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Grillen mit dem Drehspieß – das musst du beachten!

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Grillen mit dem Drehspieß – das musst du beachten!

Technische / weitere Informationen

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Der Drehspieß gehört zu den Bestsellern unter dem Grillzubehör. Für fast jeden Grill gibt es eine Möglichkeit, einen Drehspieß zu installieren. Mit dem Kugelgrill, dem Keramikgrill oder auch den meisten größeren Gasgrills ist das Grillen mit dem Drehspieß kein Problem und bereitet bisweilen auch große Freude.

Wofür eignet sich ein Drehspieß?

Der Drehspieß ist vielseitiger als die meisten Griller denken. Na klar, in erster Linie werden Spiesen daran aufgespießt und drehen sich im Grill, während sie von heißen Kohlen oder Brennern gegart werden. Die Meisten werden jetzt erstmal an ein klassisches Grillhähnchen vom Drehpspieß denken. Doch es gibt noch tausende an weiteren Möglichkeiten einen Drehspieß zu verwenden. So kann zum Beispiel ein sehr leckeres Gyros vom Drehspieß, ein Porchetta – Schweinerollbraten vom Drehspieß oder auch Tafelspitz bzw. Picanha mit dem Drehspieß zubereitet werden. Auch Gemüse eignet sich übrigens für den Drehspieß. Letztlich ist der Drehspieß für sehr viele Speisen, die direkte und indirekte Hitze vertragen bestens geeignet.

Porchetta - Schweinerollbraten vom Drehspieß

Porchetta – Schweinerollbraten vom Drehspieß

Wie funktioniert das Grillen mit dem Drehspieß und muss ich etwas beachten?

Die Funktionsweise des Drehspießes ist recht selbsterklärend. Grillgut wird aufgesteckt, der Spieß in einer entsprechenden Vorrichtung platziert und der Motor eingeschaltet. Schon dreht sich der Spieß kontinuierlich. Das Grillgut dreht sich innerhalb einer Minute etwa einmal um sich selbst. Wenn man, wie z.B. in einigen Gasgrills verbaut, einen Heckbrenner bzw. Backburner einheizt, dann gart dieser das Fleisch, ganz ähnlich wie bei einem Grillhähnchenwagen. Der Unterschied ist, dass der Spieß nicht vertikal, sondern horizontal hängt. Das macht aber vom Ergebnis her keinen Unterschied. Dennoch gibt es einige Punkte, die beachtet werden sollten. Damit sich das Grillgut gleichmäßig dreht, also auch gleichmäßig gegart wird, ist es entscheidend den Schwerpunkt möglichst mittig auf dem Spieß zu haben. Das bedeutet, wenn z.B. ein Hähnchen nicht exakt mittig hängt, bzw. die eine Keule weiter absteht oder fetter ist als die andere, dann bekommt das Hähnchen ein Übergewicht zu der schwereren Seite. Beim Grillen mit dem Drehspieß sorgt das dafür, dass sich der Spieß stets schneller dreht, wenn die schwere Seite gerade ganz oben ist und in die Schräglage kommt, wenn sich der Spieß weiter dreht. Der Spieß „fällt“ dann praktisch um seine Achse nach unten, der Motor wird mitgedreht und die schwere Seite bekommt, je nach Drehrichung, weniger bzw. mehr Hitze ab, als die andere Seite. Um diesen Effekt zu minimieren gibt es bei den meisten Drehspießen ein Kontergewicht, welches völlig frei ausgerichtet werden kann und der Schwerpunkt wieder auf die Achse des Spießes verlagert werden kann.
Eine weitere wichtige Einstellung, gerade bei Verwendung eines Gasgrills mit einem Heckbrenner, ist die richtige Drehrichtung. Idealerweise dreht sich das Grillgut vom Brenner weg nach oben. Abbildung 1 zeigt einen Gasgrill mit Heckbrenner und der richtigen Drehrichtung. Einstellen lässt sich die Drehrichtung des Drehspießes durch den Motor. Schaltet man diesen ein und stellt fest, dass er sich in die falsche Richtung dreht, so kann er einfach aus- und erneut eingeschaltet werden. Nun sollte sich der Spieß in die entgegengesetzte Richtung drehen. Der Vorteil durch die richtige Drehrichtung ist, dass das, an der zum Brenner zugewandten Seite, austretende Fett nicht einfach runter tropft, sondern dank der Oberflächenspannung am Grillgut entlang läuft und so viel Geschmack und Saftigkeit am Fleisch bleibt. Wird mit einem Holzkohlegrill gearbeitet, bei dem links und rechts vom Drehspieß glühende Briketts liegen, so ist die Drehrichtung zu vernachlässigen. Gleiches gilt bei einem Gasgrill, der keinen Heckbrenner besitzt und ebenfalls mit Unterhitze befeuert wird.

