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Pulled Beef Anleitung

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Pulled Beef Anleitung

Zutaten des Grillrezeptes

Zubereitungsinformationen

Dauer: bis zu 20 Std.

Personen: 4 - 8

Schwierigkeit: Mittel


Nährwert je 100g

Brennwert: 741kJ / 177 kcal

Kohlenhydrate: 1 g

Eiweiß: 23 g

Fett: 9 g


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Pulled Beef ist absolut im Trend und wird, neben Pulled Pork, immer beliebter. In unserer Pulled Beef Anleitung zeigen wir euch, wie ihr euch euer eigenes Pulled Beef grillt. Das Ganze wie immer ohne den riesen Aufwand, möglichst einfach gehalten.

Die Vorbereitungen für Pulled Beef

Ähnlich wie in unserem letzten Pulled Pork Beitrag bedarf es nur wenigen Vorbereitungen. Das Wichtigste ist, dass ihr ein geeignetes Stück Fleisch einkauft. Es empfiehlt sich ein fettreiches Stück Rindfleisch aus dem Nacken oder der Schulter zu kaufen. Betont bei eurem Metzger ruhig, dass es schön fettig sein soll. Ansonsten kann es passieren, dass euch das Pulled Beef komplett austrocknet. Leider ist genau dies bei uns der Fall gewesen, lernt also aus unserem Fehler. Zusätzlich solltet ihr ein geeignetes Funkthermometer zur Garraum- und Kerntemperaturüberwachung bereithalten. Ansonsten benötigt ihr die üblichen Hilfsmittel und natürlich einen leckeren Rub nach Wahl.
Euren Grill solltet ihr, äquivalent zu Pulled Pork, auf 110 °C indirekte Hitze einregeln. Wir haben einen Keramikgrill genutzt, ihr könnt es aber genauso auf eurem Kugelgrill mithilfe des Minion Rings oder auf eurem Gasgrill zubereiten.

Das Pulled Beef richtig würzen

Das Pulled Beef ist fertig gewürzt

Das Pulled Beef ist fertig gewürzt

Es kursieren auch hier diverse verschiedene Macharten im Netz. Wir empfehlen wieder, das Fleisch erst kurz vor dem Auflegen mit dem Rub einzumassieren. Die 12 – 24 Stunden Liegezeit im Kühlschrank werden den Geschmack nicht beeinflussen. Wollt ihr allerdings euer Fleisch zusätzlich mithilfe einer Marinierspritze spritzen, so solltet ihr dies unbedingt den Tag vorher machen, damit sich die Flüssigkeit gut im Fleisch verteilen kann. Während des Garvorgangs besteht noch die Möglichkeit, das Pulled Beef mit einer Sauce zu moppen, das heißt zu bepinseln. Dabei solltet ihr allerdings beachten, dass der Zuckeranteil der Sauce karamellisiert, sodass euch das Fleisch komplett schwarz wird. Leute die das noch nicht kennen, könnten denken, dass es völlig verbrannt sei. Ladet ihr also Gäste ein, so solltet ihr euch gut überlegen, wie ihr das Fleisch euren Gästen anbieten wollt.

Frisch gewürzt – ab auf den Grill

Der Grill ist gefeuert, das Pulled Beef kann aufgelegt werden

Der Grill ist gefeuert, das Pulled Beef kann aufgelegt werden

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, der Grill ist eingeregelt. Nun kann es also losgehen. Eine Empfehlung auch an dieser Stelle wieder liegt bei der Ikea Schale mit Rost. Durch den Einsatz vermeidet ihr eine größere Verschmutzung eures Grills, zusätzlich könnt ihr sie mit Flüssigkeit befüllen. Die Flüssigkeit ist aber nicht zwingend notwendig. Steckt vor dem Auflegen euer Kerntemperaturfühler mittig in das Fleisch, gebt eine gute Ladung Räucherchips und / oder -chunks in den Grill und überprüft noch einmal euer Setup. Nach dem Auflegen gilt es den Deckel zu schließen und abzuwarten. Pulled Beef kann bis zu 20 Stunden dauern!

