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Ist der Keramikgrill ein Alleskönner?

Nun haben wir viele positive Eigenschaften erläutert, dennoch gibt es auch einige negative Punkte. Zum einen das bereits erwähnte Aufflammen bei zu schnellem Öffnen des Deckels. Dies kann tatsächlich nur durch Vorsicht vermieden werden. Da man allerdings häufig auch mal ein Bier oder einen Gin während des Grillens trinkt, kann es schnell mal zur Unachtsamkeit kommen. Das kann böse enden!

Der größte Nachteil liegt allerdings im größten Vorteil des Grills. Während der Grill extrem gut die Temperatur hält, heizt er nur sehr langsam auf und noch langsamer kühlt er ab. Mal eben ein Steak bei hoher Temperatur scharf angrillen, es danach bei niedriger Temperatur fertig garen, funktioniert mit einem Keramikgrill nur äußerst bescheiden und ist meist mit viel Aufwand verbunden. Mittlerweile gibt es zweiteilige Deflektorsteine, sodass eine Hälfte des Grills als indirekter Bereich, die andere Hälfte als direkter Bereich genutzt werden kann. Das ist zwar komfortabel, doch ist die Temperatur zum indirekt Grillen danach trotzdem viel zu hoch, da sich die Keramik aufgeheizt hat. Man müsste also glühende Kohle entfernen und den Deckel eine Zeit lang geöffnet lassen, damit der Grill zügig abkühlt. Da dies eine umständliche Arbeit ist, empfiehlt es sich einen zweiten Grill für das scharfe Angrillen zu nutzen.

Der Keramikgrill steht
Der Keramikgrill ist nicht nur ein Hingucker, sondern bietet auch viele Möglichkeiten

Ein weiterer Nachteil liegt in dem Gewicht eines Keramikgrills. Ein normal großes Exemplar wie der Kamado Joe wiegt mit dem Gestell über 100 kg. Für den schnellen Transport zu einem Freund ist der Grill also absolut untauglich. Man braucht auch mindestens zwei starke Männer um das Gerät überhaupt über Höhendifferenzen befördern zu können.

Für wen lohnt sich der Keramikgrill?

Noch einmal zusammengefasst wollen wir nun erörtern, ob sich der Kauf eines Keramikgrills für dich lohnt. Zuerst einmal sollte der Blick in das Portemonnaie verraten, ob es überhaupt eine Option ist. Mit Kaufpreisen von 1000 Euro und mehr sind sie nicht gerade günstig. Danach sollte man sich fragen, was man am liebsten grillt. Steht man total auf entspannte Grillpartys mit Bratwurst, Steak und Salaten, so ist der Keramikgrill eine Fehlinvestition. Sucht man nach einem soliden Gerät für jegliche BBQ Longjobs wie Pulled Pork, bei denen man entspannt schlafen gehen kann ohne Sorge zu haben, dass etwas aus dem Ruder läuft, so wird man die Investition keine Sekunde lang bereuen. Denn genau das ist unserer Meinung nach die Königsdisziplin eines jeden Keramikgrills. Da kann kein Watersmoker oder Kugelgrill gegen anstinken. Sucht man einfach eine Ergänzung zu einem Gasgrill und / oder einem Kugelgrill, so wird sich der Kauf ebenfalls lohnen. Auch zum Pizza backen eignet sich die Keramikkugel hervorragend.

Lohnenswertes Zubehör

Für Keramikgrills gibt es nebenbei auch noch tolles Zubehör. Neben dem Standardequipment wie dem Aschehaken, der Räucherschiene und natürlich dem Deflektorstein. Dieses kleine Gerät ist eine digitale Temperatursteuerung für den Grill. Ihr müsst dann nur noch den Grill zünden, DigiQ anschließen, die angestrebte Temperatur einstellen und abwarten. Das Gerät regelt mithilfe eines Lüfters und einem Thermometer im Garraum die Temperatur konstant ein. Sehr zu empfehlen ist auch ein Pizzastein. Aus einem Keramikgrill entsteht quasi eine richtige Steinofenpizza, da der ganze Grill aus Keramik besteht. Das Ergebnis ist überragend.

