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Beef Jerky selber machen – So machst du perfektes Dörrfleisch

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Beef Jerky selber machen – So machst du perfektes Dörrfleisch

Zutaten des Grillrezeptes

Zubereitungsinformationen

Dauer: ca. 8 - 12 Stunden

Personen: 1 - X

Schwierigkeit: Leicht


Nährwert je 100g

Brennwert: 1059 kJ / 253 kcal

Kohlenhydrate: 12 g

Eiweiß: 42,4 g

Fett: 2 g


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Beef Jerky selber machen, das spart nicht nur Geld, ist auch noch verdammt einfach und ohne große Mühen gemacht. Wir zeigen dir ein einfaches Rezept, für das du nur ein Hilfsmittel brauchst, um direkt einige 100 g bis zu mehr als 1 kg Beef Jerky zu produzieren.

Was ist Beef Jerky?

Beef Jerky ist Trockenfleisch, welches aus dünnen Streifen Rindfleisch hergestellt wird. Meist werden hierfür Rinderrouladen verwendet, da diese bereits schön dünn sind und nur noch in Streifen geschnitten werden müssen. Außerdem wäre es eine ganz schöne Verschwendung, für Beef Jerky teures Filet oder ähnliches zu verwenden. Die dünnen Rindfleischstreifen werden dann getrocknet, wodurch sie sämtliche Flüssigkeiten verlieren und sehr lange haltbar werden. Ursprünglich kommt es von den nordamerikanischen Indianern, die meist Büffelfleisch in der heißen Sonne getrocknet haben. Heutzutage ist Dörrfleisch aller Art gerade in Afrika sehr verbreitet, da sich die heißen Temperaturen bestens zum Trocknen von Fleisch eignen. Beef Jerky ersetzt sicherlich kein leckeres Abendessen, kann aber super als Snack zwischendurch gegessen werden. Es ist sehr proteinhaltig und eignet sich bestens als Snack vor oder nach dem Fitnessstudio Besuch. Auch als Ersatzprodukt für sehr fettige und ungesunde Kartoffelchips kommt es oft zur Anwendung. Der Nachteil ist allerdings der Preis. 25 g Beef Jerky kosten oft um die 2 Euro. Damit du dir in Zukunft dein eigenes Beef Jerky selber machen kannst, zeigen wir dir wie einfach es geht.

Beef Jerky selber machen – wie funktioniert es?

Nun ist eins klar. In unseren Gefilden ist es leider nicht durchgängig warm genug, um Fleisch einfach an der Sonne trocknen lassen zu können. Nun könntest du es natürlich auf einem Grill bei sehr niedriger Temperatur trocknen, das kann allerdings recht umständlich werden. Die beste Variante, im übrigen auch eine sehr günstige Variante, ist ein Dörrautomat. Dieser wird in erster Linie zum Trocknen von Obst beworben und verkauft, lässt sich aber genauso gut auf für Beef Jerky verwenden. Preislich liegt ein vernünftiger Dörrautomat zwischen 40 und 50 Euro. Wer also oft Beef Jerky isst und womöglich auch noch Trockenobst mag, für den ist die Investition mehr als lohnenswert. Das Beef Jerky wird gewürzt und dann einfach im Dörrautomaten platziert. Dieser kann dann einige Stunden seine Arbeit vollrichten und schon ist es fertig. Dazu aber jetzt mehr.

Beef Jerky selber machen - du benötigst feine Streifen Rindfleisch

Rinderrouladen für das Beef Jerky in feine Streifen schneiden

Zubereitung von: Beef Jerky selber machen

  • Die Rinderrouladen in kleine, ca. 2 – 3 cm breite Streifen schneiden. In einer Schüssel eine Sauce nach Wahl, z.B. unsere Tampico Steak Sauce und eine leckere Gewürzmischung miteinander vermengen und die Rinderstreifen darin einlegen.
  • Die Marinade ca. 12 Stunden am Fleisch arbeiten lassen, sodass die Marinade gut ins Fleisch einziehen kann.
  • Die einzelnen Streifen im Dörrautomaten platzieren, den Deckel darauf setzen und den Dörrautomaten starten. Nun heißt es abwarten.
  • Unser Beef Jerky war nach ca. 8 Stunden trocknen fertig, es kann aber, je nach Dicke des Fleischs, auch 9 – 12 Stunden dauern.
  • Das Beef Jerky war schön trocken und knusprig. Wer es eher etwas weicher mag, der sollte nach 7 Stunden schon mal das Fleisch probieren.

