Forelle grillen – so einfach geht’s

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Forelle grillen – so einfach geht’s

Zutaten des Grillrezeptes

  • eine Forelle
  • #Fish
  • 3 halbe Scheiben Zitrone
  • Meersalz
  • einen Schluck Olivenöl
  • frische Kräuter nach Wahl

Zubereitungsinformationen

Dauer: ca. 30 - 40 Minuten

Personen: 1-2

Schwierigkeit: Leicht


Nährwert je 100g

Brennwert: 624 kJ / 149 kcal

Kohlenhydrate: 0 g

Eiweiß: 19,3 g

Fett: 7,9 g


Eine Forelle grillen kann auf verschiedene Art und Weise geschehen. Neben der Verwendung einer Gusseisenpfanne kann eine Forelle auch in einen Fischkorb eingespannt werden, auf einem Holzbrett zubereitet werden oder auch direkt auf den Rost gelegt werden. Wir zeigen euch, wie wir eine Forelle grillen.

Forelle grillen – Welche Forellen sind geeignet?

In unserem Fall haben wir eine von Hannes Bruder Flo selbst gefangene Meerforelle gegrillt. Diese stammt aus der Ostsee und ist nur sehr schwer zu überlisten. Zu kaufen gibt es Meerforellen in der Regel nicht. Aus diesem Grund müsst ihr vermutlich zwangsläufig auf eine andere Forellenart zurückgreifen. Sehr zu empfehlen sind Bachforellen oder Regenbogenforellen. Diese sind sehr gut erhältlich, da sie recht einfach gezüchtet werden können. Ebenfalls könnt ihr rotfleischige Regenbogenforellen, welche von der Industrie meist „Lachsforellen“ genannt werden, verwenden. Sie bekommen eine spezielle Fütterung, sodass das Fleisch eine rötliche, lachsähnliche Farbe bekommt. Daher stammt der Name. Mit dem eigentlichen Lachs hat die Forelle allerdings nicht viel zu tun, außer natürlich die Zugehörigkeit zu den Salmoniden.
Anstelle einer Forelle könnt ihr auch sehr gut einen anderen Salmoniden wie den Bach- oder Seesaibling verwenden. Diese Fische sind meist etwas teurer als Forellen und auch nicht so gut verfügbar. Geschmacklich haben sie aber einen noch feineren Geschmack als eine Regenbogenforelle. Wer noch tiefer in die Tasche greift, kann natürlich auch richtigen Lachs grillen. Lest euch dafür unseren Artikel „Lachs grillen“ durch.
Wovon wir abraten sind schnell gezüchtete Forellen aus Dänemark. Diese werden meist extrem schnell und stark gefüttert, sodass sie in kurzer Zeit viel Masse aufbauen. Sie sehen von außen meist echt gut aus, beim Grillen stellt sich dann aber schnell heraus, dass sie zu einem großen Teil aus Fett bestehen. Weiterhin raten wir von komischen Kreuzungen wie der Tigerforelle oder der goldenen Regenbogenforelle, welche meist als „Goldforelle“ verkauft wird, ab. Tatsächlich gibt es in Nordamerika eine echte Goldforelle, welche allerdings deutlich von der goldenen Regenbogenforelle zu unterscheiden ist. Die Kreuzungen schmecken durchaus auch gut, allerdings schmecken Fische mit einer „sauberen“ Genetik meist noch ein bisschen besser.

Forelle grillen - die Würzung stimmt

Forelle grillen – Dies ist eine prächtige Meerforelle.

Forelle grillen im Fischkorb, einer Gusspfanne oder auf dem Rost?

Wie bereits erwähnt kann man eine Forelle auf verschiedene Art und Weise grillen. Wir persönlich stehen total auf die Verwendung einer Gusspfanne oder einer gusseisernen Grillplatte. Fett und Saft bleiben darin zurück, sodass der Fisch in seinem eigenen Geschmack gart. Dennoch ist die Methode für viele Griller kein richtiges Grillen mehr, sondern eher ein Braten in der Pfanne.
Sehr beliebt sind Fischkörbe. Die Forelle wird ganz einfach darin platziert und eingespannt, sodass sie nicht wegrutschen kann. Das Problem hierbei ist, genauso auch bei der Verwendung einer Pfanne, dass man auf eine gewisse Maximalgröße des Fisches angewiesen ist. Ist er zu groß, so passt er nicht mehr hinein. Ein zweites Problem des Fischkorbes ist, dass ein gegarter Fisch sehr weich ist. Da die Haut sehr schnell an den Gittern bzw. dem Rost des Korbes festbackt, zieht man beim Öffnen eines solchen Korbes die komplette Haut vom Fisch, welche zusätzlich mit dem Fleisch verbunden ist, sodass der Fisch auseinanderfällt. Ansehnlich ist das dann nicht mehr. Es muss also mit Fett und Vorsicht gearbeitet werden.
Eine weitere Möglichkeit ist die Zubereitung direkt auf dem Grillrost. Dies bietet den Vorteil, dass die Forelle sehr flexibel vom direkten in den indirekten Bereich gezogen werden kann. Allerdings muss hier, genau wie beim Fischkorb, enorm darauf geachtet werden, dass die Haut nicht am Rost festbackt. Es muss also alles gut geölt werden. Dafür verwendet ihr am besten Trennspray, zur Sicherheit aber nicht direkt über den Flammen, sondern außerhalb des Grills. Den Rost solltet ihr also aus dem Grill nehmen.

