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Vegetarisch grillen – was gilt es zu beachten?

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Vegetarisch Grillen und vegetarisches Essen gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Als Modeerscheinung begonnen, ist es heute ein wichtiges gesellschaftliches Thema geworden, dass seine Beachtung verdient. Zum klassischen BBQ, dass durch viel Fleisch und Fett besticht, passt es auf dem ersten Blick gar nicht. Doch auch hier ist ein großer Trendwechsel hin zum vegetarischen Grillen festzustellen. Im folgenden Artikel möchten wir euch mehr über dieses Thema erklären und euch zeigen, wie ihr für eure Gäste leckere vegetarische Alternativen vom Grill anbieten könnt und so auch die Vegetarier bei Partys oder Grillfesten fleischlos glücklich stimmt.

Was bedeutet vegetarisch eigentlich?

Vegetarisch bzw. Vegetarismus bezeichnet ursprünglich eine Lebensform und Einstellung, in der sich ausschließlich von pflanzlichen Produkten sowie Lebensmitteln, die vom lebenden Tier gewonnen werden, ernährt wird. Dabei gibt es unterschiedlichste Formen dieser Lebensweise, die sich meist auch über die Ernährung hinauszieht und ihren festen Bestandteil im Alltag einnimmt. Hier gehen wir später noch einmal genauer drauf ein.

Der Wortursprung kommt aus dem englischen Sprachgebraucht: „vegetarian“. Er setzt sich aus den Worten „vegetable“ (Gemüse, pflanzlich) und -arian (so viel wie Überzeugung haben) zusammen, welche wiederum ihren Ursprung im Lateinischen haben und auf das Wort „vegetare“ zurückzuführen ist. Dies bedeutet „beleben“, „leben“ oder auch „sich belebt fühlen“.

Unbestätigten Quellen zur Folge, ist der Wortursprung auch auf die Sprache der Indianer zurückzuführen. Hier habe das Wort „Vegetarier“ die Bedeutung „schlechter Jäger“ oder „erfolgloser Jäger“ gehabt 😉

Formen der vegetarischen Ernährung

Für viele ist zunächst nicht bekannt, dass Vegetarier nicht gleich Vegetarier ist. Viel mehr wird zwischen vier unterschiedlichen Formen differenziert, welche unterschiedliche Einstellungen auffassen.

1. ovo-lakto-vegetarisch

Dies ist die klassischste Form der vegetarischen Ernährung, bei der lediglich auf Fleisch, Gelantine, Fisch und Meeresfrüchte verzichtet wird – also auf alle Produkte, für die ein Tier sein Leben lassen müsste.

2. lakto-vegetarisch

Basierend auf der ersten Form, wird hier neben allen Fleisch und Fischprodukten auch auf Eier in jeglicher Form verzichtet, da diese der Ursprung vielen tierischen Lebens darstellen.

3. ovo-vegetarisch

Wie die beiden vorangegangenen Formen und für das vegetarische typisch, wird auch hier entsprechend auf Fleisch und Fisch verzichtet. Hinzu kommt, dass neben Eiern auch Milch und Milchprodukte tabu sind.

4. vegan

Vegan ist die wohl radikalste Variante der vegetarischen Ernährung. Sie setzt auf den kompletten Verzicht aller Lebensmittel, die einen tierischen Ursprung haben bzw. vom Tier stammen – also Fleisch, Fisch, Gelantine, Meeresfrüchte, Milch, Milchprodukte, Eier oder Honig. Durch den Einsatz vieler Nahrungsergänzungs- und Zusatzmitteln polarisiert diese Form der fleischfreien Ernährung besonders.

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Die vegetarische Ernährungspyramide

Ob nun klassische Ernährung oder fleischlose Ernährung, die Nahrungsaufnahme des Menschen basiert wie die jedes anderen Lebewesens auf natürlichen Fakten und evolutionsbedingten Grundlagen. Die richtige Einnahme und Anzahl von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten sorgt für die Grundlage einer gesunden Ernährung sowie für die Entwicklung unseres Körpers. Dabei benutzt unserer Körper diese sogenannten Makronährstoffe für die Energiegewinnung oder als Bausteige für die verschiedensten Bestandteile wie Muskeln, Fett, Organe, Haut, Knochen, Zellen, Hormone etc. So hat jeder Nährstoff seine Aufgabe in einem komplexen System.