Grillen mit dem Drehspieß

Abbildung 1: Grillen mit dem Drehspieß auf einem Gasgrill mit Heckbrenner

Macht ein Heckbrenner Sinn? Kann ich auch ohne einen Heckbrenner mit dem Drehspieß grillen?

Ein Heckbrenner in einem Gasgrill ist leider nicht Standard. Die günstigeren Modelle haben diesen meist nicht verbaut. Doch brauche ich diesen überhaupt? Für das Grillen mit dem Drehspieß ist der Heckbrenner nicht zwangsläufig erforderlich, macht aber eine Menge Sinn. Wer sich Abbildung 1 genauer anschaut wird sehen, dass dort vom Heckbrenner ausgehend Wärmestrahlung eingezeichnet ist. Diese Strahlungswärme kann auch als direkte Zone betrachtet werden und sorgt für Röstaromen am Fleisch. Wird der Deckel geschlossen erzeugt der Heckbrenner neben der Strahlungswärme auch eine konvektive Wärmeströmung, also eine Umluft im Grill. So wird direktes und indirektes Grillen miteinander vereint und das Grillgut wird gleichmäßig gegart bei gleichzeitiger Erzeugung von leckeren Röstaromen. Dabei kommt es nicht zum Fettbrand, da die direkte Wärmequelle nicht unter, sondern seitlich vom Grillgut liegt. Unter das Grillgut kann eine Abtropfschale platziert werden, sodass das austretende Fett und die Fleischsäfte aufgefangen werden und nicht den Grill einsauen. Zudem kann der Sud für eine Sauce verwendet werden. Dafür sollte die Abtropfschale mit Wasser, Fond oder einer anderen Flüssigkeit und eventuell etwas Röstgemüse gefüllt werden.
Keine Sorge, wer keinen Heckbrenner besitzt oder einen Kugelgrill verwendet, kann dennoch super mit dem Drehspieß arbeiten. Dabei kommt die Hitze allerdings stets von unten beziehungsweise von schräg unten. Es kann zu Fettbrand kommen und die direkte Strahlungswärme sitzt deutlich weiter vom Grillgut entfernt, sodass es mit den Röstaromen auch länger dauert. Bei einem Gasgrill mit nur 2 Brennern sollten diese durch eine Abtropfschale abgeschirmt werden, sodass es nicht zu übermäßig viel Fettbrand kommt. Dann fehlt allerdings die Strahlungswärme komplett, da die Abtropfschale gleichzeitig als Hitzeschild fungiert und die direkte Strahlung blockiert. So wird ausschließlich mit indirekter Hitze gearbeitet. Wer dennoch Röstaromen erzeugen möchte, kann zum Ende des Garvorgangs, wenn schon das meiste Fett ausgetreten ist, die Schale entfernen und noch 10 – 15 Minuten direkte Wärme an das Fleisch kommen lassen. Der Fettbrand sollte sich dann in Grenzen halten. Bei 3 oder mehr Brennern bietet es sich an, den/die mittleren Brenner gar nicht erst zu feuern, sodass die Wärmequellen wie bei dem Kugelgrill schräg unten sitzen. So kommt Strahlungswärme an das Grillgut und die Umluft bei geschlossenem Deckel sorgt für eine gleichmäßige Garung. Abbildung 2 zeigt die Draufsicht eines Kugelgrills mit glühenden Briketts und einem installierten Drehspieß. Ein sehr gut geeigneter Drehspieß für Kugelgrills mit einem Durchmesser von 57 – 60 cm ist das Moesta BBQ Rotisserie-Set. Kein ganz günstiges, dafür aber lohnenswertes Vergnügen.

