Werbebanner Online-Grillshop
Werbebanner Online-Grillshop

Pulled Pork vom Gasgrill

| sponsored post

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (198 Bewertungen - Durchschnitt: 3,71)
Loading...
Pulled Pork vom Gasgrill

Zutaten des Grillrezeptes

Zubereitungsinformationen

Dauer: bis zu 20 Std.

Personen: 5-10

Schwierigkeit: Mittel


Nährwert je 100g

Brennwert: 824 kJ / 197 kcal

Kohlenhydrate: 1 g

Eiweiß: 19 g

Fett: 13 g


- Anzeige -
- Anzeige -

In letzter Zeit wurde ein Thema immer wieder in diversen BBQ Gruppen aufgegriffen: Geht Pulled Pork vom Gasgrill ähnlich gut wie Pulled Pork vom Kugelgrill? Kann man auch ein gutes Raucharoma und einen schönen Rauchring erzeugen? Genau diesen Fragestellungen haben wir uns angenommen. Ein Test reicht uns aber nicht, deswegen haben wir einen Dry-Aged Schweinenacken und zwei frische Nacken vom Eichenhofschwein verarbeitet.

Unser Fleisch haben wir, wie (fast) immer, von unserem Metzger des Vertrauens – Fleischerei Scheller aus Empelde bekommen. Wir vergleichen zusätzlich den Unterschied zwischen trockengereiftem und frischem Schweinenacken.
Für den Vergleichstest werden alle Nacken mit dem gleichen Rub und der gleichen Injektion versehen. Sie kommen alle zusammen auf den Grill. Somit ist eine gute Vergleichbarkeit gewährleistet. Besonders die Frage, ob es sich lohnt mehr Geld für einen Dry-Aged Schweinenacken für das Pulled Pork zu investieren, oder eben nicht, ist von großem Interesse.
Es liegt ein hartes Stück Arbeit vor uns, fangen wir also an!

Wie funktioniert Pulled Pork vom Gasgrill?

Die ersten Arbeitsschritte unterscheiden sich im Vergelich zum Holzkohlegrill nicht. Das Fleisch muss ebenfalls vorher sorgfältig behandelt werden. Ca. 24h vor dem Auflegen des Pulled Pork, muss dieses gerubt werden. Zusätzlich kann man (muss aber nicht) es von Innen mit einer flüssigen Marinade würzen. Dafür benötigt man eine Marinadenspritze. Als Rub haben wir uns für Pull that Piggy von Ankerkraut entschieden. Ein Klassiker für Pulled Pork ist unser #BBQ. Man findet im Netz aber auch viele Anleitungen, um sich den Rub selber herzustellen.

Für die Flüssigmarinade werden 400 ml Apfelsaft, 200 ml Wasser, 4 EL Worchester Sauce und etwas Honig-Senf BBQ Sauce (oder eine andere BBQ Sauce nach Wahl) miteinander vermengt. Das Fleisch kann nun gespritzt werden. Hierzu verwendet ihr am besten eine Marinadenspritze. Versucht die Flüssigmarinade möglichst gleichmäßig über den kompletten Nacken zu verteilen. Danach wird das Fleisch mit Dijon Senf eingerieben. Dieser sorgt dafür, dass der Rub gut hält und tiefer in das Fleisch eindringen kann. Zudem schmeckt er einfach super ;-). Nun kommt unser Rub zum Einsatz. Massiert diesen nicht zu knapp in das Fleisch ein. Hier ist es ganz wichtig, nicht am falschen Ende zu sparen. Lieber etwas mehr nehmen, als zu wenig.
Nach dem alle Nacken gewürzt sind, werden diese in Frischhaltefolie gewickelt und dürfen für 24h im Kühlschrank ruhen. So hat das Fleisch Zeit, den Geschmack anzunehmen.
Am nächsten Tag geht es los. Nun kommt der entscheidende Teil dieser Anleitung: Wir müssen den Gasgrill für unser Pulled Pork vorbereiten. Zuvor nehmen wir allerdings die Schweinenacken aus dem Kühlschrank und lassen sie an der Luft die Umgebungstemperatur annehmen.

Wie regle ich meinen Gasgrill für das Pulled Pork am besten ein?

Entscheidend ist hier die Frage, wie viele Brenner der Gasgrill besitzt. Unser Napoleon Gasgrill hat auf der Hauptgrillfläche drei Brenner. So können wir den linken und den rechten Brenner nutzen, sodass wir mittig des Grills unsere indirekte Zone haben. Die Entscheidung, welche Brenner man nutzt, ist wichtig, da euer Pulled Pork definitiv in der indirekten Zone eures Grills liegen sollte. Hat euer Gasgrill nur einen Brenner, könnt ihr euch eine indirekte Zone schaffen, indem ihr das Grillgut mindestens 5cm vom Grillrost entfernt. Super funktioniert dies mit einer Schale + Grillrost vom Schweden. Die ist übrigens auch prima, um viel Schmutz im Grill zu vermeiden ;). Ist die Entscheidung über die Brenner getroffen, geht es also los. Schließt eine volle Gasflasche an und entzündet die gewählten Brenner. Stellt die Flammen auf die niedrigste Stufe, schließt den Deckel und wartet ca. eine halbe Stunde ab. Um die Garraumtemperatur genau zu überwachen, solltet ihr einen Temperaturfühler eures Thermometers nahe der Position des Grillgutes platzieren. Das heißt, in der indirekten Zone eures Grills. Denn genau dort liegt unsere angepeilte Zieltemperatur zwischen 110°C und 130°C.