Ein kleiner Exkurs:

Mittels der Makronährstoffe lässt sich auch leicht der persönliche Tagesbedarf an Energie (kcal) berechnen bzw. ermitteln. Natürlich sollte für die genaue Berechnung und die individuellen Bedürfnisse ein Ernährungsexperte oder Arzt aufgesucht werden. Für Personen, die sich mit dem Thema allerdings bereits beschäftigt haben und ihre genauen Bedürfnisse kennen, gibt es die Möglichkeit, sich den Ernährungsplan ganz individuell zusammenzustellen, dabei gelten folgende Grundlagen:

Durchschnittlicher Energiebedarf pro Tag (2.000 / 2.500 kcal)

  • Kohlenhydrate 4 kcal pro Gramm
  • Eiweiße 4 kcal pro Gramm
  • Fette 9 kcal pro Gramm

Der durchschnittliche Tagesbedarf an Energie liegt bei einer Frau bei ca. 2.000 kcal und bei einem Mann bei 2.500 kcal. Diese Werte sind selbstverständlich von verschiedensten Faktoren abhängig und können maximal als Anhaltspunkt dienen. Körpergewicht, Größe, tägliche Arbeit, Freizeitgestaltung, Lebensgewohnheiten etc. spielen in den Energiebedarf hinein, sodass jede Person einen individuellen Bedarf, vor allem auch nach den individuell gesteckten Zielen (z.B. Leistungssport, Abnehmen, Muskelaufbau) decken muss. Ein spannendes Thema, bei dem es sich lohnt, sich mit ihm auseinander zu setzen.

Zurück zum eigentlichen Thema. Tierische Produkte liefern vor allem eins: Eiweiß und Fette. Diese gilt es mit der vegetarischen Ernährung zu decken um einer Mangelernährung vorzubeugen. Schließlich sind es gerade diese beiden Komponenten, die den Mensch zu dem haben werden lassen, der er heute ist – die am weit entwickeltste Lebensform auf unserem Planeten.

Fleisch bietet im Schnitt ca. 20 – 25 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm. Sojabohnen bieten ca. 36 Gramm Eiweiß auf 100 Gramm. Das klingt im ersten Moment sehr interessant, doch vergleicht man die Menge und vor allem das Volumen miteinander, wird man feststellen, dass 100g nicht gleich 100g sind. Hinzu kommt, dass tierisches Eiweiß und pflanzliches Eiweiß unterschiedliche molekulare Strukturen aufweisen und durch den Stoffwechsel des Menschen unterschiedlich abgebaut und verarbeitet werden. Daher ist es in der vegetarischen Ernährung noch wichtiger, sich bewusst zu ernähren. Die Ernährungspyramide zeigt einen ungefähren Weg:

Vegetarische Lebensmittel Pyramide

Die Grundlage

Die Basis einer ausgewogenen Ernährung legt die Flüssigkeitszunahme von Wasser oder Tee. Man sagt, pro 20kg Körpergewicht, sollte ein Liter Wasser getrunken werden.

Vitamine & Nährstoffe

Aufbauend auf dem Flüssigkeitshaushalt kommen in der zweiten Phase Gemüse, Obst und Säfte hinzu, die den Körper mit den notwendigen Vitaminen, Nährstoffen, Mineralstoffen oder Ballaststoffen versorgen.

Energie für den Tag

Um eine ideale Energieversorgung am Tag zu haben, sind Getreide und Kartoffeln ein essentieller Faktor der vegetarischen Ernährung. Sie sind eine der wichtigsten Eiweißquellen und versorgen den Körper zusätzlich mit vielen Kohlenhydraten aber auch Ballaststoffen und Mineralstoffen.

Eiweißprodukte

Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Linsen sowie Soja- oder Fleischalternativen bieten die notwendige Eiweißversorgung.