Pulled Beef liegt auf dem Grill. Nun heißt es warten, warten und warten

Pulled Beef liegt auf dem Grill. Nun heißt es warten, warten und warten

Während des gesamten Garvorgangs müsst ihr nichts weiter beachten, außer dass euer Grill möglichst konstant bei 110 – 120 °C läuft. Je nach dem, was für ein Gerät ihr nutzt, kann dies mit einem größeren Aufwand verbunden sein. Im Falle eines Keramikgrills ist das allerdings eine sehr dankbare und einfache Aufgabe. Achtet ansonsten darauf, dass ihr für ca. 3 – 5 Stunden ordentlich Rauch im Garraum habt. Dadurch bekommt das Pulled Beef den gewünschten Rauchring und das gewünschte Aroma.

Gibt es bei Pulled Beef Plateauphasen?

Genau wie ein Pulled Pork, dauert auch das Pulled Beef extrem lang. Das liegt daran, dass während des Garvorgangs das Fett, das Bindegewebe und die Sehnen zersetzt und verflüssigt werden. Ihr müsst also auch vorher keine Sehnen wegschneiden. Diese Zersetzungsprozesse benötigen recht viel Energie, welche aus der Wärme gezogen wird. Setzen die Prozesse ein, so bleibt die Kerntemperatur unverändert, kann gegebenenfalls sogar noch um 1 – 2 °C sinken. Diese sogenannten Plateauphasen können mehrere Stunden andauern. Wir konnten in unserem Fall extrem lange Plateauphasen von bis zu 5 Stunden beobachten. Verliert also nicht die Geduld und wartet einfach ab. Aufgrund der langen Garzeit empfehlen wir den Grill über Nacht laufen zu lassen. Mit einem Maverick ET 733 kann man sich Temperaturschwellen einstellen, welche bei Unter- oder Überschreiten einen Alarm auslösen. Lest dazu unsere Anleitung. So könnt ihr beruhigt schlafen gehen.

Wann ist mein Pulled Beef eigentlich fertig?

Das Pulled Beef ist fertig!

Das Pulled Beef ist fertig!

Zeitlich können wir keine genauen Angaben machen, wann euer Fleisch fertig ist. Einzig und allein die Kerntemperatur gibt euch einen Anhaltspunkt über den Zustand eures Pulled Beefs. Ab 90 °C könnt ihr es vom Grill nehmen. Überprüft vorher aber noch, ob das Fleisch weich ist. Dafür einfach auf das Fleisch drücken und gucken ob es nachgibt. Dass die Oberfläche recht hart ist, ist völlig normal. Die Gewürze setzen an und karamellisieren, sodass eine Kruste entsteht. Im Zweifel sollten 90 – 95 °C Kerntemperatur aber definitiv ausreichen. Falls ihr euer Pulled Beef noch warmhalten wollt, so könnt ihr es in einem Mini Kühlschrank mit Wärmefunktion oder einer Styroporbox mit PET Flaschen, welche mit heißem Wasser gefüllt worden, für einige Stunden warmhalten. Zuvor solltet ihr es in extra dicke Alufolie einwickeln. Falls ihr es direkt essen wollt, sollte das Fleisch dennoch ca. 20 – 30 Minuten Ruhe bekommen. Das Finale besteht dann im Zerrupfen. Dazu nehmt ihr euch zwei Gabeln oder sogenannte Meat Claws. Hat alles geklappt, solltet ihr es ohne großen Widerstand auseinanderreißen können.
Jetzt ist der Moment gekommen, an dem ihr seht, ob das Fleisch schön saftig ist oder doch etwas trocken geworden ist. Letzteres ist doof, aber kein Grund zur Panik. In der Regel werden Pulled Pork oder Pulled Beef sowieso mit BBQ Sauce vermengt und danach gegessen. Ist das Endprodukt also etwas trocken geworden, könnt ihr euch mit BBQ Sauce aushelfen und dem Fleisch neuen Saft geben. Guten Appetit!