Nach der halben Stunde Wartezeit schaut ihr, welche Temperatur euer Thermometer anzeigt. Ist sie zu niedrig, habt ihr es leicht: Den bzw. die Brenner etwas höher einstellen und weitere 10-15 Minuten warten. Ist die Temperatur auf niedrigster Stufe zu hoch, so müsst ihr etwas tricksen. Nehmt euch Alufolie zur Hand und formt zwei bis drei etwa zwei Zentimeter hohe Abstandshalter. Diese klemmt ihr zwischen Grill und Deckel, sodass ein durchgängiger Luftschlitz entsteht. Dadurch entweicht Wärme aus dem Grill und die Temperatur sinkt. Da dies sehr umständlich ist und auf Dauer auch echt nervig, gibt es mittlerweile ein Regulierventil, mit dem der Gasdurchfluss weiter gesenkt werden kann und die Temperatur im Grill sinkt. Das Ventil ist natürlich vom DVGW geprüft und ihr könnt es direkt bei uns im Shop erwerben.
Ab jetzt wiederholen sich die Arbeitsschritte: 10-15 Minuten warten, Temperatur prüfen (diese wird nun höchstwahrscheinlich etwas zu niedrig sein), gegebenenfalls die Brenner etwas höher einstellen und erneut warten. Nach hoffentlich nicht allzu langer Wartezeit solltet ihr ca. 110°C -130°C im Grill erreicht haben. Wenn die Temperatur in den folgenden 10-15 Minuten nur kleine Schwankungen von +/- 5°C aufweist, habt ihr es geschafft. Der Gasgrill ist nun erfolgreich für das Pulled Pork eingeregelt.

Kann ich mit meinem Gasgrill auch räuchern oder smoken?

Räuchern oder smoken mit einem Gasgrill ist prinzipiell möglich. Wer die Möglichkeit hat eine Räucherbox auf den Brennern seines Grills zu platzieren, kann sogar sehr gute Ergebnisse erzielen. Während der Wartezeiten könnt ihr bereits Woodchips in Wasser einlegen. Diese dürfen ruhig eine Stunde im Wasserbad liegen. Da die Woodchips im Gegensatz zum Holzkohlegrill nicht direkt auf der Flamme liegen, sondern sich in einer Räucherbox oder auch in Alufolie verpackt, mit Löchern auf der Oberseite, befinden, verbrennen diese nicht richtig. Sie zündeln leicht vor sich hin. Damit dieser Prozess noch verlängert wird, wässern wir die Woodchips. So hat man ca. 1-2h lang einen angenehmen Rauch. Genau in diesen ersten 1-2h nimmt das Fleisch übrigens auch das meiste Raucharoma auf. Lange Tests haben aber ergeben, dass das Wässern tatsächlich eher nebensächlich ist. Gerade beim Gasgrill muss nicht unbedingt gewässert werden. Ihr wollt noch mehr wissen? Schaut euch unseren Artikel zum Thema Räuchern und Smoken mit dem Gasgrill an.
Wir können nun also die Schweinenacken und die Räucherbox mit den gewässerten Woodchips auf dem Gasgrill platzieren. Nun verkabeln wir das Fleisch mit den Temperaturfühlern unseres Thermometers und stellen eine angestrebte Kerntemperatur von 90°C-94°C ein. Unserer Meinung nach ist das Pulled Pork bei 92°C am saftigsten.

Der Garvorgang – die erste Plateauphase!

In den ersten zwei bis drei Stunden sollte der Rauch für ein ordentliches Raucharoma und den angestrebten Rauchring sorgen. Notfalls also nochmal Woodchips nachlegen. Für die Überwachung der Garraumtemperatur empfehlen wir ein Thermometer mit einstellbarer Untergrenze. Ist diese erreicht, so schlägt es Alarm. Habt ihr dieses nicht zur Hand, so hilft nur regelmäßiges nachschauen… Die Nacht wird also etwas anstrengender ;-).

Das Fleisch wird nach einigen Stunden bereits um die 70°C erreicht haben. Macht euch keine Sorgen, dass das Fleisch doch schon viel zu früh, evtl. sogar mitten in der Nacht fertig wird. Pulled Pork erreicht bei ca. 72°C die erste Plateauphase. In dieser Phase werden Teile des Collagens, also des Bindegewebes und des Fettes zersetzt und verflüssigt. Das Fleisch „arbeitet“ also und braucht dafür viel Energie. Diese Energie zieht sich das Fleisch aus der Wärme, sodass die Kerntemperatur sogar leicht fallen kann. Ganz wichtig ist es, die Garraumtemperatur nicht zu erhöhen. Wenn ihr diese Phase verkürzt durch ein erhöhen der Temperatur auf über 130°C, so wird euer Pulled Pork sehr trocken und nicht so zart, wie ihr es euch sicher wünscht. Nach einigen Stunden ist die erste Plateauphase geschafft und die Kerntemperatur steigt weiter an.

Angebot
Maverick Wireless BBQ&Meat Thermometer ET-733 Black Edition
125 Bewertungen
Maverick Wireless BBQ&Meat Thermometer ET-733 Black Edition
  • zeitgleiche Überwachung von Grillgut und Grillkammer
  • voreingestellte Temperaturen
  • BONUS: 9 Voreinstellungen für Wildfleisch
  • 100 m Reichweite zwischen Funksender & -empfänger

Sollte ich mein Pulled Pork moppen und wenn ja wie oft?