Fette, aber gesund

Nüsse und Samen bieten vor allem eins, gesunde Fette, die der Körper für die Entwicklung aber auch den Hormonspiegel braucht. Außerdem liefern sie Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe. Auch pflanzliche Öle bieten entsprechende gute Fette und fettlösliche Vitamine.

Die genaue Zusammensetzung und Anteile der einzelnen Bereiche hängt wie weiter oben bereits erklärt vom individuellen Faktoren, wie Alltag, Körperstruktur und Freizeitgestaltung ab.

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Gründe der vegetarischen Ernährung

Es gibt diverse Gründe, warum eine vegetarische Ernährung gewählt wird und auch seine Beachtung finden sollte, bzw. sogar muss. Wir möchten an dieser Stelle keine Grundsatzdiskussion durchführen und vor allem keine Moralkeule schwingen. Jeder Mensch ist frei in seiner Entscheidung Fleisch zu essen oder eben auf dieses zu verzichten. Wie bei vielen Dingen im Leben kommt es auch hier auf den sachlichen und objektiven Umgang mit dem Thema an.

Der Mensch wurde durch die Aufnahme von Fleisch und tierischen Produkten zum weitentwickeltsten Lebewesen auf der Erde. Heute, viele tausende Jahre später, ist Fleisch für die Entwicklung nicht mehr notwendig, da es viele Alternativen gibt, die den menschlichen Körper mit notwendigen Nährstoffen, Eiweißen und Fetten versorgen.

Der wohl wichtigste Grund für eine fleischfreie Ernährung, ist die Entscheidung das Leben eines Tieres mit dem des Menschen gleichzusetzen und dieses eben nicht aufgrund der Nahrungsaufnahme zu töten.

Schon lange sind wir weg von der klassischen Landwirtschaft, bei der Tiere in ihrer, mehr oder weniger, natürlichen Lebensumgebung aufwachsen und durch natürliche Nahrungsaufnahme langsam und bewusst wachsen, ehe sie geschlachtet werden. Heute findet die industrielle Viehzucht in Mastbetrieben statt, in denen das Tier auf engstem Raum in kürzester Zeit und mittels vieler Zusätze wie Antibiotika auf Schlachtgewicht gemästet wird. Grund hierfür ist der steigende Fleischbedarf des Menschen, der mittlerweile täglich mehrfach Fleisch- und Wurstprodukte zu sich nimmt. Die Zeiten, in denen es Fleisch nur zu besonderen Anlässen gab, scheinen vorbei und zeigen gleichzeitig die rasante Entwicklung dieses Problems. Es scheint fast so, dass der Mensch vergessen hat, dass ein Tier ein Lebewesen ist und Fleisch eben nicht auf Bäumen oder im Supermarkt wächst. Der Respekt vor einem Leben und der Art dieses Lebens scheint in vielen Köpfen verloren gegangen zu sein.

Heute wird Fleisch immer billiger angeboten und verkauft. Teilweise kosten 100g Rindfleisch weniger als 100g Tomaten. Eine Entwicklung bei der man ganz klar sieht, wer am meisten auf der Strecke bleibt: das Tier und auch der entsprechende bäuerliche Betrieb. Gerade letztere, die für eine gesunde und bewusste Aufzucht von Schlachttieren sorgen könnten, leiden unter dem Trend „Fleisch immer billiger“ haben zu möchten. Umso schöner ist es zu sehen, dass es Betriebe gibt, die sich dennoch gegen die große Fleischindustrie und vor allem Fleischlobby, die einen gewaltigen Einfluss z.B. auf Subventionen in Parlamenten hat, stellen und bewusst auf traditionelle und gesunde Aufzucht von Tieren setzen. Dieser Trend findet aktuell auch steigende Beliebtheit in der Bevölkerung, sodass langsam ein Umdenken statt findet.

Wir selber sind absolute Befürworter dieser Methode und unterstützen auch bei unseren Produktionen diesen Trend. Denn auch für uns gilt: Fleisch stammt von Tieren, die für uns das wertvollste gegeben haben, dass sie haben, ihr Leben. Daher ist es unsere Verpflichtung, bewusst mit dem Thema umzugehen und eben nicht, die Massentierhaltung und lebensunwürdigen Mastbetriebe zu unterstützen. Wir sagen ganz klar: Wenn Fleisch, dann aus bewusster Erzeugung.