Unser Fazit zum Keramikgrill

Die Beleibtheit des Keramikgrills können wir absolut nachvollziehen. Dank seiner vielen Möglichkeiten ist er ein wahrer Allrounder, der allerdings erstmal beherrscht werden möchte. Die Einstellungen sind nicht so einfach und intuitiv wie z.B. bei einem Gasgrill. Hat man aber den Dreh erstmal raus, so möchte man wohlmöglich mit nichts anderem mehr grillen. 

Saftiges Pulled Pork auf dem Keramikgrill
Viel Platz, auch für große Gerichte

Da er sich sowohl für schnelle Gerichte als auch für Longjobs eignet, deckt er eine breite Maße an Grillrezepten ab. Dank seines besonderen Klimas, was durch die Keramik erzeugt wird, erzeugt er auch ein ganz besonderes Aroma, welches du vor allem beim Backen von Brot oder Pizza merken wirst. 

Unser Fazit fällt vor allem positiv aus. Der Keramikgrill überzeugt durch seine Vielseitigkeit und auch als Eyecatcher. Klar ist aber auch, dass der Grill im höheren Preissegment liegt und du hier auch lieber zu den Markengeräten, statt den günstigen Alternativen greifen solltest – zumindest, wenn du lange etwas von dem Gerät haben möchtest.

Video zum Beitrag

“Was ist ein Keramikgrill? Wie funktioniert ein Keramikgrill? Worauf muss ich beim Kauf achten? Gibt es sinnvolles Zubehör für den Keramikgrill? “

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Kommentare zu: "Der Keramikgrill – Kaufberatung"

  1. Ulrich Rickert

    Kann ich eine 28 cm Pizza auf einem Backblech mit Rand in einem Kamado Grill backen? Oder muß das Blech gelocht sein? Der Durchmesser der Oberfläche ist 28 cm bei diesem Grill.

    • Hannes

      Das geht schon, aber direkt auf dem Stein wird die Pizza wesentlich besser!

  2. Thomas

    Hi,
    vielen Dank für die Info!
    Gruß Thomas

  3. Thomas

    Servus zusammen,
    hab vor mir einen Monolith zu kaufen. Hab jetzt eine Weber-Kugel mit 57 cm und möchte den Monolith anstelle des Webers nutzen. (Platzgründe) Welche Größe wäre hier passend? Reicht der Monolith classic? Ich grille hauptsächlich für Familie oder max. 15 Personen! Ein 3-Flammen Gasgrill ist zusätzlich noch vorhanden!
    Danke im voraus für die Info!

    • Hannes

      Hi Thomas,

      die Classic Größe sollte für jeden Privatmenschen ausreichen. Du kannst ja auf mehreren Etagen grillen. Daher Feuer frei!

      Liebe Grüße
      Hannes

  4. Olli

    Moin, moin.

    Als Neuling auf eurer Seite und bei eurem Podcast habe ich direkt eine Frage zum Keramikgrill.
    Seid 2 Jahren grillen wir jetzt ausschließlich auf einem Keramikgrill, finden aber das auf den Deflektorstein tropfende Fett als Beeinträchtigung des Geschmacks. Habt Ihr hierfür bzw. dagegen eine Lösung ?

    • Hannes

      Hi Olli,

      wir legen auf den Deflektorstein ein paar Kügelchen aus Alufolie oder ähnlichem und stellen darauf ein rundes Pizzablech. In das Blech füllen wir Wasser und schon ist das Problem behoben. Bei den neuen Keramikgrills wie dem Kamado Joe Classic 2 gibt es Einsätze wie den Slow Roller, damit ist das Problem dann komplett weg. Ich meine aber, dass es mittlerweile auch Lösungen für Modelle mit einfachem Deflektorstein gibt, die nicht mit so viel “Fummelei” verbunden ist.