Diese Frage kann man nicht pauschal mit JA oder NEIN beantworten. Moppen bedeutet, dass ihr euer Pulled Pork nach der ersten Plateauphase mit einer Mixtur aus BBQ-Sauce, Apfelsaft und anderen Zutaten im Stunden-Takt bepinselt. Jedes mal den Grill öffnen und das Fleisch bestreichen bedeutet auch, dass die Garraumtemperatur sinkt. Dadurch verlängert sich der komplette Garvorgang. Rezepte für Mop-Saucen findet man viele im Netz. Die meisten davon enthalten aber einen hohen Zuckeranteil. Dieser karamellisiert und das Fleisch wird pechschwarz. Wir haben ganz bewusst auf diesen Schritt verzichtet. Uns schmeckt es ohne moppen einfach besser und vor allem „echter“. Schwarzer Zucker auf dem Fleisch ist gar nicht mal so der Hit ;-). Unser Tipp also: Lasst das mit dem moppen weg. So spart ihr Zeit und Mühe.

Das Finale – die zweite Plateauphase!

Gemoppt oder ungemoppt, das Pulled Pork nähert sich dem Ende! Doch bevor wir unsere angestrebte Kerntemperatur von 92°C erreicht haben, wird es ein zweites Mal dazu kommen, dass die Temperatur stagniert, evtl. sogar etwas sinkt. Die zweite Plateauphase vom Pulled Pork ist erreicht. Die tritt meistens bei ca. 82°C ein. Bei einem unserer Schweinenacken war die Phase allerdings erst bei 88°C erreicht. Keine Sorge also, wenn eure Kerntemperatur fleißig weiter steigt. Die Plateauphase wird definitiv kommen. Das letzte Bindegewebe wird zersetzt, sodass euer Fleisch super zart und saftig wird. Die zweite Phase wird nicht so lang andauern wie die erste. Trotzdem gilt auch hier: Nicht die Nerven verlieren und fleißig abwarten…Und vor allem, nicht die Garraumtemperatur erhöhen! An dieser Stelle ein kleiner Tipp: Dauert euch diese Methode viel zu lang und ihr habt eher „Angst“ bekommen, es mal selbst auszuprobieren, so stellen wir euch gerne die sehr einfach und extrem schnelle Methode des Pulled Pork Texas Style vor. Damit habt ihr in maximal 6 Stunden ein perfektes Ergebnis, auch mit dem Gasgrill!

- Anzeige -
- Anzeige -

Das Pulled Pork ist fertig – was nun?

Ist die Kerntemperatur von 92°C erreicht, könnt ihr das Ergebnis vom Grill nehmen. Das Fleisch muss nun für mindestens 1-2 Stunden ruhen, bevor ihr es zerrupfen könnt. Schlagt es dazu in extra dicke Alufolie ein und lagert es (zusammen mit einer Wärmflasche oder mit heißem Wasser befüllten PET Flaschen) in einer Kühlbox (Geheimtip: ein Mini Kühlschrank mit Wärmfunktion! So müsst ihr keine PET Flaschen befüllen.). Jetzt kann sich der Fleischsaft in Ruhe verteilen. Ihr könnt das Fleisch auf diese Art und Weise für viele Stunden warm halten (ideal wenn die Gäste erst später kommen).
Habt ihr auch die letzten Stunden des Wartens überstanden, könnt ihr endlich euer Pork zu einem echten Pulled Pork machen. Nehmt für das Zerrupfen des Fleisches zwei Gabeln. Setzt sie im Fleisch an und zieht sie in entgegengesetzte Richtungen. Ein herrlicher Duft sollte sich breit machen. Das Rupfen sollte übrigens ohne großen Kraftaufwand gehen, da euer Fleisch super zart ist. Guten Appetit!

Rückblickend können wir sagen, dass der Aufwand mit einem Gasgrill nicht größer ist, als mit einem Holzkohlegrill. Das Ergebnis ist unserer Meinung nach wirklich mehr als akzeptabel. Unsere Schweinenacken haben zwischen 18 und 20 Stunden gebraucht. Auch das Raucharoma war super und wir konnten einen sehr schönen Rauchring erzeugen. Habt ihr also nur einen Gasgrill zur Verfügung, braucht ihr nicht vor Pulled Pork zurückschrecken. Mit ein wenig Geduld und dem beschriebenen Vorgehen werdet ihr ein geniales Ergebnis erzielen und ein leckeres Pulled Pork genießen.

Der Vergleich: Dry-Aged vs. frischen Schweinenacken

Kommen wir nun zum zweiten Teil dieser Anleitung, nämlich dem Vergleich Dry-Aged gegen frischen Schweinenacken. Wir hatten zuvor einige Erwartungen an den Dry-Aged Schweinenacken gestellt. Von Rindersteaks oder auch der alten Wutz wissen wir, dass das trockengereifte Fleisch einen deutlich intensiveren Fleischgeschmack hat. Hinzu kommt, dass es durch den Reifeprozess deutlich zarter wird. Das Fleisch verliert aber auch bis zu 30% des Fettes während des Reifeprozesses. Unsere Erwartungen waren schlussgefolgert also, dass es intensiver nach Schwein schmeckt, etwas zarter ist, aber vermutlich auch ein wenig trockener wird.