Egal für welche Methode ihr euch letztlich entscheidet, ihr solltet definitiv immer das richtige Werkzeug am Grill haben. Neben einer großen Grillzange empfehlen wir bei Fisch immer die Verwendung eines Pfannenwenders, sodass ihr die Forelle am Kopf mit der Zange greifen könnt und am Mittelstück mit einem Pfannenwender anheben könnt. So solltet ihr den weichen und fertigen Fisch recht gut vom Grill auf den Teller bekommen.

Zubereitung: Forelle grillen

  • Einen salmonidenartigen Fisch wie die Forelle müsst ihr vor der Zubereitung nicht schuppen. Die Forelle besitzt zwar sehr viele Schuppen, diese sind aber so klein und weich, dass ihr sie beim Verzehr gar nicht merken werdet. Es ist also durchaus möglich die Haut zu essen, obwohl der Fisch nicht geschuppt wurde. Gleiches gilt beispielsweise auch für einen Lachs.
  • Heizt euren Grill auf ca. 160 °C indirekte Hitze vor. Wichtig ist, dass ihr auch eine direkte Zone zur Verfügung habt.
  • Wascht eure Forelle mit Wasser ab und tupft sie mit Küchentuch trocken. Gebt einen Schluck Olivenöl an den Fisch und verreibt es sowohl auf der Haut, als auch in der Bauchhöhle der Forelle. So haften die Gewürze besser und die Haut ist gleich schon ein wenig gefettet.
  • Würzt die Forelle von Innen mit #Fish und gebt noch einige Kräuter nach Belieben in die Bauchhöhle. Da könnt ihr beispielsweise Petersilie, Rosmarin, Thymian, Dill, Schnittlauch oder auch eine Zitrusfrucht wie Zitronenscheiben verwenden.
    Forelle grillen - direkte Phase

    Erst wird die Forelle scharf angegrillt

  • Die Haut wird ausschließlich mit Salz eingerieben, da wir sie auf die direkte Hitze legen. Kräuter und Pfeffer würden bei der großen Hitze nur verbrennen. Lasst die Forelle nun einige Minuten liegen, sodass das Salz etwas Feuchtigkeit ziehen kann und sich die Gewürze verteilen können.
  • Fettet nun den Rost gut ein. Wie beschrieben könnt ihr dafür ihr ein Trennspray verwenden, oder es einfach mit Öl einschmieren. Legt die Forelle vorsichtig auf den Rost direkt über die Flamme und grillt sie von beiden Seiten für einige Minuten, je nachdem wie heiß die Flammen sind, an. Die Haut soll dabei Röstaromen abbekommen und kross werden.
  • Anschließend wird die Forelle in den indirekten Bereich eures Grill gelegt und darf dort ca. 15 – 20 Minuten gar ziehen. Die Zeit hängt von der dicke des Fleisches und natürlich der Hitze im Grill ab. Hier gilt, lieber einmal zu viel schauen, als einmal zu wenig. Tritt aus dem gesamten Fleisch Eiweiß aus, so ist der Fisch schon zu weit gegart. Unsere 50 cm große Meerforelle hat ca. 30 Minuten indirekt gelegen.
  • Forelle grillen - Fertig ist sie

    Fertig gegart. Die Zähne sind nach wie vor sehr scharf!

    Zur Sicherheit könnt ihr auch ein Thermometer zur Messung der Kerntemperatur verwenden. Bei Forellen hat sich eine Kerntemperatur von ca. 65 °C bewährt. Ein Lachs solltet ihr schon etwas eher bei ca. 60 °C vom Grill nehmen. Sucht euch zur Messung den dicksten Teil des Filets nahe der Wirbelsäule aus.

  • Ein weiterer Test ob ein Fisch gar ist, ist der Rückenflossentest. Gerade beim Forelle räuchern wird diese Methode gerne angewandt. Zieht mit euren Fingern vorsichtig an der Rückenflosse. Lässt sich diese ganz einfach und ohne Kraftaufwand aus dem Fisch ziehen, so ist der Fisch gar.
  • Ist eure Forelle dann fertig gegrillt nehmt ihr sie vorsichtig mithilfe einer großen Grillzange und einem Pfannenwender vom Rost und könnt sie servieren.
  • Für die Feinschmecker unter euch noch ein besonderer Tipp. Die Bäckchen des Fisches schmecken mit am besten, leider ist nicht besonders viel Fleisch in den Bäckchen.

Fazit: Forelle grillen

Die von uns angewandte Methode funktioniert hervorragend und benötigt kein weiteres Zubehör wie eine Gusspfanne oder einen Fischkorb. Achtet unbedingt darauf, dass euer Rost ausreichend geölt ist, damit euch die krosse Haut nicht am Rost kleben bleibt. Eine Forelle in Verbindung mit #Fish und einigen frischen Kräutern ist definitiv ein rundes Geschmackserlebnis.
Wir wünschen viel Spaß beim Forelle Grillen.
Eure SizzleBrothers

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