Bistecca alla Fiorentina | So gelingt das authentische Bistecca aus Italien
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Bistecca alla Fiorentina

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Bistecca alla Fiorentina

Weitere Informationen

  • ein großes Porterhouse oder T-Bone Steak, idealerweise vom Chianina Rind
  • Salz
  • etwas Olivenöl
  • Rosmarinzweige
  • ggfs. Pfeffer
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Das Bistecca alla Fiorentina ist ein Klassiker der italienischen Küche. Bei den Italienern wird in aller Regel ein T-Bone bzw. Porterhouse Steak vom Chianina Rind zubereitet. Wir zeigen dir, wie du ein authentisches Bistecca alla Fiorentina zubereitest.

Bistecca alla Fiorentina – Die Wahl des Fleisches ist entscheidend

Die Ausgangsbasis des Bisteccas stellt das Steak dar. Traditionell wird ein Porterhouse Steak vom Chianina Rind verwendet. Das italienische Chianina Rind ist eine der größten und ältesten Rinderrassen der Welt. Aufgrund der Größe des Rindes fallen auch die Porterhouse Steaks entsprechend groß und schwer aus. So kann ein Steak für ein authentisches Bistecca alla Fiorentina gerne zwischen 1,3 und 2,6 kg wiegen. Das Gewicht hängt natürlich auch mit der Dicke des Steaks zusammen. Übrigens ist das Bistecca klassisch auch ein Steak zum Teilen. 2 – 4 Personen, je nach Gewicht, sollten davon satt werden. Gegrillt wird es typischerweise über Holzkohle. Eine weitere Besonderheit ist der Gargrad. Die Italiener essen ihr Bistecca meist rare, teilweise sogar bleu-rare, also fast roh im Kern.

Zubereitung des Bistecca alla Fiorentina

  • Heize den Kohlegrill ordentlich vor, du benötigst mittlere direkte Hitze, sodass dein Steak ca. 5 Minuten pro Seite liegen kann, ohne zu verbrennen.
  • Das Steak musst du nicht weiter vorbehandeln. Weder Salz noch Pfeffer oder irgendwas. Zu Beginn des Grillprozesses stellst du das Steak hochkant auf den Knochen und lässt es mindestens 10 Minuten auf der Hitze stehen
  • Der Knochen wärmt sich auf diese Weise auf und fängt an, das Steak von Innen zu garen. Das ist bei einem 3 – 4 cm dicken Steak auch wichtig, damit es nicht vollkommen roh bleibt.
  • Anschließend wird es von beiden Seiten ca. 5 – 6 Minuten lang gegrillt. Dabei kannst du es hin und wieder verschieben, sodass sich eine Kruste aus Röstaromen bildet.
  • Mit einem selbstgebauten Pinsel aus Rosmarinzweigen streichst du dein Steak während des Grillens oder wahlweise nach dem Grillen mit Olivenöl ein. Nach der ersten Drehung des Steaks kannst du die bereits gegrillte Seite mit Salz bestreuen und beträufeln mit Öl. Du kannst aber auch das Salzen erst nach dem Grillen und Aufschneiden des Steaks erledigen.
  • Das Steak sollte vom Gargrad her sehr rare sein, also bei einer Kerntemperatur von 45 – 48 °C zu liegen. So ist es authentisch und „Original“. Wenn du es lieber Medium magst, dann grill es einfach bis zu einer Kerntemperatur von 54 – 56 °C. Weitere Hinweise zu Kerntemperaturen und Gargraden findest du in unserer Kerntemperaturtabelle.
  • Den Teil mit dem Öl kannst du theoretisch auch komplett weglassen. Es gibt verschiedene Quellen bzw. Gegenden in Italien, in denen gar kein Olivenöl an das Steak kommt – das ist letztlich Geschmackssache.

Unser Fazit zum Bistecca alla Fiorentina:

Wir essen sehr gerne Steaks, meiste Medium bis Medium-Rare gegrillt. Das Bistecca war für uns ein völlig neues Erlebnis, da wir es eher Rare bis Bleu-Rare gegessen haben. Wir wollten den authentischen Genuss erleben. Es ist gewöhnungsbedürftig, aber durchaus sehr lecker. Natürlich haben wir uns für ein Original Porterhouse Steak vom italienischen Chianina Rind entschieden. Absolut Empfehlungswert.
Liebe Grüße
deine SizzleBrothers

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3 Kommentare zu “Bistecca alla Fiorentina”

  1. Marina Keulicht sagt:

    Doppelgelenkzange/. Hab ne halbe Stunde durchs Internet gepflügt, bei den Geräten im YouTube Anhang nichts gefunden. Gibt es die doch noch und ist diese stabil wie sie aussieht? Das Fleisch rutscht meist aus der Zange auf den Rasen, selbst die Bratwurst … viele Grüße und weiter viel Erfolg Marina Keulicht

  2. Dieter Nagel sagt:

    Hallo ihr Supergriller!
    Eure Rezeptur für ein „Bistecca alla Fiorentina“ ist ja nun schon bald drei Jahre im Netz, bin erst jetzt darauf gestoßen. Ein ordentliches Steak, noch dazu aus der Gegend um Florenz ist schon eine tolle Sache. Eure Idee werde ich wahrscheinlich auch einmal ausprobieren, liest sich gut, aber: mit einem „Bistecca alla Fiorentina“ hat das nichts gemein. Pellegrino Artusi, der Meisterkoch, Rezeptesammler der Emiglia Romania würde im Grabe rotieren. So wie beschrieben, wird gerade das besagte Steak nicht zubereitet! Vielleicht ein kleiner Tipp: Einmal bei fragolosi.it nachlesen, natürlich gibt es auch andere kompetente Abhandlungen, den italienisch orientierten Metzger einmal nach einem ordentlichen Stück aus der Hüfte des jungen Chianina RIndes gefragt und dann ran ans Feuer. Öl, und Pfeffer kommen erst nach dem Grillen ans Fleisch. Selbiges wird beim grillen nur gesalzen. Eigentlich recht einfach und unsere Erfahrungen in bella Italia… einfach toll. Also bitte nicht diese herrliche Zubereitung „Zwangsgermanisieren“
    Viel Spaß in der kommenden Grillsaison und trotz Allem danke für gute Anregungen.

    1. Hannes sagt:

      Hi Dieter,

      danke für dein Feedback. Wir haben tatsächlich schon vor einiger Zeit erfahren, dass das originale Bistecca Fiorentina eigentlich wie jedes normale Steak zubereitet wird. Dabei aber eher Rare bleibt und in erster Linie aus einem sehr sehr großen Porterhouse Steak vom Chianina Rind gegrillt wird.
      LG
      Hannes

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