Neben der Tierliebe und dem Wunsch, jedes Lebewesen mit dem gleichen Respekt zu behandeln gibt es natürlich auch weitere Faktoren, die für eine vegetarische Ernährung sprechen, z.B. Unverträglichkeiten oder der fehlende Appetit/Geschmack auf Fleisch. Doch auch die Belastung des Planeten durch die Fleischindustrie, ist ein oft genannter Grund. In Zeiten des Klimawandels ist besonders die Erzeugung von Fleisch durch die großen Mastbetriebe und die Erzeugung des notwendigen Futters einer der größten CO2-Sünder, die es gibt. Hinzu kommt, dass das Fleisch durch Medikamente oder Fisch durch Metalle/Plastikteilchen verunreinigt wird und so Einfluss auf unseren Körper und unsere Gesundheit nimmt.

Die Gründe für eine vegetarische Ernährung haben also viele Hintergründe. Wir sind der Meinung, dass man sich mit diesen auf jeden Fall auseinander setzen sollte und muss, ehe man sie verurteilt oder eben als Allheilmittel anpreist. Die Idee der vegetarischen Ernährung hat auf jeden Fall unser vollstes Verständnis und wird auch von uns im Alltag unterstützt.

Möglichkeiten beim vegetarisch Grillen

Vegetarisch grillen unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht nicht vom klassischen Grillen. Obst und Gemüse haben wie Fleisch unterschiedliche Garzeiten, daher kommen auch hier verschiedene Varianten und Techniken zum Zuge, mit denen eure Speisen perfekt und lecker zubereitet werden. Die direkte und indirekte Grillmethode sorgt für den richtigen Biss, während leckere Marinaden und Gewürze für den besonderen Geschmack sorgen. Im Fokus steht vor allem die indirekte Methode, die bei geschlossenem Deckel und niedrigen Temperaturen für eine schonende Zubereitung der Gerichte sorgt – vergleichbar mit der Umluft im Backofen.

Was eignet sich zum Grillen?

Geeignet sind nahezu alle Gemüse- und Obstsorten, die auch in der klassischen Küche genutzt werden. Der Fantasie und Zusammensetzung der Gerichte ist also nahezu keine Grenze gesetzt. Da die vegetarische Ernährung allerdings nicht nur aus Obst und Gemüse besteht, können natürlich auch Produkte z.B. aus Tofu, Soja, Seitan, Käse und Milch gegrillt werden. Oftmals gibt es bereits fertige Ersatzprodukte, wie ein „vegetarisches Schnitzel“ oder „veganes Pulled Pork“, welche entsprechend aus pflanzlichen Produkten hergestellt werden. Bedenklich sind lediglich bei einigen Produkten die verwendeten Geschmacksverstärker, die den entsprechenden Fleischgeschmack erzeugen sollen.

Aus unserer Sicht sind vor allem Gemüse, Obst, Käse und Milchprodukte ideal für das vegetarische Grillen. Selbstverständlich zählen auch Baguettes, Brote oder andere Backwaren dazu.

Grilltechniken beim vegetarischen Grillen

Die Grilltechniken beim vegetarischen Grillen unterscheiden sich nicht wesentlich von den klassischen Methoden. Je nach Rezept und gewünschtem Ergebnis kann das Grillgut sowohl der direkten als auch der direkten Hitze ausgesetzt werden. Nachfolgend ein wenig mehr dazu:

Direktes Grillen

Gemüse wird angewokt

Direktes Grillen von Gemüse

Beim direkten Grillen von vegetarischen Produkten gibt es kaum bis keine nennenswerten Unterschiede, wie beim direkten Grillen von Fleisch. Durch das scharfe Angrillen auf der direkten Hitze werden entsprechende Röstaromen freigesetzt, die z.B. eurem Gemüse oder Obst mehr Biss verleihen und für ein leckeres Aroma sorgen. Je nach Art des verwendeten Grillguts, kann das direkte Angrillen den Geschmack aktiv beeinflussen und ein sonst eher neutrales Gemüse zu einem wahren Gaumenschmaus machen lassen.