- Anzeige -
- Anzeige -

Die Verkostung und das Ergebnis

Nachdem wir nun die verschiedenen Nacken probiert haben, gibt es ein eindeutiges Ergebnis. Das Pulled Pork vom frischen und günstigerem Schweinenacken war deutlich saftiger als das des Dry-Aged Schweinenacken. Geschmacklich ergaben sich keinerlei Unterschiede. Das Gleiche gilt für die Zartheit des Fleisches. Wir konnten auch hier keinen Unterschied feststellen. Als Pulled Pork Burger mit Cole Slaw und BBQ Sauce gibt es dann auch bezüglich der Saftigkeit keinen Unterschied mehr. Durch die Sauce merkt man nicht mehr, dass das Dry-Aged Pulled Pork trockener ist.
Zusammenfassend können wir also vom teureren, trockengereiften Schweinenacken abraten. Ihr werdet eher enttäuscht sein, da das Pulled Pork aufgrund des geringeren Fettanteils doch eher zur Trockenheit neigt. Nichts desto trotz hat es allen Gästen der Feier geschmeckt! 🙂
Wie (mittlerweile) gewohnt, haben wir auch zu dieser Anleitung ein Video gemacht. Natürlich nicht so ausführlich, sonst würde es wohl den zeitlichen Rahmen sprengen.

Wir hoffen ihr konntet die eine oder andere nützliche Information aus dieser Anleitung ziehen und wünschen euch viel Spaß beim Grillen eures eigenen Pulled Pork vom Gasgrill. Lasst uns gerne teilhaben an euren Erfahrungen. Nutzt dazu gerne die Kommentarfunktion oder schreibt uns eine Nachricht via Facebook!

Wenn Ihr einen Gasgrill habt und Fans vom Spareribs grillen seid, dann empfehlen wir euch an dieser Stelle auch unseren Beitrag: Spareribs vom Gasgrill – einfach und lecker!

eure SizzleBrothers

Werbebanner Online-Grillshop

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

41 Kommentare zu “Pulled Pork vom Gasgrill”

  1. Andreas sagt:

    Hallo Brüder,

    ich bereite mich aktuell intensiv auf mein erstes Pulled Pork vom Gas-Grill vor. Sonst smoke ich nur klassisch vom Holzkohle-Smoker.

    Jetzt meine Frage, welche Größenordnung hat den eure Gas-Flasche? Komme ich mit 5 Kg hin oder brauche ich eine größere? Danke für eure Antwort.

    Viele Grüße

    1. Hannes sagt:

      Hi Andreas,

      eine 11er Flasche sollte reichen. Idealerweise hast du aber noch eine Wechselflasche, z.B. zwei 5er Flaschen.

      LG
      Hannes

  2. Alex sagt:

    Hallo Brüder 😉

    Nachdem ich mehrere Tage das Internet gewälzt habe bin ich bei eurem Rezept hängen geblieben.
    Ich habe mir fest vorgenommen endlich mal selbst das Pulled Pork zuzubereiten.
    Mit euren Tipps und den wirklich tollen Erklärungen war ich mir sicher, dass es ein Erfolg werden muss.
    Puh…ich bin kläglich gescheitert…dementsprechend tief saß natürlich die Enttäuschung bei mir.
    Ich versuche zu erläutern wie ich vorgegangen bin und was ich gemacht habe. Vielleicht könnt ihr mir ja sagen was ich falsch gemacht habe.

    Zunächst habe ich meinen Schweinenacken (2,7kg) mit dem RUB von Ankerkraut gut einmassiert. Vakuumiert und über Nacht in den Kühlschrank gelegt.
    2-3 Stunden bevor es auf den Grill ging, habe ich den Nacken aus dem Kühlschrank genommen, so dass er Zimmertemperatur annehmen kann.
    Der Grill wurde perfekt auf 120 Grad eingestellt.
    4 Brenner…die beiden äußeren wurden geschürt und die mittleren blieben aus. Perfekte Zone für indirekte Hitze. (Klappt bei meinen Rips wirklich immer!)
    2 Temperatur Sensoren wurden „installiert“
    Der erste unmittelbar am Rost (wo auch das Fleisch platziert wurde)
    Der zweite mittig in den Nacken.

    18:00 Uhr: Das Fleisch wanderte mit einer KT von 17 grad auf den Grill.
    Wie ihr auch beschrieben habt, stieg die Temperatur des Fleisches relativ „schnell“ an.
    Nach 4,5 Stunden bewegte ich mich auf die erste magische Plateau Phase zu…
    Aber ich habe festgestellt dass die Temperatur nicht stagnierte oder gar sank…
    Ihr habt zwar geschrieben dass man hier wirklich geduldig sein muss und keine Angst haben muss, dass das Fleisch mitten in der Nacht fertig ist…aber ich wurde immer unsicherer.
    Ich habe auf Grund der Größe eine Garzeit von 15-18 h angepeilt. Ich Wäre auch durchaus flexibel gewesen mit den Gästen und der Essenszeit …
    Ich bin geduldig geblieben und habe weder an der Temperatur vom Grill etwas geändert noch habe ich den Deckel geöffnet.
    Für mich war keine Plateau Phase erkennbar …
    Meine KT stieg langsam und kontinuierlich immer weiter an …
    nachts um 23.30 war es dann soweit …KT 92 grad…
    Nun stand ich da mit meinem Talent …
    Darauf hin habe ich das Fleisch vom Grill genommen …in eine Alufolie eingeschlagen und mit einer Wärmflasche in einer Styropor Box gelagert …für 2 h…
    Ich bin gegen 2 Uhr extra aufgestanden …Nur um das Fleisch zu versuchen ….
    Um Himmels Willen war das trocken 😢
    Der Frust und die enttäuschen saßen wirklich tief.
    Jetzt koche ich selbst wirklich gerne und auch regelmäßig un zu wissen …kochen ist keine Formel und es gibt keine konstanten…