Unser Fazit:

Pulled Beef ist eine gute Alternative zum Pulled Pork. Geschmacklich ähneln sie sich, allerdings ist der Rindfleischgeschmack natürlich ein anderer, als der Schweinegeschmack. Falls ihr beides testen wollt, legt doch einfach einen Schweinenacken und ein Stück Rindernacken zusammen auf den Grill. Das Vorgehen ist bei beiden Methoden das Gleiche. Unser Pulled Beef war leider zu mager und demnach recht trocken geworden, mit BBQ Sauce getränkt dennoch sehr lecker.
Möchtet ihr mehr zu den Themen Pulled Pork (Kugelgrill), Pulled Pork (Gasgrill) oder auch Minion Ring efahren, so klickt einfach auf die gerade geschriebenen Stichworte. Ihr werdet direkt zu unseren Beiträgen geleitet.
Bei offenen Fragen gilt wie immer, ein Kommentar zu hinterlassen oder uns per Email zu kontaktieren.
Liebe Grüße,
eure SizzleBrothers

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2 Kommentare zu “Pulled Beef Anleitung”

  1. Harald Hiebl sagt:

    Liebe sizzlebrothers,

    zu meinem 60. habe mir einen Napoleon Prestige P500 gegönnt (bislang Weber Q). Da ich jetzt meine Freude am Grillen entdeckt habe, möchte ich meine Austattung evtl. in Richtung Smoken bzw. Long Jobs (Pulled Pork, brisket usw.) erweitern.

    Habe bei Euch die Berichte über Watersmoker und Monolit Classic studiert. Der Monolit erscheint mir das High End Gerät zu sein, zumindest dem Preis nach. Ich vermute, dass ich hier auch am besten konstant mit niedrigen Temperaturen arbeiten kann. Desweiteren habe ich auch den Verticalsmoker von BroilKing in der Auswahl, den ich wiederum mit Gas betreiben könnte und der qualitativ einen guten Eindruck macht. Die Watersmoker von Napoleon oder Weber werden wohl je nach Einsatz an Stabilität verlieren.

    Habt Ihr einen Tipp, was für ein Gerät die beste Ergänzung zu meinem Gasgrill (mit dem ich sehr zufrieden bin) wäre. Übrigens Eure Beiträge finde ich super. Nichts übertriebenes, gut verständlich auch für Anfänger erklärt und deshalb auch leicht nach zu grillen.

    Würde mich über eine Antwort sehr freuen

    Schöne Grüße und weiterhin viel Erfolg

    1. Hannes sagt:

      Hi Harald,

      sehr gute Frage und gleichzeitig eine unserer Lieblingsfragen 😉
      Für uns ist das ein klarer Fall. Wenn du Gasgrills magst, dann bist du den Komfort gewöhnt, dass alles recht einfach und unkompliziert geht. Du kannst mit dem P500 fast alles in Perfektion grillen, lediglich die Longjobs sind mit Gas schwer und werden einfach nicht so gut. Schlussfolgerung: Dein perfekter Zweitgrill ist ein Keramikgrill. Ob es nun ein Monolith oder ein Keramikgrill einer anderern Firma wird sei mal dahingestellt. Mit dem Keramikgrill bekommst du einen der wohl besten Longjobgeräte am Markt. Effizient, relativ einfach, sparsam und vor allem konstant. Magst du es noch einfacher dann ist der Pelletsmoker die richtige Wahl, damit nimmst du dir aber noch mehr Freiheit. Mit einem Keramikgrill kann nämlich auch „normal“ gegrillt werden.
      Unsere Lieblingskombi ist aber Gasgrill / Keramikgrill. Mehr geht nicht.
      LG
      Hannes

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