 

Indirektes Grillen

Grillgemüse im Bräter

Indirektes Grillen im Bräter

Das indirekte Grillen ist die schonende Zubereitung eures Grillguts und wie weiter oben bereits erwähnt vergleichbar mit der Umluft im Backofen – dabei gelten natürlich unterschiedliche Garzeiten, je nach Grillgut. Für das indirekte Grillen werden die Speisen in den Bereich eures Grills gelegt, in dem nicht die Flammen/Hitze erzeugt wird, sprich nicht direkt über die Kohle oder eben den aktiven Brenner. Die Luftzirkulation sorgt für die entsprechende Wärmeverteilung und gart euer vegetarisches Grillgut langsam und schonend. Ihr könnt die Temperatur über die Lüftungsschlitze beim Holzkohlegrill oder über die Regler am Gasgrill einstellen. Eine genaue Gradangabe wie im Backofen ist natürlich nicht möglich, aber mit der gewissen Erfahrung, kann der Grill sehr genau an den gewünschten Richtwert einreguliert werden.

Bei der indirekten Grillmethode eignen sich auch Abtropfschalen wie z.B. die klassische „Schwedenschale“ zur Unterlage. So vermeidet ihr, dass ihr euren Grill durch abtropfende Fette und Flüssigkeiten unnötig einsaut. Außerdem können die Schalen helfen, eine indirekte Zone einzurichten.

Sous Vide Zubereitung

Sous Vide Gerät

Sous Vide ist eine ideale, schonende Methode

Sous Vide ist die wohl schonenste Methode, das Grillgut auf eine gewünschte Temperatur zu ziehen und zu garen. Besonders beim Gemüse bietet sich diese Methode an. Bei der Sous Vide Zubereitung handelt es sich um das Garziehen von Lebensmitteln in einem Wasserbad. Hierfür werden die gewünschten Lebensmittel in einem Vakuumbeutel verschweißt und die Luft entsprechend entzogen, sodass der Beutel, wie der Name schon sagt, ein Vakuum zieht. Anschließend wird er in einem Sous Vide-Gerät, welches das Wasser auf eine gewünschte Temperatur erhitzt, gelegt und das Gemüse oder auch Fleisch, gegart.

Der große Vorteil hierbei ist vor allem, dass das Gemüse, Obst, Fleisch oder anderes Grillgut im eigenen Saft gart und so ein noch besseres Aroma bekommt. Gerade bei Lebensmitteln mit einem hohen Wasser oder Flüssigkeitsanteil bietet sich diese Methode an. Probiert z.B. einmal Spargel Sous Vide – das Ergebnis wird euch überraschen.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass ihr in den Beutel vor dem Vakuumieren neben dem Grillgut auch bereits Gewürze, Öle oder ähnliches hinzufügen und so den Geschmack wie gewünscht beeinflussen könnt.

Nachdem euer Grillgut auf die gewünschte Temperatur oder für die gewünschte Zeit gegart ist, könnt ihr es noch kurz scharf angrillen und mit ein paar Röstaromen verfeinern.

Der Nachteil dieser Methode ist, dass weitere Geräte angeschafft werden müssten. Neben einem Vakuumiergerät braucht ihr vor allem auch Vakuumbeutel und ein Sous Vide-Gerät. Diese kosten natürlich auf den ersten Blick erstmal recht viel Geld, lohnen sich unserer Meinung nach aber besonders auch dann, wenn z.B. gerne Partys oder Feste gefeiert werden und das Essen idealerweise gleichzeitig fertig werden soll. Schließlich kann so alles wunderbar vorbereitet, vakuumiert und sous vide gelegt werden. Zum gewünschten Zeitpunkt wird es entsprechend aus dem Wasserbad genommen, kurz angegrillt und serviert – auf den Punkt und immer mit dem gleichen Geschmack.