    Aber ich habe mich schon versucht nahe an euer Rezept zu halten…habe das Endergebnis aber um Lichtjahre verfehlt …

    Und jetzt die Frage aller Fragen …woran könnte es gelegen haben ?
    Schlechtes Fleisch?
    Hätte ich die Temperatur vom Grill reduzieren müssen, als ich merkte es gibt keibd Plateau Phase?

    Ich hadere echt mit mir ob ich nochmal einen Versuch starten soll

    1. Hannes sagt:

      Hi Alex,

      tatsächlich klingt es so, als sei die Temperatur im Grill bzw. am Fleisch aus irgendwelchen Gründen doch zu hoch gewesen. Normalerweise kommst du um die Plateauphasen nicht drum herum. Wenn du es dir aber einfach machen möchtest und definitiv ein saftiges Pulled Pork erzielen willst, dann schau dir mal unser leckere Pulled Pork Texas Style an.
      https://sizzlebrothers.de/pulled-pork-texas-style/

      Ansonsten kann es natürlich auch am Fleisch liegen, aber 5,5 h ist doch ne echt kurze Zeit für ein PP nach klassischer Art und Weise.

      LG
      Hannes

  3. BBQ-Babba sagt:

    Durch die ganze Familie geht immer ein Aufschrei der Begeisterung, wenn ich Pulled Pork plane.
    Ich mache es seit jeher im Weber Summit mit dem Drehspiess. Dabei läuft stets der Brenner unter der Räucherbox und je nach Außentemperatur und Wind der linke Brenner zusätzlich.
    Das Fleisch kommt auf den Rotisseriespiess und wird mit Küchengarn gesichert, eingehängt und die ganze Zeit gedreht. Während der ganzen Zeit kommt passend zurechtgeschnittenes frisches, oder 1h in Wasser gelegtes Buchenbrennholz in die Räucherbox (ca. 1kg / 12h) für das Raucharoma.
    Die Garzeit liegt damit bei ziemlich genau 12 Stunden +/- 1 h.
    Nur auf dem Rost habe ich es ebenfalls schon probiert, jedoch war das Fleisch auch nach 20h nicht gleichmäßig gar. Offenbar ist im Summit die Temperaturverteilung in der Mitte nicht optimal.
    Deshalb bleibe ich seitdem bei meiner Rotisserie-Methode.
    Da ist es immer gelungen.
    Axel

  4. Roland sagt:

    Jungs

    Vielen, vielen Dank für die tolle Anleitung. Möchte dies nun am nächsten SA/SO auch ausprobieren. Habe einen alten Weber Genesis mit 3 Brennern, die jedoch quer eingebaut sind. Grosse Stücke Braten mache ich mit 2 Brennern, vorne und hinten, gibt dann theoretisch so eine Art Umluft im Garraum. Komme damit aber nur bis auf 140grad herunter. Wenn ich nun nur einen Brenner brauche, welchen soll ich dann nehmen?
    Den Vorderen ?

    1. Hannes sagt:

      Hi Roland,

      dann solltest du den vorderen Brenner einschalten und das Fleisch hinten in den Grill legen. Wahlweise einfach versuchen mit Alufolie Abstandshalter für den Deckel zu basteln, sodass du die Temperatur noch einige °C runter bekommst.
      LG
      Hannes

  5. Gregor Böddeker sagt:

    Der Hammer. Da ich von Natur aus ungern „ins Klo greife“ und Fehler, bzw. negative Erfahrungen, mache, die schon Herrscharen vor mir gemacht haben, habe ich mich gern eng an eure Anleitung gehalten und bin euren Kaufempfehlungen gefolgt, die allesamt großartig sind. Beim Lesen habe ich mich übrigens sehr über die Erklärungen zum Thema „das passiert, weil“ gefreut.
    Da ich zZt. ’nur‘ einen Gasgrill besitze (Napi P500), sind eure Zubereitungsspezifikationen hierzu natürlich besonders interessant für mich. So ist euer Blog und sind eure Videos schon Stammlektüre am Abend geworden um neue Grillprojekte anzugehen.
    Ich schweifte ab: Das Ergebnis war, wie Eingangs erwähnt, der Hammer. Butterzart, schöne Kruste, einfach lecker. Frau glücklich, Schwiegereltern glücklich, besser konnte es nicht laufen.
    Gern probier ich bald mal die „Texas Crutch“ Methode aus, denn der einzige Wehmutstropfen war, das es recht spät essen gab 😀
    Doppeldaumen hoch vom mir!
    Geil, dass ihr da seid 🤘

    1. Hannes sagt:

      Hi Gregor,

      danke für dein Feedback! So soll es laufen. Texas Style können wir dir nur empfehlen. Es geht schnell, ist super saftig und mega lecker. Das solltest du unbedingt ausprobieren!
      LG
      Hannes

  6. Stephan Schiffer sagt:

    Sehr lecker! Wenn man einmal weiß wie man seinen Grill einstellt das er die richtige Temperatur hat braucht man auch nicht lange messen😄 und dann ist es wirklich eine tolle Sache um auch mal eine Größe Anzahl an Personen mit traumhaft leckerem Fleisch zu versorgen.

