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Kobe Beef grillen – das teuerste Fleisch der Welt

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Kobe Beef grillen – das teuerste Fleisch der Welt

Zutaten des Grillrezeptes

Zubereitungsinformationen

Dauer: 5 Minuten

Personen: 1

Schwierigkeit: Leicht


Nährwert je 100g

Brennwert: 708 kJ / 169 kcal

Kohlenhydrate: 1 g

Eiweiß: 20 g

Fett: 9 g


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Kobe Beef grillen ist vom Grundsatz her nicht schwieriger als anderes Rindfleisch zu grillen, allerdings will man bei einem derart teuren und exklusiven Fleisch nichts falsch machen. Daher gibt es hier eine kleine Anleitung, wie Kobe Beef grillen garantiert gelingt.

Was ist Kobe Beef und warum ist es so teuer?

Kobe Beef kommt, wie der Name schon sagt, aus der Region Kobe. Diese liegt im fernöstlichen Japan. Während in Japan das Kobe Rindfleisch in vielen Restaurants erhältlich ist, wird man in Deutschland vergebens danach suchen. Wer die Kilopreise kennt, wird den Grund schon wissen. Mit Preisen von 400 – 600 Euro pro Kilo ist es das teuerste Fleisch der Welt und damit in einem „normalen“ Restaurant kaum an den Mann zu bringen. Der extrem hohe Preis entsteht aus mehreren Gründen:

  • Geringe Verfügbarkeit des Original Kobe Beefs
  • Lange und teure Aufzucht
  • Langer Transportweg
  • Sehr gutes Marketing

In einigen Läden und Onlineshops findet sich des Öfteren sogenanntes Wagyu Rind „Kobe Style“. Das ist eine in Deutschland zulässige Bezeichnung für Lebensmittel, die „nach Art“ des Originals gemacht werden. Tatsächlich hat es überhaupt nichts mit Kobe Beef zu tun. Auch ist das Wort „Koberind“ eher irreführend. Kobe bezeichnet lediglich die Region, aus der das Fleisch kommt. Die Rinderrasse ist das japanische Tajima-Rind, welches zu den Wagyu Rindern gehört. Wagyu steht übrigens lediglich für „japanisches Rind“ und ist der Überbegriff für mehrere verschiedene japanische Rinderrassen. Ein Wagyurind Kobe Style kann also irgendeine japanische Rinderrasse sein, die allerdings nicht in Kobe, sondern in Deutschland, Australien, Österreich, … gezüchtet wurde.

Kobe Beef grillen - die feine Marmorierung ist der Wahnsinn

Insbesondere die feine Marmorierung macht Kobe Beef so besonders

Was macht das Kobe Beef so besonders?

Die größte Besonderheit des original Kobe Beefs ist die extreme Marmorierung des Fleisches. Teilweise sieht man mehr Fettäderchen die das Fleisch durchziehen, als Fleisch selbst. Da Fett Geschmacksträger ist breitet sich nämlich genau dieser explosionsartig im gesamten Gaumenbereich aus. Je höher der Marmorierungsgrad, desto teurer das Fleisch. Man zahlt letztlich also in erster Linie für Fett.
Klar ist aber auch, dass diese Marmorierung nicht einfach so entsteht. Nur durch eine sehr lange Aufzucht kann ein Rind so viel Fett einlagern. Allerdings geht auch das nur, wenn es sich möglichst wenig bewegt. Und genau hier ist auch der Knackpunkt. Kobe zählt als absolute Delikatesse, doch hat es mit Nachhaltigkeit und Tierschutz überhaupt gar nichts zu tun. Die Tajima Rinder stehen praktisch den ganzen Tag auf der Stelle, werden gemästet und gestriegelt, um nach einigen Jahren geschlachtet zu werden. Eine große Weide mit Auslauf sehen diese Rinder in der Regel eher nicht. Gerüchten zufolge werden sie sogar mit Bier gefüttert. Ob das für ein Rind besonders toll ist? Abschließend noch einmal zusammengefasst die Besonderheiten des Kobe Beefs:

