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ALDI Nord Elektro Smoker Test – für wen lohnt sich der elektrische Räucherofen?

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ALDI Nord Elektro Smoker Test – für wen lohnt sich der elektrische Räucherofen?

Weitere Informationen

  • ALDI Nord elektrischer Räucherofen Test
  • Wie ist der Elektro Smoker verarbeitet?
  • Wofür eignet sich der elektrische Smoker?
  • Ist der ALDI Smoker sein Geld wert?

… und vieles mehr!

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Am Donnerstag, den 4.7.2019 kommt bei ALDI Nord der neue elektrische Räucherofen in den Verkauf. Wir haben den Elektro Smoker vorab getestet und zeigen dir, ob der Smoker für dich taugt.

ALDI Elektro Smoker – Spezifikationen:

  • Leistungsaufnahme 1100 W
  • Aufheizzeit ca. 20 Min.
  • Nennbetriebszeit 1–24 Std.
  • Überhitzungsschutz
  • Abmessungen (B x T x H) ca. 723 x 261 x 367 mm
  • Räucherfläche (B x T x H) ca. 410 x 243 x 8 mm
  • Gewicht ca. 7,6 kg
  • Temperaturbereich 60 – 150 °C (laut Hersteller 60 – 200 °C)
  • Preis: 59,99 €

Wie ist der elektrische Räucherofen von ALDI Nord verarbeitet?

Der e-Smoker kommt mit einem Preis von 59,99 € sehr günstig daher. Natürlich können bei der Verarbeitung keine Details wie bei einem 1000 Euro Grill erwartet werden. Das Blech ist eher dünn, die Standfüße wirken recht instabil (halten aber sehr gut) und auch der Aufbau / die Sichtbarkeit der Schrauben zeigen, dass es sich um ein günstiges Einsteigergerät handelt. Hier wurde ein größeres Augenmerk auf Räuchern bzw. Smoken gelegt, als auf die Optik. Tatsächlich ist der ALDI Smoker ziemlich dicht, lediglich die Klappen an beiden Enden weisen Undichtigkeiten auf, welche aber auch gewollt sind. Der Smoker muss zwangsläufig Luftauslässe haben, damit es nicht zu Staudruck und Rauchgasexplosionen beim Räuchern kommt.

ALDI Smoker von Innen
ALDI Smoker von Innen

Elektro Smoker von ALDI im Test!

Theorie ist die eine Sache, Praxis die andere. Und genau darum geht es jetzt. In einem Test über eine Zeitspanne von drei Stunden konnten wir das Temperaturverhalten und die Dichtheit des Smokers genau testen und prüfen. Die maximale Temperatur lag dabei nicht bei 200 °C, sondern bei 150 °C. Das ist für den Anwendungszweck des Räucherns und Smokens nicht weiter wild, sollte aber beachtet werden. Unter Zugabe von Fleisch und Räucherchips sinkt die Temperatur etwas ab und pendelt sich bei ca. 130 °C ein. Durch das Minimieren der Leistung sinkt die Temperatur weiter ab, sodass auch Räuchern bei ca. 60 °C möglich ist. Unser gesmokter Schweinebauch ist butterzart geworden, das Ergebnis war wirklich fantastisch. Übrigens kannst du dir auch unser Rezept zum Smoked Pork Belly durchlesen.
Die gesamte Temperatursteuern des ALDI Smokers sind extrem einfach, da lediglich am Regler hinten am Smoker gedreht werden muss. Die elektrische Heizspirale reagiert sehr direkt, sodass die Temperaturänderung sehr schnell zu verzeichnen ist.

Für welche Gerichte und für wen eignet sich der elektrische Räucherofen?