    Mir ist nur schonmal passiert das die Flamme am Grill ausgegangen ist. Ich habe den Weber Spirit E 200 nur ein Brenner auf kleinster Stufe und ich habe die gewünschte Temperatur.

    Zum Glück ist das bisher immer nur über Tag passiert sodass ich es Zeitig mitbekommen habe. Und den Grill wieder anmachen konnte. Die Gasflasche war nicht leer vermutlich durch Wind ausgegangen😟 habt ihr einen guten Tipp wenn sowas mal Nachts passiert wird’s blöd.

    Ansonsten ist wirklich kurios wie unterschiedlich die Nacken Stücke ihre Kerntemperatur erreischen. Ich hatte schon 9 Kilo Fleisch auf dem Grill je ca. 3 Kilo Stücke das erste war bereist nach 10h fertig das längste nach fast 20h.

    Daher immer schwierig vorherzusagen wann es essen gibt. Zum Glück lässt es sich aber gut warm Halten. Und ich habe auch festgestellt das es jetzt auch nicht so schlimm ist wenn man mal nicht so dramatisch auf Kerntempertur schaut sondern einfach 18h durchzieht und es dann isst schmeckt imme noch traumhaft.

    Gruß Stephan

    1. Hannes sagt:

      Hey Stephan,

      bezüglich des Brenners hilft nur einen Windschutz aufzubauen. Es liegt in der Tat am Wind, dass gerade eine kleine Flamme schnell mal ausgeht. Wichtig ist, wenn man es merkt, erstmal den Grill kurz zu lüften, bevor der nächste Zündfunke kommt. Es kann nämlich sein, dass sich im Grill eine nicht unerhebliche Menge Gas staut, die dann explosionsartig abbrennt. Das kann schonmal ins Auge gehen. Wir empfehlen über Nacht ein Thermometer mit Funk wie das Maverick Et 733 zu installieren und den Alarm auf 100 °C zu stellen. Dann wirst du frühzeitig geweckt und kannst schlimmeres verhindern.
      Bezüglich der Planbarkeit empfehlen wir die Texas Methode. https://sizzlebrothers.de/pulled-pork-texas-style/
      Damit hast du nach knapp 5 – 6 Stunden fertiges, super saftiges und zartes Pulled Pork. Dann hat sich auch die Sache mit dem über Nacht Grillen erledigt.
      Danke für dein ausführliches Feedback!
      LG
      Hannes

  7. Jens sagt:

    Hallo,
    mich würde interessieren, wo ihr die Temperatur Messsonde im Grill angebracht habt?
    Direkt neben dem Fleisch oder ein stück entfernt?
    Vielen Dank

  8. Fred sagt:

    Hallo,
    Ist die Ruhezeit schon in den 20 Stunden eingerechnet oder kommen die 1-2 Stunden noch oben drauf?
    LG und schönen Dank für die Antwort

    1. Hannes sagt:

      Hi Fred,

      die sind mit drin. Die 20 Stunden sind eine Zeitangabe, die stark variieren kann. Manchmal ist Pulled Pork auch schon nach 10 Stunden fertig.
      LG
      Hannes

  9. Manuel sagt:

    Hallo,
    danke für den tollen Beitrag und das Video.
    Ich habe schon ein paar Mal Pulled Pork nach der Anleitung gemacht und es war inmer köstlich.
    Nun möchte ich am Wochenende zum ersten Mal vor 2×2,5 kg Schweinenacken gleichzeitig auf den Grill zu legen. Meiner Erfahrung nach ist die Grillzeit bei der doppelten Menge immer etwas länger.
    Was denkt ihr, wieviel Zeit mehr ich bei der doppelten Menge einplanen muss?
    Danke, Manuel

    1. Hannes sagt:

      Hi Manuel,

      das ist schwer zu sagen. Du benötigst definitiv mehr Energie, da zwei Nacken Wärme ziehen. Wie viel länger dadurch die Grillzeit wird, ob sie überhaupt länger wird und so weiter können wir leider auch nicht wirklich abschätzen. Du könntest dich auch mal am Pulled Pork Texas Style versuchen. Das gelingt vom Gasgrill ebenfalls bestens.
      LG
      Hannes

  10. Jens sagt:

    Hallo,

    als Umsteiger von Kohle auf gas: wie lange hält mir die 5 kg gasflasche? wenn ich links und rechts den Brenner auf 110 bis 130 Grad einpendeln lasse. nicht dass auf hakber8 Strecke das Teil leer ist.

    besten dank. top seite

    1. Hannes sagt:

      Hi Jens,

      das ist mitunter eine Frage des Gasgrills und der Effizienz. Zur Sicherheit empfehlen wir immer eine zweite 5kg Flasche parat liegen zu haben. Bei uns reicht sie ca. 16 – 18 h, kann also knapp werden.

      LG
      Hannes

  11. Max sagt:

    Hallo,
    tolles Video von euch – sieht super aus.
    Werde das Pulled Pork am nächsten WE mal ausprobieren.
    Wieviel Fleischmasse habt ihr denn bei eurem Versuch genommen? Und für wieviel Personen würde das reichen?
    Danke & Gruß,
    Max

    1. Hannes sagt:

      Wir rechnen 6-8 Personen pro 2kg Schweinenacken. Unsere Schweinenacken liegen stets zwischen 2 und 3 kg.