Beef Jerky selber machen – wonach schmeckt das Trockenfleisch?

Grundsätzlich schmeckt Beef Jerky natürlich in erster Linie nach den Gewürzen, die du an dein Fleisch gegeben hast. Es riecht gut getrocknet nach fast nichts mehr, dafür aber riecht es während des Dörrprozesses sehr angenehm in der Küche. Unser Beef Jerky schmeckt etwas scharf pikant, sehr würzig und hat noch einen leichten Rindfleischgeschmack. Wir snacken es sehr gerne zwischendurch anstelle von Süßigkeiten oder Chips. Aber Achtung: Wenn deine Zähne nicht ganz fit sind, solltest du darauf verzichten. Beef Jerky zu kauen ist sicher gut für die Zähne, bei kaputten Zähnen kann es aber sehr unangenehm werden.

Beef Jerky selber machen – welche Temperatur ist die richtige und geht es auch mit dem Grill?

Unser Dörrautomat ist tatsächlich sehr einfach zu bedienen. Es gibt nämlich nur einen An- und Ausschalter. Andere Dörrautomaten besitzen auch die Möglichkeit, die Temperatur zum Dörren einzustellen. Hast du gar keinen Dörrautomaten, dann bist du auf deinen Grill oder Backofen angewiesen. Die richtige Temperatur zur Herstellung von Beef Jerky beträgt zwischen 40 und 50 °C. Alles weiter über 50 °C ist zu warm, sodass das Dörrfleisch eher gegart, als getrocknet wird. Hast du also einen Backofen oder Grill, mit dem du bei 40 – 50 °C arbeiten kannst über viele Stunden, dann kannst du auch damit dein Beef Jerky selber machen. Wer einen Smoker, Kugelgrill oder Keramikgrill nutzt, letztere ist übrigens besonders gut ffür Beef Jerky geeignet, kann auch mit etwas Räucherholz arbeiten und so noch ein besonderes Aroma an sein Trockenfleisch geben.

Wie viel Beef Jerky kann ich in einem Durchgang selber machen und wie lang ist es haltbar?

In unserem Dörrautomaten kannst du in einem Durchgang sicherlich 2 kg Rindfleisch auf einen Schlag dörren. Wir haben es nicht bis zum Limit ausgereizt. Wer allerdings Beef Jerky süchtig ist, der kann es ja mal testen und uns in die Kommentare schreiben, wie viel tatsächlich drauf passt. Die Haltbarkeit ist aufgrund des Trocknens nahezu ewig. Natürlich sollte es dann auch trocken und geschützt gelagert werden. Fakt ist, du kannst mit einem Durchgang so viel Trockenfleisch herstellen, dass du nach einer Rutsche bereits den Preis für den Dörrautomaten raus hast, wenn du die Menge Trockenfleisch auf den Normalpreis im Supermarkt umrechnest.

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  • Aufsätze in zwei Höhen verstellbar

Unser Fazit zu Beef Jerky selber machen:

Für uns ist Beef Jerky ein idealer Snack für zwischendurch. Für alle Muckibuden Besucher ist Beef Jerky auch noch ideales Fitnessfood. Mit bis zu 50 % Eiweiß ist es definitiv sehr gesund und kann anstelle aller anderen Snacks ohne schlechtes Gewissen gegessen werden. Geschmacklich ist es sehr vielfältig, da der Geschmack in erster Linie von der Marinade abhängt. Du kannst dich da also frei austoben und alle Geschmäcker mal ausprobieren.
Liebe Grüße
eure SizzleBrothers

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2 Kommentare zu “Beef Jerky selber machen – So machst du perfektes Dörrfleisch”

  1. Stefan Gorjup sagt:

    Bei wieviel Grad wäre es den ideal Beef Jerky zu trocknen? Würde sonst beim nächsten PP mal ein paar Streifen mit rein geben. Danke. Mfg Stefan

    1. Hannes sagt:

      Hi Stefan,

      danke für die Nachfrage, wir haben soeben einen Absatz in unserem Artikel ergänzt. Für dich auf die Schnelle: Die 110°C beim Pulled Pork sind knappe 70 °C zu viel für Dörrfleisch. Da benötigst zwischen 40 und 50 °C dafür.

      LG
      Hannes

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