  • Extreme Marmorierung, teilweise mehr Fett als Fleisch
  • Super zartes, saftiges Fleisch
  • Geschmacksexplosion im Mund

Zubereitung: Kobe Beef grillen

  • Heizt den Grill so heiß wie nur irgendwie möglich. Legt auf die Roste oberhalb der Flamme (direkte Hitze) eine Gusspfanne, Schmiedepfanne oder Grillplatte. Das Fleisch sollte nicht auf den Rost gelegt werden, da das ganze Fett zu einem enormen Fettbrand führen würde. Es ist daher mehr als ratsam eine Pfanne oder Grillplatte zum Kobe Beef Grillen zu verwenden.
  • Das Kobe Steak wird nicht weiter behandelt. Es kommt ungewürzt direkt auf die Hitze. Falls euer Stück einen größeren Fettbereich hat, könnt ihr diesen abtrennen und damit die Grillplatte fetten.
  • Grillt das Steak vom beiden Seiten für 1 – 2 Minuten (je nach Hitze) an. Lasst es dann einfach kurz an Raumtemperatur ruhen. Ist euer Stück Kobe Beef dicker, so könnt ihr es auch noch kurz indirekt legen und auf dem Grill weiter garziehen lassen.
  • Um das volle Geschmackserlebnis zu genießen, empfehlen wir das Steak rare zu essen. Bei den 150 g Steaks habt ihr den perfekten Gargrad, wenn ihr es, wie beschrieben, einfach nur scharf angrillt. Die Kerntemperatur beträgt dann ca. 48 – 50 °C.
  • Ihr solltet das Fleisch anschließen in Tranchen schneiden und erstmal ganz ohne Salz pur probieren. Geschmacklich ist es wirklich der absolute Wahnsinn. Kauen müsst ihr hier auch nicht. Das Fett schmilzt im Mund und benetzt den gesamten Gaumen. Egal ob Entrecôte, Roastbeef oder Filet, das Kobe Fleisch ist stets zart, saftig und lecker.
Kobe Beef grillen - das Filet ist perfekt geworden

Kobe Beef grillen – welche geiles Ergebnis

Ist Kobe Fleisch sein Geld wert?

Über Preise kann man stets diskutieren, ob beim Kauf eines Telefons, Autos oder auch eines Steaks. Dennoch muss man sich immer die Frage stellen, ob der hohe Preis gerechtfertigt ist. Wir sagen an dieser Stelle ganz klar Nein. Natürlich ist das Kobe Beef eine wirkliche Delikatesse. Ein so zartes, saftiges und leckeres Rindersteak ist wirklich eine Seltenheit, allerdings finden wir es nicht 10 – 20 mal so gut wie ein leckeres Steak einer europäischen Rinderrasse. Hier liegen die Kilopreise zwischen 30 und 60 Euro, also 10 – 20 mal niedriger als bei Kobe Beef. Unser 150 g Stück Kobefilet hat einen Preis von 75 Euro. Wenn wir bedenken, dass wir dafür normalerweise fast 2 kg Rindersteak bekommen, relativiert sich der Genuss. Denn ein „normales“ Steak, gut gegrillt, ist auch nicht viel schlechter als das Kobe Steak.

Unser Fazit zu Kobe Beef grillen:

Ja, Kobe Beef ist der Wahnsinn. Es ist wirklich zum -Achtung Wortspiel- dahinschmelzen, dennoch ist es einfach viel zu teuer. Wer es mal probieren möchte, sollte unbedingt nach einem „Probierstück“ Ausschau halten. Bei vielen Fleischversändern gibt es 100g Steaks vom original Kobe Beef zum Probierpreis. Wer bereit ist 600 Euro für ein Kilo Fleisch auszugeben, der kann natürlich auch ein richtiges Männersteak kaufen. Wir empfehlen euch aber ganz klar, ein gutes Steak von einem europäischen Rind zu kaufen. Das spart Geld und macht satt 😉
Kulinarische Grüße
eure SizzleBrothers

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