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Krustenbraten vom Gasgrill

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Krustenbraten vom Gasgrill

Zutaten des Grillrezeptes

Zubereitungsinformationen

Dauer: 2 - 3 h

Personen: 4 - 8

Schwierigkeit: Leicht


Nährwert je 100g

Brennwert: 749 kJ / 179 kcal

Kohlenhydrate: 1 g

Eiweiß: 16 g

Fett: 16 g


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Krustenbraten ist ein alter Klassiker, gerade wir Deutschen essen ihn unheimlich gern. Doch allzu oft kommt es vor, dass man sich auf eine krosse Schwarte freut, aber dann enttäuscht wird. Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl oder einfach durchweicht… so stellen wir uns das nicht vor. Unser Krustenbraten vom Gasgrill wird garantiert super kross, saftig und lecker.

Zubereitung des Krustenbraten vom Gasgrill

  1. Wir beginnen damit die Fettschwarte des Krustenbratens mit einem scharfen Messer im Schachbrettmuster einzuritzen. Wählt die Breite so, wie ihr ihn später schneiden wollt. Achtet auch darauf, möglichst nicht in das Fleisch zu schneiden.
    Gespritzt, gewürzt und die Fettschwarte gesalzen. Es kann losgehen

    Gespritzt, gewürzt und die Fettschwarte gesalzen. Es kann losgehen

  2. Für eine besondere Saftigkeit und einen durch und durch würzigen Geschmack, könnt ihr den Krustenbraten mit einer Flüssigmarinade bzw. Injektion spritzen. Rührt einfach ein wenig Apfelsaft als Flüssigkeit (wer mag kann auch Bier oder ähnliches wählen) mit der Gewürzmischung eurer Wahl zusammen und spritzt die Flüssigkeit mit einer Marinierspritze in das Fleisch. Orientiert euch dabei an den Fettzwischenräumen, die durch das anritzen entstanden sind.
  3. Nehmt euch nun grobes Meersalz und streut reichlich davon über die Fettseite. Sorgt dafür, dass gerade in den Fettzwischenräumen ordentlich Salz landet. Es entzieht dem Fett etwas Flüssigkeit und wird positiv dazu beitragen, dass das Fett super kross wird. Würzt den Rest des Krustenbratens mit eurer Gewürzmischung.
    Ab auf den Grill. Das Salz haben wir etwas abgeschüttelt

    Ab auf den Grill. Das Salz haben wir etwas abgeschüttelt

    Der Krustenbraten ist nach etwa 2h bereit zum Verzehr

    Der Krustenbraten ist nach etwa 2h bereit zum Verzehr

  4. Heizt nun den Grill auf etwa 160 – 180 °C auf. Nehmt euch eine hitzebeständige Schale mit Rost und platziert den Krustenbraten mit der Fettseite nach oben darauf. Zuvor könnt ihr noch etwas Salz aus dem Fett schütteln. Lasst den Krustenbraten bis zu einer Kerntemperatur von etwa 75 °C im indirekten Bereich eures Grill liegen. Bei etwa 70 °C solltet ihr die Temperatur eures Gasgrills auf 200 – 220 °C erhöhen. So wird das Fett besonders kross.

 

Das Salz auf dem Fett ist absolut notwendig für ein optimales Ergebnis. Wem das aber zu salzig wird, der sollte nach einer Einwirkzeit von 10 – 20 Minuten möglichst das ganze Salz aus den Fettzwischenräumen entfernen. Wir empfehlen, den Krustenbraten wie beschrieben, nur kurz abzuschütteln. Fett ist Geschmacksträger und Salz der natürliche Geschmacksverstärker. Passt wie Arsch auf Eimer 😉

Der fertige Krustenbraten... ein Wahnsinn

Der fertige Krustenbraten… ein Wahnsinn

Unser Fazit:

Unser Krustenbraten vom Gasgrill war bzw. ist eine Offenbarung. Wer auf knuspriges Fett, deftig würzigen Geschmack und saftiges Fleisch steht, der sollte ihn unbedingt nachmachen. Viel besser kann eine Kruste nicht werden. Übrigens: Ihr könnt den Krustenbraten genauso gut auch im Ofen zubereiten. Mit unserer Anleitung bekommt ihr auch definitiv eine perfekte Kruste!

Beste Grüße
eure SizzleBrothers

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8 Kommentare zu “Krustenbraten vom Gasgrill”

  1. Beri sagt:

    Moin Moin

    Zum Schwarteeinritzen funktioniert auch super ein handelsübliches Cuttermesser 😉

    Gruß Beri

  2. BEEF sagt:

    Kann man die Kruste bzw den Braten auch am Tag vorher würzen und Salzen??? Oder wirkt sich das evtl schon wieder negativ aus wenn man zu lange Salz dran hat?!

  3. Micha sagt:

    Hallo Sizzle Brothers,

    Ich habe eine Frage zum Warmhalten des Bratens. Wie kann ich die Zeit zwischen fertigen Braten und servieren am besten überbrücken ohne dass das Fleisch nachgart oder austrocknet?

    50 Grad im Ofen in Alufolie?

    Gruß Micha

    1. Hannes sagt:

      In Alufolie weicht die Kruste auf. Also lieber ohne Alufolie bei 50 – 60 Grad im Ofen warmhalten. Wahlweise auch auf dem Grill 😉

  4. Karsten Henke sagt:

    Einfach genial euer Krustenbratenl !
    Habe aber einen kleinen Vorschlag.
    Habe die Marinade über Nacht einwirken lassen.
    Somit ist das Fleisch von innen auch richtig kräftig im geschmack.

    Gruß Karsten

  5. ich sagt:

    einfach nur sooo lecker

  6. Armin sagt:

    Genial einfach – großartiges Ergebnis. Habe es 3 Stunden bei 160 Grad im Gasgrill mit indirekter Hitze. Geschmack und Kruste waren phantastisch. Ich hatte ein durchwachsenes Stück und ein mageres Stück gekauft, weil der Metzger nur noch dieses Fleisch für mich hatte. Mein Fazit: es muss durchwachsen sein, dann bleibt es unglaublich saftig.

    1. Hannes sagt:

      Das freut uns sehr zu hören Armin! Und ja, bei einem solchen Stück darf ein gewisser Fettanteil nicht fehlen. Idealerweise wird das Fett durch den langen Garprozess schön weich.

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