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Garzeiten von ausgewähltem Gemüse und Obst

Nachfolgend haben wir euch eine Übersicht über die Garzeiten verschiedenster Obst und Gemüsesorten zusammengestellt. Eine hundertprozentige Angabe der Garzeiten ist nicht möglich, da sowohl Gemüse als auch Obst natürliche Produkte sind, die sich nicht an exakte Maße wie Länge und Dicke halten. So haben wir euch entsprechend die Mittelwerte zusammengestellt. Zwischendurch solltet ihr also immer mal einen Blick auf dein Gericht werfen.

 

Obst / GemüseGarzeit
Artischocken50 Minuten
Kartoffeln25 Minuten
Spargel17 Minuten
Brokkoli18 Minuten
Sellerie22 Minuten
Champignons20 Minuten
Blumenkohl20 Minuten
Weißkohl22 Minuten
Zucchini12 Minuten
Spinat15 Minuten
Grüne Bohnen35 Minuten
Karotten15 Minuten
Maiskolben45 Minuten
Lauch30 Minuten
Paprika20 Minuten
Birnen25 Minuten
Bananen15 Minuten
Äpfel20 Minuten

 

Es bietet sich an, besonders für klein geschnittenes Obst und Gemüse, sogenannte Grillschalen aus Aluminum oder die klassische Alufolie zu benutzen. So verhindert ihr, dass das Teile des Gerichtes durch das Rost fallen. Außerdem könnt ihr euer Grillgut so zusätzlich mit Ölen und Gewürzen verfeinern. Ein zusätzliches Argument für Grillschalen ist, dass besonders Gäste, die eine vegane oder starke vegetarische Lebensweise an den Tag legen, in keiner Weise mit Fleisch an ihrem Essen, z.B. durch das Grillrost, in Kontakt kommen möchten.

Notwendiges Zubehör

Ansich wird für das vegetarische Grillen kein spezielles Zubehör benötigt – außer natürlich einem Grill. Allerdings können eure Speisen natürlich mit entsprechendem Zubehör noch besser zubereitet oder verfeinert werden.

Unsere Kaufempfehlungen

Nachfolgend haben wir euch einige Produkte zusammengestellt, die bei der Zubereitung und Verfeinerung eurer Gerichte helfen können und die sich bei uns bereits seit längerem bewährt haben. Die verlinkten Produkte sind Empfehlungen von uns. Selbstverständlich funktionieren auch Produkte anderer Hersteller und ihr braucht definitiv nicht alles um eure Speisen vorzubereiten. Es kommt natürlich auch immer darauf an, was ihr vorhabt und wie oft ihr entsprechend grillt.

Gusseisen Wokpfanne, 30.5 cm - von Utopia Kitchen
Bratpfanne Gusseisen 26cm m.GG
Severin SV 2447 Sous-Vide Garer (550 Watt, 6 L) edelstahl/schwarz
IKEA Koncis Ofenform mit Rost, Edelstahl, Silber, 40 x 32 x 7 cm
Römertopf Bräter BBQ Grillschale Keramik schwarz 2,3 Liter
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28,99 €
ab 13,14 €
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Römertopf Bräter BBQ Grillschale Keramik schwarz 2,3 Liter
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Einkaufstipps und Ratgeber

Wie bei allen Produkten und Lebensmitteln gibt es auch hier Unterschiede, die sich vor allem in der Qualität ausmachen. Insbesondere Gemüse und Obst sind Saisonartikel und damit nicht ganzjährig frisch erhältlich. Mittlerweile erhalten wir zwar zu nahezu jeder Jahreszeit alle gewünschten Sorten und Arten, oftmals haben diese dann aber bereits hunderte bis tausende Kilometer hinter sich, da sie in tropischen bzw. wärmeren Gebieten angebaut werden müssen um den deutschen und europäischen Markt zu bedienen. Hinsichtlich Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist es also gar nicht mal so verkehrt, auf regionale und saisonale Produkte zu setzen. Schaut euch doch mal direkt bei euch in der Nachbarschaft um. Auf dem Markt, direkt beim Bauern oder in Hofläden findet ihr oft tolle, saisonale und regionale Obst- und Gemüsesorten – frisch und lecker. Das Ganze hat dabei noch den schönen Nebeneffekt, dass ihr kleinere Betriebe und Bauern unterstüzt.