      Liebe Grüße
      Hannes

  5. Wulf Gleim

    Hallo Zusammen,

    in Eurem Artikeln schreibt Ihr “bitte keine Briketts wegen der Bindemittel” – aber mit GreekFire Holzkohlebriketts & den McBrikett Kokoko Eggs gibt es ja nun zwei Top Briketts ohne Bindemittel. Sind die empfehlenswert für Keramikgrills? Ich nutze einen Kamado Big Joe und da wäre die langbrennenden Briketts bei der Riesenkugel nochmal ein Plus an Laufzeit!

    grüße
    Wulf

  6. Kati

    Hallo zusammen, wir haben seit kurzem auch so ein Ei. Der Deckel innen ist schon rabenschwarz. Darf man den reinigen. Ich meine nein, aber mein Mann will den unbedingt schrubben ;-))

    • Hannes

      Hi Kati,

      Theoretisch kann dein Mann den Deckel schrubben, da spricht aus unserer Sicht nichts gegen. Ob das Sinn macht ist eine andere Frage. Gerade der Deckel wird ja ruckzuck wieder schwarz.
      LG
      Hannes

    • Markus

      Hallo zusammen

      Der Monolith Chef hat gesagt das in diesem Fall die Pyrolyse das Beste ist. Also anständig Hitze rein und er wird wieder schön. Gibt dazu auch ein YouTube Video

      lg

  7. Ronald Biermann

    Hallo,
    ich kann sehr günstig in der METRO einen “VISION Keramikgrill Diamond Cut B-Series” bekommen. Könnt ihr zu diesem Grill etwas sagen? Vielen Dank für Eure Bemühungen.

    • Hannes

      Hi Ronald,

      leider nein. Kennen den Grill nicht, von daher wäre jegliche Meinung oder Aussage nicht berechtigt.
      Sorry und liebe Grüße
      Hannes

  8. Lars

    Hallo,
    Ich bin am Abwägen ob mir der Monolith Junior ausreicht, oder ob ich den Classic brauche.
    Preislich bin ich natürlich für den Junior, aber passen da denn z.B. eine schöne Pizza oder 8 Rippchen, oder mal 4kg Fleisch (Beispiel Pulled Pork für 10 – 12 Personen) drauf? Einen größeren Umfang habe ich in der Regel nicht.
    Ihr emfpehlt im Artikel gute Holzkohle. Ich habe noch 12 Säcke Standard “Weber” Holzkohle daheim (bin ich mal günstig ran gekommen :-)) Ist die was für den Keramikgrill?
    Grüße aus dem Allgäu

    • Hannes

      Hi Lars,

      die Frage der Größe ist immer die Entscheidende Frage. Im Zweifel raten wir immer eine Nummer größer zu kaufen. Die Holzkohle von Weber kannst du natürlich erstmal aufbrauchen.
      LG
      Hannes

  9. Uli Herrmann

    Hallo,
    ich als Grillfrau, arbeite die zweite Saison mit dem Monolith Classic.
    Pulled Pork, Pizza, Brot, Steak, Kuchen Fisch auf der Salzplanke oder auch geräuchert.
    Der Mono kann alles.
    Sein absoluter Vorteil liegt natürlich in der Reinigung.
    Nach dem Grillen erst die Roste, dann die Deflektorsteine rein und hochfahren auf über 300°C,
    dann abbürsten, FERTIG.
    Ein absoluter Frauengrill.

  10. Jens

    Könnt Ihr bzgl. low and slow bite zum setup etwas sagen.
    Ich komme einfach nicht über 10h 110°C zu halten. Muss man die Kohle aneinanderlegen, wie beim Minion Ring in der Weber Kugel. Habt Ihr einen Kohlerost drin gehabt? Habt Ihr den Kohlerost (Guss) drin gehabt?

    • Hannes

      Wir schmeißen einfach ne Menge Holzkohle rein, entzünden einen kleinen Teil davon und regeln ihn dann auf 110 °C ein. Mit 3 – 4 kg Holzkohle kommen wir bei 110°C problemlos 24 Stunden und länger aus. Das EInregeln kann etwas mühsam sein, ist aber nach einigen Malen auch eine Kleinigkeit.

  11. uwe

    hallo,
    beim smocker wird noch eibe schale wasser dazu gestellt, braucht mann das beim keramikgrill nicht?
    was haltet ihr von der firma kalado?
    lg uwe

    • Hannes

      Hi Uwe,

      nur beim Watersmoker wird die Wasserschale benötigt. Grundsätzlich sorgt das Wasser dafür, dass du eine gleichmäßigere Temperaturverteilung im Smoker hast und es damit einfacher wird, die richtige Temperatur zu halten. Das benötigst du bei einem Keramikgrill definitiv nicht.
      Die Firma “kalado” kennen wir leider nicht.
      LG
      Hannes