Direktes Grillen ist mit diesem Räucherofen kaum möglich, von daher sollte das Anwendungsgebiet auf das indirekte Grillen bzw. das Smoken / Räuchern von Grillgut beschränkt werden. Ob Schweinebauch, Spareribs, Forellen oder sogar Pulled Pork. Dafür ist der kleine Tisch Räucherofen bestens geeignet. Natürlich passen keine riesigen Mengen gleichzeitig rein, aber für 2 Personen sollte die Größe ausreichend sein. Toll ist auch, dass jegliche Art von Räucherchips benutzt werden können. Auch mit gröberen Räucherchips kann ohne Schwierigkeiten gearbeitet werden. Mithilfe des Griffs an der Oberseite kann er während des Smokes noch angehoben und woanders hingestellt werden, natürlich sollte die Kabellänge zur Steckdose reichen. Die Fettauffangschale ist mehr als ausreichend von der Größe, sodass definitiv auch bei fettigen Stücken nichts daneben gehen sollte.
Gerade für Balkonbesitzer könnte der Elektrosmoker eine tolle Alternative zum Kontaktgrill darstellen, da er auch rauchfrei betrieben werden kann und das indirekte Grillen in Perfektion beherrscht. Wenn der Nachbar dann mal eine halbe Stunde nicht da ist, kannst du ja auch mal eine Rutsche Räucherchips dazugeben, das merkt sicher keiner 😉

Schweinebauch eignet sich bestens für den ALDI Elektro Smoker
Schweinebauch eignet sich bestens für den ALDI Elektro Smoker

Wie oft müssen die Räucherchips gewechselt werden? Müssen sie gewässert werden?

Wie auch beim Smoken mit dem Kugelgrill wird der Räucherofen mit Räucherchips befüllt. Diese geben dann für eine gewisse Dauer ihr leckeres Raucharoma ab, sollten danach gewechselt oder ganz entnommen werden. Zeitlich konnten wir mit groben Räucherchips, welche eine ideale Restfeuchtigkeit von 15 % hatten, ca. 20 – 30 Minuten mit einem Blech smoken. Wenn der Rauch sichtbar weniger wird, sind die Chips meist schon schwarz und verkohlt. Bevor sie anfangen einen negativen Geschmack an das Fleisch abzugeben, sollten sie gewechselt oder entnommen werden.
Übrigens ist ein Wässern von Räucherchips unnötig. Das sorgt zwar dafür, dass sie eine etwas längere Zeit räuchern, die Menge an Rauch wird aber nicht mehr.

Unser abschließendes Urteil zum neuen ALDI Nord Elektro Smoker:

Wir finden den Smoker gut. Mit knapp 60 Euro bekommst du ein solides Gerät, dass Verarbeitungstechnisch ganz klar dem Chinesischen Raum zuzuordnen ist, die Räucher- und Grillfunktion aber bestens funktionieren. Für 2 – 3 Personen, die ab und an mal Rippchen, Fisch oder ähnliches smoken wollen, ist der erlektrische Räucherofen eine sinnvolle Alternative zum Kugelgrill oder gar Smoker. Für uns ein preiswertes Produkt. Was die Haltbarkeit auf die Dauer angeht denken wir, dass der Smoker stets indoor, also wettergeschützt, aufbewahrt werden sollte. Dann steht auch einem längeren Vergnügen nichts im Wege.
Liebe Grüße
deine SizzleBrothers

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12 Kommentare zu “ALDI Nord Elektro Smoker Test – für wen lohnt sich der elektrische Räucherofen?”

  1. Johan van der Wal sagt:

    Die Standfüße wirken recht instabil (halten aber sehr gut) weil die nicht richtig montiert sind. Die solten schwischen zwei Blechseiten statt auf das Blech (Photo) montiert werden. (Verzeihung fuer Gramatiekfehler ich bin Hollaender).

    1. Hannes sagt:

      Das stimmt, hat bei uns leider nicht so gut geklappt. Da war das Spaltmaß zu klein.