  12. Guido Picker sagt:

    Hallo
    Eure Videos, Rezepte und Tipps sind klasse.
    Nun meine Frage: Welche Holzchips empfehlt ihr zum räuchern von Pullet Pork und wie groß sollte das Stück Fleisch für 12 Personen sein?
    Macht weiter so.

    Gruß Guido

    1. Hannes sagt:

      Hi Guido,

      für 12 Personen brauchst du ca. 3 kg Rohmasse. Willst du auf Nummer Sicher gehen, kaufst du einfach 2 Schweinenacken mit je 2 kg. Den Rest kannst du ja einfrieren.
      Als Räucherchips empfehlen wir Buche oder ein Fruchtholz. Hickoryholz ist uns persönlich zu krass vom Raucharoma. Sehr gut funktioniert auch Holz aus einem alten Whiskyfass.

      LG
      Hannes

  13. Martin Gnuschke sagt:

    Hallo ihr lieben .
    Ich liebe eure Videos und eure Rezepte . Ich habe schon soooo viele Rezepte von euch nachgemacht und sie sind alle was geworden . Dafür schon mal ein fettes Dankeschön für eure Mühe. In dem Video pullet vom Gasgrill habt ihr was von einer Verlinkungen von Magic dust zum selber mischen gesagt. Hab es leider nur als Verlinkung nach Amazon gefunden zum selber kaufen . Gruß Martin

    1. Hannes sagt:

      Hi Martin,

      der Link ist leider nicht mehr verfügbar, da die Website nicht mehr besteht.
      LG
      Hannes

  14. Gerd sagt:

    Habe schon mehr mals das Pulled Pork mit dicker Rippe ausgelöst und Schulterbraten ohne Knochen auf dem Gas Grill zubereitet. Am besten schmeckt es mit dem ausgelösten Nacken. Wie ihr beschreibt sind die Garzeiten immer unterschiedlich. Man sollte aber darauf achten das die Ruhezeit mindesten 1/1,2 Std. betragen je länger je weicher ist das Fleisch. Es ist ein bisschen Aufwand, aber der Geschmack ist einfach super.

  15. Gerd sagt:

    Habe dieses nach eurem Rezept nach gegrillt. Das Fleisch war so was von zart und saftig. Es hat fantastisch geschmeckt.

    1. Hannes sagt:

      Hi Gerd,

      das freut und ehrt uns sehr! Vielen Dank für dein Feedback!
      LG
      Hannes

  16. Sarah sagt:

    Guten Tag,

    ich finde den Beitrag sehr hilfreich. Allerdings fehlt mir eine ungefähre Grillzeit.
    Z.B. 6-8 h oder 10-12 h

    Weil in jedem Beitrag etwas anderes beschrieben steht. Ich weiß jetzt nicht genau wann ich das Fleisch auf den Grill legen soll ?
    Trotzdem Danke

    1. Cobi sagt:

      Hallo Sarah,

      eine ungefähre Grillzeit bei Pulled Pork ist immer schwierig, bzw. gar nicht zu definieren, da die Zeit von vielen Faktoren abhängt – nicht zuletzt von deinem Fleisch selbst. Die Qualität des Fleisches kann mit über die Grillzeit entscheiden. So hatten wir Pulled Pork, dass bereits nach 8 Stunden fertig war, allerdings auch schon welches, dass 26 Stunden brauchte. Wir haben am Freitag ein neues Video, genau zu dem Thema hochgeladen. Hier werden auch die Fragen zur Vorbereitungs- und Zubereitungszeit beantwortet: https://www.youtube.com/watch?v=M1lnNkOfR64

      Ich hoffen, dass hilft dir etwas weiter.

    2. Sarah sagt:

      Nachtrag:
      Habe es gefunden… Danke 🙂

    3. Gerd sagt:

      Hallo Sarah. Nimm ein Grill Thermometer, bei 92 Grad Kern Temperatur kannst du es im Ruhestand
      setzen.

  17. Michaela Bregy sagt:

    Nachtrag zum vorhergehenden Post: habe vom Gasgrill zum Backofen gewechselt, weil ich dann doch etwas Schiss bekam, den Gasgrill so lange Zeit (Nachtschlaf und Tags über auf arbeit) unbeaufsichtigt zu lassen… so wegen Brandgefahr… 😬weils bei uns zur Zeit sehr trocken und windig ist. Räucheraroma war ja drin… und danach gehts ja drum die Temparatur konstant zu halten.