Grillen mit dem Drehspieß auf dem Kugelgrill

Abbildung 2: Draufsicht auf einen Kugelgrill mit glühenden Briketts und installiertem Drehspieß

Können die Speisen, die auf einem Drehspieß zubereitet werden, auch ganz ohne Spieß zubereitet werden?

Eine letzte, wichtige Frage die doch immer wieder gestellt wird, ist die Zubereitung der auf dem Drehspieß gegrillten Speisen ohne einen Drehspieß. Wie schon in den einleitenden Worten geschrieben, haben fast alle Geräte eine Möglichkeit, einen Drehspieß zu installieren. Aber eben nicht alle! Außerdem kann ein Drehspieß inklusive Motor, etc. auch recht teuer sein. Die gute Nachricht: Es geht auch ohne Spieß. 99 % der am Spieß zubereiteten Speisen können auch ganz klassisch durch direktes oder indirektes Grillen zubereitet werden. Ein Hähnchen zum Beispiel muss nicht unbedingt am Spieß drehen, es kann beispielsweise auch als Beer Can Chicken zubereitet werden. Dabei wird das Hähnchen im indirekten Bereich auf einen Hähnchenhalter gefüllt mit Bier gesetzt und für einige Zeit gegart. Die Haut wird auf diese Weise nicht weniger kross, als bei der Zubereitung mit dem Spieß. Ein Porchetta kann auch ganz wunderbar wie ein Krustenbraten vom Gasgrill indirekt gelegt werden, mit der Schwarte nach oben zeigend. Bei hoher Hitze von 200 – 220 °C wird die Schwarte so genauso kross wie auf dem Drehspieß.

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Zusammenfassung: Grillen mit dem Drehspieß

Der Drehspieß ist in jeglicher Hinsicht ein tolles Grillzubehör, mit dem eine ganze Menge an Speisen zubereitet werden kann. Absolut empfehlenswert ist ein Drehspieß bei Benutztung auf einem Gasgrill mit Heckbrenner oder einem klassischen Kugelgrill. Wer einen Gasgrill ohne Heckbrenner besitzt, kann auch ganz bequem ohne den Drehspieß arbeiten und wird dennoch viel Freude haben. Mit dem richtigen Setup und unter Beachtung der angesprochenen Punkte wird das Grillerlebnis mit dem Drehspieß eine ganz große Freude.
Liebe Grüße
eure SizzleBrothers

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6 Kommentare zu “Grillen mit dem Drehspieß – das musst du beachten!”

  1. Christopher sagt:

    Hm. Habe gerade den Napoleon Standard Grillspieß mit Motor an meinem Prestige 500 in Betrieb genommen, aber er dreht nach eurem Beitrag falsch herum.
    Leider ändert der Motor auch nicht die Drehrichtung wenn ich ihn aus und wieder anschalte…
    Habt ihr nen Tipp was man da machen kann?

    1. Hannes sagt:

      Bei den Napoleon Motoren musst du eventuell ein paar mal hintereinander an- und ausschalten, bis sich die Drehrichtung geändert hat. Haben wir selbst die Tage feststellen müssen.

    2. Christopher sagt:

      Ah ja, so hat’s auch bei mir geklappt. So richtig reproduzierbar wann er die Richtung ändert fühlt es sich noch nicht an 😉

    3. Hannes sagt:

      Gebe ich dir recht. Das klappt bei einigen Spießen hervorragend, bei anderen muss man dann doch zig mal drücken, bis er die Richtung mal ändert. Hauptsache es klappt irgendwie

  2. Tom sagt:

    Hallo…
    Benötige ich zwingend einen Backburner für den Drehspiess??
    Habe den Napoléon Triumpf 410…
    Gruß
    Tom

    1. Hannes sagt:

      Hi Tom,

      lies dir die beiden letzten Abschnitte durch. Das sollte deine Frage beantworten.
      LG
      Hannes

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