  12. georg.rupprecht

    Hallo , kann der Deflektorstein auch als Pizzastein eingesetzt werden oder ist es besser einen Pizzastein zusätzlich zum Deflektor einzusetzen?
    LG..Georg

    • Hannes

      Es gibt für die meisten Keramikgrills einen extra Pizzastein. Den Deflektor zu nutzen ist keine gute Idee, da dieser unterwärts so heiß ist, dass die Pizza einfach nur verbrennen würde. So erzielt man dann einen schwarzen Boden.
      LG
      Hannes

  13. Palviewer

    Servus,
    für mich stellt sich gerade die Frage ob es Keramik, ein Summit Charcoal oder ein Pellet Smoker
    werden soll. Für ein “Ei” oder den Summit würde die Flexibilität stehen. Beim Smoker eher die
    Grillfläche. Wobei man auch bei den beiden einige Gäste verköstigen kann. 😉 Hält der Summit
    ähnlich gut die Temperatur wie ein Keramik Grill? Welche anderen Vorteile hätte ein Smoker
    gegenüber den beiden?
    Danke für eure Antwort

    • Hannes

      Hi,

      wenn du auf Felxibilität aus bist, dann sollte es der Summit werden. Ein Keramikgrill ist eher unflexibel. Einmal aufgeheizt braucht es Stunden, bis er wieder abkühlt. Für uns, genau wie ein Smoker, ein typischer Longjob Grill. Der Summit hält die Temperatur ebenfalls super.
      Vorteil vom Smoker ist definitiv die sehr große Grillfläche und die einfache Bedienung. Nachteil sind die enormen Folgekosten für die Pellets. Die Smoker sind sehr hungrig und hauen gut was weg.
      Tauglich sind sie alle, letztlich musst du dich entscheiden 😉
      LG
      Hannes

  14. Rodja Marzschesky

    Hallo,
    super Artikel zum Mono Classic. Da mein erster Longjob (Brisket) auf dem Mono ansteht, wollte ich fragen, ob ich die Holzkohle besonders anordnen muss, oder reicht es den Korb einfach zu füllen und drei Glutnester erzeugen? Oder nehme ich McBrickets?
    Longjobs auf dem Napi sind kein Ding, aber mit Kohle ist das wieder was Neues.
    Würde mich über Feedback freuen.

    • Hannes

      Hi,

      du brauchst im Monolith keine besondere Anordnung. Allerdings solltest du unbedingt KEINE Briketts nutzen, sondern Holzkohle in Steakhouse Qualität. Z.B. diese hier: http://amzn.to/2ub1T4t
      Einfach den Korb voll machen, Kohle entzünden und den Grill anschließend auf das indirekte Setup umrüsten und die Temperatur von ca. 110 °C einregeln. Danach Brisket auflegen, Smokechips dazu und einfach warten. Wenn du den Mono komplett mit guter Kohle befüllt hast, kannst du damit 40 Stunden lang grillen bei der niedrigen Temperatur. Entscheidend ist aber Steakhouse Kohle, das sind besonders große Stücke.
      LG
      Hannes

  15. Bernd Sessinghaus

    Moin von der Nordseeküste ihr Zwei.
    Ich liebäugelte mit einem Keramikgrill. Monolit und Napolion sind nicht meine Preisliga.
    Ich habe diverse Keramikgrills um die 180-220.-€ mit einer Wandstärke vom 2 cm angeschaut.
    Leider sind da keine Deflektorstein dabei. Da someone Stein ein absolutes MUSS fürs indirekte Grillen ist kommen wir zu meiner Frage. Kann ich auch ohne solch einen Stein indirekt Grillen? Oder wie oder was muss ich tun um so einen Grill aufzupimpen ?
    Meinem Kugelgrill vom Mayer BBQ haben wir auch mit Feuerkörben, 50/50 Zonenkorb uns Minionring geschweißt und aufgepeppt.
    Gibt es da Alternativen für den Keramikgrill ??????

    • Hannes

      Hi Bernd,

      wenn du GLück hast passt in ein solch günstiges Modell ein Deflektor von Monolith oder einem anderen Hersteller. Garantieren können wir es aber nicht, wir kennen ein so günstiges Modell auch leider nicht.
      Liebe Grüße und viel Erfolg
      Hannes

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