  18. Michaela Bregy sagt:

    Hallo Männer
    Ich weiblich bin zu Hause der Chef in Küche und am Grill!😜 Heute habe ich mein erstes Pulled Pork selbst zerrupft und überhaupt zum ersten Mal in meinem Leben gegessen: das war SCHWEINELECKER! Das bekam ich auch von meinen PulledPork-erfahrenen Gästen bestätigt, und die sind wie Männer so sind, ehrlich! Bin stolz auf mich und lieben Dank für die tolle Anleitung an die Sizzle-Brothers! Habe das gute Schwein auf meinem Napoleon Gasgrill, mit Räucherschale gemacht. Der ca. 2 kg Schweinenacken zuerst, 3 Std. aufm Grill mit Räucherbox, danach für 12 Std. im Bachofen bei 110Grad. Danach 1 Std. im Folienpack ruhen lassen…. FANTASTISCH! Liebe Grüsse, Michaela

  19. Marvin sagt:

    Hallo,

    Ich möchte am Donnerstag am Feiertag pulled pork mit den nachbarn machen. Ich habe einen Napoleon Triumph 495sb mit 4 Brenner . Heute habe ich einen ersten Test gemacht, welchen Brenner ich einschalten soll, um ca 115-130 grad zu erreichen. Wenn ich nur den linken Brenner einschalte zeigt das Thermometer im Deckel ca 150 grad, das Maverick et733 aber mal gerade 80-90 auf der rechten Seite des Grills. Sollte ich die Temperatur des Deckels ignorieren und den Brenner weiter aufdrehen, sodass das Maverick auf ca 120 kommt ? Der Deckel sagt dann wahrscheinlich 170…

    Desweiteren habe ich die Frage, wo ich das Fleisch am besten positioniere. Theoretisch wahrscheinlich in der Mitte, dies ist jedoch schwer, da ich 3 Stücke Fleisch habe 3x2kg. Also

    1. Hannes sagt:

      Hi Marvin,

      halte dich an die Temperatur des Mavericks, solange du den Fühler genau da platzierst, wo später das PP liegen wird. Platztechnisch musst du dich mit der Menge irgendwie arrangieren, auch wenn es dann nicht optimal liegt. Pulled Pork verzeiht doch einiges, es sollte also klappen, bzw. geklappt haben.

      LG
      Hannes

  20. JoBo sagt:

    Mit dieser Anleitung hat alles perfekt funktioniert. Ich habe es als PP-Burger serviert.
    Für 4 Personen 1,4 kg Schweinenacken und ca. 8 Stunden Grillzeit+1,5 Stunden Ziehzeit.
    Hat mich etwas gewundert, dass es so schnell ging. 😉
    Vielen Dank Sizzlebrothers – es war ein richtiger Erfolg.

    1. Hannes sagt:

      Hi JoBo,

      das freut uns sehr zu lesen. Manchmal geht es einfach schneller, ein ander Mal dauert es eine gefühlte Ewigkeit. So ist das mit Pulled Pork.

      LG
      Hannes

  21. Nicola sagt:

    Hallo,

    darf ich fragen: die 18-20 Std haben sich nur auf die aktive Zeit auf dem Grill bezogen, oder? Ich plane gerade mein erstes PP und erstelle mir den Zeitplan. Unser Gasgrill lässt sich recht gut regeln und einstellen, nachmittags um 15h kommen die Gäste, Auflegen sollte ich dann wohl gegen 18-19 Uhr, oder?

    1. Cobi sagt:

      Hallo Nicola,

      die 18 – 20 Stunden beziehen sich auf die Zeit auf dem Grill, genau. Allerdings variiert die Zeit je nach Grill, Temperatur, Größe des Nacks, sodass eine genau Zeitangabe immer schwierig ist. Wir hatten auch schon Nacken, die bereits nach 12 Stunden fertig waren, andere wiederum haben 24 Stunden gedauert. Daher raten wir immer dazu, lieber etwas mehr Zeit einplanen und lieber noch 2 – 3 Stunden warmhalten, bis die Gäste kommen, statt dass die Gäste warten müssen.

      Für deinen Zeitplan: Du brauchst es übrigens nicht zwangsläufig 24 Stunden vorher ruben, es reicht auch, wenn du es ein oder zwei Stunden vorher einrubst und noch kurz ruhen lässt. Wir haben mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass es geschmacklich keinen unterschied gibt.

      Viel Spaß und Erfolg bei deinem ersten Pulled Pork vom Gasgrill. Berichte uns gerne mal, wie es gelaufen ist 🙂

  22. Martin sagt:

    Hey,

    erstmal vielen Dank für das super Video und die Anleitung oben. Musste ich direkt nachmachen 🙂 Ich habe aber folgendes beobachtet: Nach 12,5 h war mein Pulled Pork schon bei einer Kerntemperatur von 96 Grad. Zum Glück kann ich mit dem Spirit E-320 mit nur einer kleinsten Flamme ein Temperatur von 90-95 Grad erreichen und habe diese jetzt eingestellt. Komisch, da ich eure Anleitung genaustens beachtet habe. Am Anfang hatte ich einer Umgebungstemperatur von 122 Grad und habe sie dann nach zwei Stunden auf 114 Grad heruntergedrosselt. War also immer im Bereich von 110-130 Grad. Kann es sein, dass dies trotzdem zu viel ist? Andere Anleitungen sprechen von 100 bis 110 Grad. Danke euch.

    1. Hannes sagt:

      Hey Martin,

      du scheinst alles richtig gemacht zu haben. Es ist nur ganz einfach so, dass Pulled Pork sehr schwer einzuschätzen ist, was die Zeit betrifft. Soll heißen, dass Pulled Pork zwischen 6 und 24 Stunden dauern kann, völlig willkürlich und zufällig. Wir haben schon 3 gleichschwere Nacken zusammen aufgelegt. Der erste war nach 7h fertig, der Letzte nach erst 19 h.
      Du hast also einfach nur Glück (oder Pech) gehabt, dass es so schnell ging.
      Liebe Grüße
      Hannes

zurück zur Startseite
Pulled Pork vom Gasgrill - die Anleitung - SizzleBrothers