  2. Klaus G. Pfuhl sagt:

    Hallo Wolf, leider dauert die „Freischaltung“ eines Kommentars hier sehr sehr lange. Nach notwendigen Neustart des PC riet die Seite in Vergessenheit. Habe Ihren Beitrag erst heute gesehen.
    Als Dipl.Ing. vor 50 Jahren können Sie mir den Unterschied zwischen °C und °F getrost zutrauen.
    Habe heute den Versuch wiederholt. Im „Leerlauf“ nach 15 Minuten erreicht mein Gerät bei Max.-Einstellung ca. 210 °C oder über 400 °F.. Habe dann abgebrochen da ich in Zeitnot war. Auf null gedreht und zunächst das Räuchergut eingeschoben um dieses zu trocknen. Je trockener das Gut desto goldgelber das Ergebnis,
    Nach Abfall der Temperatur auf ca. 100 °C hochdrehen auf Max. und erst dann Einschub der Holzspäne.Nach 5 Minuten Rauchaustritt und 2 mal „husten“ des Geräts (Dampf- und Rauchausstoß – ohne vorgestellten Bolzenschneider wäre nun die vordere Klappe aufgeklappt – ein schwerwiegender Mangel des Geräts !!)
    Nach weiteren 10 Minten zeigt das Thermometer 170 °C an und bleibt stabil auf der Temperatur. Nach Einstellung des Reglers auf ca. 80% (parallel zur Rückwand) stellt sich die Temperatur auf stabil die gewünschten 150°C ein. Bei größeren Gargutstücken mag die Einstellung variieren.
    Der einzige Nachteil meines Geräts ist das unvermutete auffallen der vorderen Klappe. Um künftig auf den vorgesetzten Bolzenschneider zu verzichten werde ich an der Frontklappe eine Lasche anbringen und oben einen Winkel und beide mit einer Zugfeder verbinden – das sollte eigentlich Standard im Lieferumfang sein !
    Alle die im Leerlauf keine 200°C erreichen sollten umgehend den Service informieren. Dann ist entweder der Regler defekt das Thermometer. Es geht anders wie man sieht.
    Als Test habe ich bei Anzeige 150°C mit einem kontaktlosen Infrarotthermometer an der vorderen Klappe 147,5°C gemessen. Mein Gerät scheint also der Spezifikation zu entsprechen, Glück gehabt und andere Pech ???

  3. Wolf sagt:

    Mein Gerät erreicht ca. 130 Grad im Testbetrieb, d. h. ohne Grillgut bei über 30 Grad Aussentemperatur.

    Insofern sei auf die gleichzeitig angegebene Fahrenheittemperatur hingewiesen, vielleicht erklärt sich daraus, dass Klaus G. P. locker 200 Grad erreicht hat, während diese bei mir und beim o. g. Gerät deutlich nicht erreicht hat.