Frisches Gemüse oder Tiefkühlwaren?

Gefüllte Zucchini Vorbereitungen

Zubereitung von frischer Zucchini

Für das vegetarische Grillen eignet sich Tiefkühlkost i.d.R. eher wenig. Frisches Gemüse im Stück ist deutlich besser geeignet, da ihr es besser und leichter verarbeiten könnt. Dennoch ist vor allem das tiefgefrorene Gemüse oder Obst nicht zu verachten.

Dieses wird direkt nach oder teilweise sogar bei der Ernte tiefgefroren und verliert so keinerlei Vitamine und Geschmack. Bei frischen Produkten kann dies schon einmal anders sein, da sie teilweise einen längeren Transport haben und weiter reifen. Produkte aus südlichen und tropischen Ländern werden daher teilweise unreif geerntet, sodass sie auf dem Weg nach Europa und in unseren Markt weiter reifen können.

Wir empfehlen: Wenn ihr Pfannengerichte machen möchtet, z.B. im Wok oder der Gusspfanne, in denen das Gemüse kleingeschnitten zum Einsatz kommt, könnt ihr ruhig tiefgefrorene Produkte nehmen.

Soll das Gemüse oder Obst aber der alleinige Hauptdarsteller des Gerichts sein, so empfehlen wir euch, frische Produkte zu kaufen. Diese lassen sich deutlich einfach verarbeiten und wie gewünscht zubereiten.

Vegetarisch Grillen passt das denn überhaupt?

Im Endeffekt muss diese Frage jeder für sich selber beantworten. Es wird immer die Verfechter des klassischen BBQ geben, die sagen „Fleisch ist mein Gemüse“ und es kommt nichts anderes als eben Fleisch auf den Grill. Wir möchten hier auch gar nicht reinreden, denn jeder muss für sich entscheiden, was und wie er es grillen möchte und wir er für sich Grillen definiert.

Gemüse, Obst, Käse, vegetarische Ersatzprodukte etc. bieten allerdings eine tolle Erweiterung auf dem Grill, sowohl für sich persönlich als auch für die Gäste. Klassische Gerichte aus der Küche können mit dem vegetarischen Grillen verfeinert und auch außerhalb der Küche nachgemacht werden.

Unser Fazit

Wir persönlich können uns selbstverständlich kein Grillen ohne Fleisch vorstellen. Denn Grillen und Fleisch gehört einfach zusammen. Es macht uns aber immer wieder Spaß, sich neu zu erfinden und mit Gemüse, Obst, Käse- und Milchprodukten tolle Erweiterungen auf dem Grill zu zaubern.

Vegetarisches Grillen wird außerdem in unserer Zeit immer interessanter und wichtiger. Bei Partys, Caterings oder Veranstaltungen steigt die Anzahl an Besuchern, die eine vegetarische oder gar vegane Lebensweise für sich entschieden haben. Als Gastgeber muss hier natürlich entsprechend drauf reagiert werden. Beim Grillen tat man sich vor allem in der Vergangenheit eher schwer, doch wenn man sich mit dem Thema und den unterschiedlichen Techniken etwas genauer befasst, bieten sich tolle Möglichkeiten, die nicht nur vegetarische Gäste überzeugen werden. Wir haben die Erfahrungen gemacht, dass meist die Nicht-Vegetarier die vegetarischen Gerichte vom Grill als erste verputzt haben.

Wir vertreten weiterhin ganz klar die Devise der bewussten Ernährung. Dazu zählt, dass es nicht jeden Tag Fleisch sein muss und auch vegetarische Produkte verdammt lecker sein können. Hier gilt: ausprobieren und selber überzeugen.

Gerne stehen wir euch für eure Fragen zur Verfügung und freuen uns auch über euer Feedback. Seid ihr Vegetarier, wenn ja, was empfehlt ihr? Teilt uns gerne eure Meinungen in den Kommentaren mit. Viele vegetarische Gerichte vom Grill findet ihr bereits auf unserem Blog.

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