  4. Klaus G. P. sagt:

    Erfahrungsbericht Teil 2: Das gute Gerät hat auch seine Tücken. Man sollte darauf achten im Bereich der vorderen Klappe KEIN Geschirr zu platzieren. Als plötzlich im Betrieb die vordere Klappe aufsprang hatte ich durch den dicken Holzgriff 3 Tellerteile. Ich habe für mich das Problem gelöst indem ich einen schweren Bolzenschneider auf rutschfester Unterlage schräg an den Holzgriff lehne. Sieht ungewöhnlich aus, hilft aber. Heute räucherte ich 715 g SW-Bauch ohne Schwarte.
    Im leerlauf erreicht mein Gerät ca. 215 °C. Nach Einbringung von Holzchips und Räuchermehl mit dem Bauch und zum Versuch Paprika und Möhre, sank die Temperatur auf ca. 130 °C bei voller Pulle. nach 5 Min. der erste Rauchaustritt und in den folgenden 10 Minuten „hustete“ das Gerät 3 mal. D.h. durch Überdruck von Rauch und Wasserdampf öffnete sich die vordere Klappe, wurde aber durch meinen genialen Trick mit dem angelehnten Bolzenschneider sofort wieder geschlossen. So wurde der
    Räuchervorgang nicht nennenswert gestört indem Hitze und Rauch verloren gehen.
    Nach 15 Min. stieg die Temp. auf über 150 °C und ich konnte zurückregeln um diese Temp. zu stabilisieren
    Nach ca. 25 Min. ist kein austretender Rauch mehr zu sehen. Das reicht auch völlig aus um das nötige Raucharoma zu erhalten. Der Rauch sind ja winzige Körperteilchen, die das Räuchergut fest umschließen, danach folgt nur noch garen durch Räucherschicht hindurch. 90 Min. + Nachgaren ohne Heizung. Ergebnis = SUPER.
    2 Lachsforellen und Lachsfilets mit Haut habe ich inzwischen auch geräuchert bei etwas über 100 °C. Ganz toll und total sauber. Besonders das Lachsfilet war sehr saftig und aromatisch. Was man im Laden als „Stremellachs“ bekommt ist staubtrockener Plunder und kaum eßbar. Die Forellenfilets waren ohnehin top. 1 h trocken salzen, in die Bauchhöhle noch Dill, dann grob abspülen gut trocknen und ca. 30 Min. in den Umluftherd zum trocknen – und dann rin in den Räucherofen. Herrlich goldgelbe Räucherfische.Haut ab, filetieren und warm genießen.
    Hinweis: Wenn man den Rost mit den Längsrippen nach oben einsetzt passen Fettauffangschale und Rost zusammen in die Führung und es kippt nichts beim herausziehen. Viel Spaß beim räuchern !!

  5. Klaus G. P. sagt:

    Danke für den Test ! Hatte das Gerät bei ALDI auf Verdacht vorher gekauft ohne den Test gesehen zu haben.
    Es gibt Exemplarunterschiede, mein Gerät erreicht die 200 °C locker, die Dichtigkeit ist gut (und ein gewisses abqualmen ist notwendig). Ein schwarzes Gehäuse ist wegen der Wärmespeicherung sinnvoller als reflektierende Edelstahlgehäuse mit höherem Wärmeverlust. Verarbeitung gut, keine scharfe Kanten, sauber verarbeitet.
    3 h bei 150°C räuchern erscheint mir viel zu viel. Ich habe als Erstversuch einen Spanferkelbraten bei heruntergeregelten 150°C 90 Min. geräuchert (bei 1 Befüllung von versch. Chips und Räuchermehl und zerdrückten Wachholderbeeren, danach abgeschaltet und 30-40 Min. nachziehen lassen – ein Träumchen. Nächstes mal würze ich deutlich weniger.
    Die Reinigung super-einfach und leicht.
    Räuchere seit über 25 Jahren mit so einem flachen mobilen Anglergerät mit Spiritus, da ist das reinigen eine Qual. Habe damit zig Lachsforellen verarbeitet und andere Fische – das Ergebnis bei guter Vorbereitung toll, aber dann die mühsame Reinigung. Und das Räuchern ist Blindflug.
    Freue mich schon auf die ersten Fische so bei geregelten 80 °C. Schweinebauch habe ich auch schon gebunkert. Da macht räuchern richtig Spaß !

  6. Marc K sagt:

    Wie hoch darf das Fleisch sein?

    1. Hannes sagt:

      Hi Marc,

      Das Fleisch darf ruhig einige Zentimeter hoch sind, das ist gar kein Problem. Wie hoch es genau sein darf, haben wir nicht ausgemessen.
      LG
      Hannes

  7. Markus Klinger sagt:

    Man muss also bei 3 Stunden ca. 5-6 mal die Chips wechseln?

    1. Hannes sagt:

      Wenn du durchgängig Rauch im Ofen haben möchtest, dann ja!

  8. Maddin sagt:

    Servus, bei eurer Beschreibung auf eurer webseite steht 7.4.19 denke das soll 4.7. heißen.
    Danke für das Testvideo.
    Macht weiter so
    Gruß aus Franken

    1. Hannes sagt:

      Danke, ist korrigiert. Natürlich meinten wir den 4.7.19

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